Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Haus | Garten | Leben > Gartengeräte > Fünf Elektromäher im Langzeittest - Mit weniger Watt Test gewonnen
← vorheriger BeitragTonne voll, Klappe zu
nächster Beitrag → Gartentechnik

Fünf Elektromäher im Langzeittest − Mit weniger Watt Test gewonnen

© Eckermeier, Manfred

Mai 2012 Das Angebot an Elektrorasenmähern ist schier unüberschaubar geworden. Wer heute durch die Baumärkte und Gartencenter schlendert, wird von der Produktvielfalt beinahe erschlagen. Grund genug für uns, einmal ausschließlich die Premiumanbieter herauszufischen, um deren Angebot auf Herz und Nieren zu überprüfen. Was dabei herauskam ist teils überraschend und teils eindeutig.


Eindeutig und klar sind auf jeden Fall die Ergebnisse. Keine schlechtere Note als 1,9 im Gesamturteil zeigt, dass hier ausschließlich Spitzenprodukte ihren Dienst taten. Überraschend ist, dass sich Gartenfreunde umstellen müssen. Brauchten sie bisher 1.600 Watt pro Stunde, so reichen heute 800 Watt aus! Nicht mehr unbedingt die höchste Watt-Zahl bei der Motorenleistung zeichnet den besten Rasenmäher aus, sondern das, was am Ende dabei herauskommt.

nach obenElektro-Rasenmäher Blue Power 40 E von WOLF-Garten

Wolf Blue Power 40 E
© Eckermeier, Manfred
Wolf Blue Power 40 E
Das liegt beispielsweise am elektronisch gesteuerten Permanent-Magnet-Motor des Testsiegers WOLF-Garten Blue Power 40 E. Er erreicht bei minimaler Eingangsleistung einen enorm hohen Wirkungsgrad. Tester Wolfgang Wiel beschreibt das Ergebnis so: "Ein sehr gutes Gerät für kleine Flächen mit Klasse Mäh- und Mulchergebnis. Ich war überrascht über die gute Leistung." Dazu trägt auch das optimierte Schneidsystem bei. Außerdem bietet es ein hervorragendes Schnittbild und sehr gute Fangergebnisse. In vier Disziplinen erzielte der WOLF-Garten Blue Power 40 E Bestwerte. Auch der Preis von knapp 300 Euro ist fair für dieses Gerät.

  • Wolf Blue Power 40 E | © Eckermeier, Manfred
  • Wolf Blue Power 40 E | © Eckermeier, Manfred
  • Der Testsieger WOLF­-Garten Blue Power glänzte nicht nur durch sein modernes, energiesparendes Motorenkonzept. Einzigartig ist das CCM-­System (Cut – Collect – Mulch). Sie entscheiden zwischen Mähen und Fangen oder Mulchen. Alle Funktionen sind mit einem Dreh einstellbar. | © Eckermeier, Manfred
  • Wolf Blue Power 40 E: Der Sicherheit dient die Flick­Flack Kabel­führung. | © Eckermeier, Manfred

nach obenElektro-Rasenmäher ME 443 C von Viking

Viking ME 443 C
© Eckermeier, Manfred
Viking ME 443 C
Mit dem kompakten Viking ME 443 C mäht es sich besonders einfach, er ist wendig und leicht zu steuern, und das bei hoher Schneid- und Fangleistung. Seine Schnittbreite von 41 cm eignet sich bestens für kleinere bis mittlere Rasenflächen bis etwa 600 m2. Ein Mulch-Kit ist als Zubehör erhältlich. Lediglich die Einstellung der Mähhöhe monieren die Tester Alfred Axler und Wolfgang Wiel.

Zur allgemeinen Bedienung: Der Griff zum ein- und ausschalten ist verbesserungswürdig, da er nach Meinung der Tester zu schwach konstruiert ist. "Mit der linken Hand ist er nicht zu halten und man kann sich die Finger klemmen." Und durch die außenliegende Befestigung der Holme bleibt man gerne in Sträuchern oder Hecken hängen. "Eine Manko, dass auch andere Hersteller bei ihren Mähern noch nicht ausgeräumt haben", so Axler. Mit einem Preis von nahezu 360 Euro liegt der Viking im oberen Mittelfeld.

