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Winterdepressionen − Fit trotz Dunkelheit und Schmuddelwetter

Februar 2012  


© Böker
Tage im Winter fühlen sich oft an als wären sie zu ende, ehe sie begonnen haben. Es ist dunkel, Wind und Regen verleiden selbst kleinste Besorgungen. Die Zeit rinnt durch die Finger. Schon früh am Abend setzt die Müdigkeit ein. Und mit ihr die Lust auf Süßes. Die Winterdepression hat alles im Griff. Die Pfunde wachsen, die Laune sinkt und bald ist die ganze Familie angesteckt.

Höchste Zeit, dagegen anzugehen. "Denn nur in seltenen Fällen ist schlechte Stimmung im Winter Ausdruck einer ernsten Krankheit wie zum Beispiel einer Saisonal abhängigen Depression (SAD) und muss vom Arzt behandelt werden," sagt DAK-Psychologe Frank Meiners.

Für die meisten Menschen gilt: Runter von der Couch, raus an die frische Luft – am besten gleich mit der ganzen Familie oder guten Freunden. Die ideale Medizin: Licht, Luft, Sport und die richtige Ernährung. Durch Sport werden Endorphine, so genannte Glückshormone, freigesetzt. Die Stimmung steigt – nicht zuletzt weil sich der Körper gut anfühlt und die Haut schöner wird.

Am besten wirken walken oder joggen im Freien. Selbst an bewölkten Tagen ist das Sonnenlicht dort noch drei- bis viermal so stark wie Zimmerbeleuchtung.

Auch das, was auf den Teller kommt, bestimmt über die Laune: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte in mehreren kleinen Mahlzeiten am Tag sind nicht nur im Winter genau das Richtige. "Und wenn der Heißhunger auf Süßes und Kohlenhydrate dennoch einsetzt, probieren Sie lieber Reiskräcker oder Gummibärchen als fettfreie Alternative zu Schokoladen und Keksen", rät DAK-Ernährungsexpertin Hella Thomas.

Eine motivierende Langzeit-Strategie hat die DAK zusammen mit Wissenschaftlern ausgearbeitet: "Frauen starten durch" heißt die Broschüre, die natürlich auch Männer zum Wohlbefinden führt. Sie ist in jeder DAK-Geschäftsstelle erhältlich oder auch zum Download unter www.dak.de/content/dakgesundichbindabei/frauenprogramm.html.

Quelle: DAK

nach obenHautpflege im Winter – Keine Chance für spröde Lippen

© DAK / Schläger
Klirrende Kälte draußen. Trockene Wärme drinnen. Spröde Lippen, rissige Hände, raue Wangen. Im Winter ist die Haut – besonders im Gesicht und an den Händen – extrem schutzbedürftig. Schon ab +8 °C stellen die Talgdrüsen der Haut ihre gesamte Fettproduktion ein. Daher rät die DAK zur besonderen Hautpflege in der kalten Jahreszeit. Gut gefettete Haut kann Feuchtigkeit besser speichern und der Kälte trotzen. Deshalb dürfen Hautcremes im Winter ruhig fetthaltiger sein als im Sommer. Gut sind Kälteschutzsalben mit möglichst hohem Fettanteil bei normaler Haut. Doch damit nicht genug: Ausreichende Luftfeuchtigkeit in Räumen und eine Trinkmenge von mindestens zwei Litern am Tag helfen, dass die Haut im Gesicht schön straff und gesund bleibt. Duschgel und Seife trocknen die Haut aus. Hier gilt im Winter: weniger ist mehr. Übrigens: Je heißer das Badewasser, desto mehr greift es die Haut an.

Der DAK-Tipp

Bei maximal 35 °C baden oder duschen – und nicht öfter als einmal pro Tag. Nach dem Waschen sind starkes Rubbeln und Schrubben tabu – die nasse Haut einfach leicht abtupfen, damit der Schutzfilm nicht noch mehr belastet wird. Abends ist die Haut für Pflegestoffe besonders aufnahmefähig. Deshalb vor dem Schlafen noch schön dick eincremen. Lippen und Hände nicht vergessen. Fetthaltige Lippenstifte und Handcremes schützen auch diese empfindlichen Stellen vor Eis und Kälte.

Eine Kiste voll Heimat
Silke Kluth, Selbstversorgt. Das Startprogramm für Einsteiger.
Gartenbücher
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Schlagworte dieser Seite:

Depression, Endorphine, Gemüse, Handcreme, Haut, Kälte, Kälteschutzsalbe, Luftfeuchtigkeit, Medizin, Obst, Süßes, Vollkornpodukte, Winterdepression

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