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Feuchter Keller im Sommer? − Nicht, wenn richtig gelüftet wird!

August 2012 Als Sommerkondensation bezeichnen Fachleute das Phänomen, dass warme Sommerluft in Kellern Feuchtigkeit erzeugt. Um feuchte Wände und damit Schimmel zu vermeiden, muss der Keller dann gelüftet werden, wenn es draußen kälter ist als im Keller – nämlich nachts bis früh morgens. Hilfreich hierbei: ein Ventilator mit Zeitschaltuhr.


Eigentlich ist es ein ganz vernünftiger Gedanke, die warme Sommerluft in den Keller strömen zu lassen. Doch was für den oberirdisch gelegenen Teil des Hauses richtig ist, erzeugt im Souterrain Feuchtigkeit. Denn die von der Sonne aufgewärmte Luft führt viel Feuchtigkeit mit sich. Beim Kontakt mit den Kellerwänden, die durch das umgebende Erdreich relativ kalt sind, kühlt die warme Luft ab und kann dann nicht mehr so viel Wasser tragen. Sie muss also Feuchtigkeit abgeben, und der Dampf kondensiert auf der Wandoberfläche. Die Folge: Die Wände im Keller werden nicht trockener, sondern feuchter – und damit zum Nährboden für Schimmelpilze.

Um die Feuchtigkeit zu reduzieren müssen die Kellerräume mit kalter Luft statt mit warmer versorgt werden: Denn kalte Luft, die sich erwärmt, kann Feuchtigkeit aufnehmen. Deshalb ist die beste Zeit zum Lüften dann, wenn draußen möglichst niedrigere Temperaturen herrschen als drinnen, im Sommer also von 1.00 Uhr nachts bis 5.00 Uhr in der Frühe. Am einfachsten geht dies mithilfe eines Ventilators mit Zeitschaltuhr, der die Luft aus dem Keller nach draußen befördert. Die durch Kellerfenster oder Lüftungsdurchlässe nachströmende kalte Luft erwärmt sich und nimmt dabei Feuchtigkeit auf. Wichtig ist, dass der Ventilator nicht warme Luft aus dem Haus, sondern kalte Luft von draußen direkt in den Keller saugt. Deshalb müssen die Türen vom Keller zum Obergeschoss geschlossen gehalten werden.

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Feuchtigkeit, Keller, Luftaustausch, Ventilator, feucht
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