  • Viking ME 443 C | © Eckermeier, Manfred
  • Viking ME 443 C | © Eckermeier, Manfred

nach obenElektro-Rasenmäher Rotak 40 von Bosch

Bosch Rotak 40
© Eckermeier, Manfred
Bosch Rotak 40
Ralf Rohrmoser war ganz begeistert vom Bosch Rotak 40. "Das kleine, handliche Gerät ist ideal für kleine Rasenflächen." Das er leicht zu tragen und flexibel zu steuern ist, bewerteten auch seine Testkollegen sehr positiv. Lediglich der Fangkorb sei ein wenig zu klein.

"Ergoflex-System" nennt Bosch die ergonomisch geformten, verstellbaren Griffe, die für eine bessere Körperhaltung und damit ein entspannteres Mähen ermöglichen. Der Rotak gehört zu den leichtesten Mähern im Test.

Der leise 1.700-Watt-Powerdrive-Motor gewährleistet zuverlässigen Schnitt, selbst unter schwierigsten Umständen.

Die einfache Schnitthöheneinstellung und die innovativen Rasenkämme für randnahes Schneiden an Mauern, Beeten und Rasenkanten überzeugten unsere Tester. Für rund 240 Euro ein gutes Angebot.

  • Bosch Rotak 40 | © Eckermeier, Manfred
  • Bosch Rotak 40 | © Eckermeier, Manfred

nach obenElektro-Rasenmäher Power Max 42E von Gardena

Gardena Power Max 42E
© Eckermeier, Manfred
Gardena Power Max 42E
Auch der Gardena Power Max 42E ist ein recht leiser Mäher. Mit 1,9 erhält er eine hervorragende Note. Allerdings mit leichten Abstrichen zu den Spitzengeräten. Er ist ein Allrounder und kann sowohl als Rasenmäher mit Fangkorb wie auch als Mulchmäher eingesetzt werden. Der Fangkorb ist zur einfachen Handhabung mit einem Sichtfenster zur Füllstandsanzeige und einer großen Auswurföffnung ausgestattet.

Mit der leistungsstarken Power Plus Motorisierung ist selbst das Mähen von hohem oder noch feuchtem Gras problemlos möglich. "Allerdings ist der Griff mit dem Einschaltbügel wohl mehr für Kinderhände ausgelegt" meint Tester Alfred Axler "und ist für größere Hände weniger geeignet". Der Bügeldurchmesser müsste wesentlich dicker sein.

Das Gesamtgewicht ist deutlich reduziert und in Kombination mit den großen Laufrädern mit Spezialprofil fährt sich der Mäher wendig und ist sehr beweglich. Insgesamt ein gutes Ergebnis für etwa 240 Euro.

  • Gardena Power Max 42E | © Eckermeier, Manfred
  • Gardena Power Max 42E | © Eckermeier, Manfred

nach obenElektro-Rasenmäher Electric 41 von Toro

Toro Electric 41
© Eckermeier, Manfred
Toro Electric 41
Der Toro Electric 41 wirkt auf den ersten Blick etwas altbacken. Sieht man sich aber das Mähergebnis an, steht er den anderen Geräte in nichts nach. Von der Schnitthöhenverstellung bis hin zum Gehäuse bekam er durchweg gute Noten. Vor allem gefiel den Testern, dass die Räder bündig mit dem Chassis abschließen. So könne optimal an Kanten gemäht werden. "Gut ist auch die Einhebel-Höhenverstellung", meint Alfred Axler.

Auffällig ist die extrem sensible Todtmannschaltung. Ein kurzes Fingerzucken am Einschaltbügel und schon schaltet das Gerät den 1.500 Watt Motor ab. Das ist zwar im Notfall sehr sicher, kann aber im Dauerbetrieb nerven.

Der Fangkorb ist recht voluminös, wird jedoch nicht vollständig gefüllt. Auch ist die Öffnung relativ eng, sodass das Entleeren relativ schwer ist. Der einfach zusammenklappbare Bügel ist sehr hilfreich für eine kompakte Lagerung – mit der außenliegenden Befestigungsschraube bleibt man jedoch gerne in Hecken und Sträuchern hängen. Der Preis von rund 260 Euro ist für dieses Gerät durchaus akzeptabel.

  • Toro Electric 41 | © Eckermeier, Manfred
  • Toro Electric 41 | © Eckermeier, Manfred

Elektromäher Langzeittest 2012Bosch
Rotak 40
Gardena
Power Max 42E
Toro
Electric 41
Viking
ME 443 C
Wolf
Blue Power 40 E
Schnittbreite2,31,81,81,82,3
Schnitthöheneinstellung1,51,51,51,61,7
Gewicht1,32,02,51,41,0
Mäh-/Mulchergebnis1,83,02,01,61,0
Gerätesicherheit1,51,51,81,21,0
Geräusch1,51,52,32,01,7
Chassis/Rahmen2,82,32,01,81,3
Verkleidung2,32,31,51,21,3
allgem. Bedienung2,03,32,32,21,3
Gesamtnote1,91,91,91,61,4

Zwei wesentliche Kriterien sind bei Rasenmähern die Schnitthöhen­einstellung und die Fangsackentleerung. Ersteres gelang durch die Bank bei allen Testgeräten gut. Letzteres führte zu geteilter Meinung.

nach obenDie Tester

  • Thomas Adam | © Eckermeier, Manfred
  • Alfred Axler | © Eckermeier, Manfred
  • Ralf Rohrmoser | © Eckermeier, Manfred
  • Wolfgang Wiel | © Eckermeier, Manfred
  • Werner Wilms | © Eckermeier, Manfred

nach obenAnschriften

Bosch
Postfach 10 60 50
70049 Stuttgart
www.bosch.de
 
Viking
ANDREAS STIHL AG & Co.KG
Badstraße 115
71336 Waiblingen
http://www.viking-garten.de
 
Gardena
Hans-Lorenser-Str. 40
89079 Ulm
www.gardena.de
 
 
 
WOLF-Garten
MTD Products Aktiengesellschaft
Geschäftsbereich WOLF-Garten
Industriestraße 23
66129 Saarbrücken
www.wolf-garten.de
 
Toro
www.toro.com/de-de
 

← vorheriger BeitragTonne voll, Klappe zu
nächster Beitrag → Gartentechnik
Roboschafe erobern Deutschlands Rasenflächen
Science Fiction im Vorgarten
Etesia-Aufsitzmäher Hydro 100 Evolution
Rasenmäher-Langzeittest 2005/06
Der Partner P56-675DWA
Rasenmäher im Test: Der Partner P56-675DWA

Schlagworte dieser Seite:

Elektro-Rasenmäher, Rasen, Rasenmäher, Rasenmäher-Langzeittest, Rasenmähertest

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (2)

1
|
27. April 2013

Orlando

Mich würde mal interessieren, warum der Wolf-Mäher mit 22 kg eine 1 in der Gewichtsbewertung erhalten hat und der Gardena mit 13,9 kg eine 2. Ist in dieser Bewertung mehr Gewicht, obwohl kein Fahrantrieb, besser als weniger Gewicht? Das würde ich doch mal gerne verstehen.

2
|
24. Juli 2014

Günther Feitenhansl

Der Rasenmähertest ist zwar schon 2 Jahre alt, aber ich habe heute etwas gesucht:
Energiesparen ist z. Zt. in, da ist ein Rasenmäher mit nur 800 Watt willkommen. Aber:
Sie schreiben, daß der Testsieger nur 800 Watt Leistungsaufnahme hat!?!
Welcher Mäher ist denn da der Testsieger?
Sollte der Testsieger der Wolf Blue Power 40E sein, so halte ich die von Ihnen genannte Leistungsaufnahme für ein Gerücht, schauen Sie mal bei Amazon oder bei Testberichte.de nach, da wird der angebliche 800-Watt-Mäher mit 1600 Watt angegeben!! Wer lügt da jetzt?
Vielleicht können Sie mir mitteilen oder veröffentlichen wer der tatsächliche Testsieger ist, der Wolf kann es bei dieser Leistungsaufnahme nicht sein!; oder haben Sie sich etwa getäuscht bzw. falsch gemessen??

mfg.
G. Feitenhansl

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2019

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de