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Wieder alles dicht − Der FuG-Fenster-Einbau-Test

Februar 2012 Ute und Norbert Löbach wurden immer unruhiger je näher der Tag des Fenstereinbaus kam. Zwar hatte Fensterbauchef Rüdiger Klein von einem "chirurgischen Eingriff" gesprochen, als er das Prinzip des Fenstertauschs erläuterte. Aber war das auch sicher?


Wieder alles dicht - Fug-Fenster-Einbau-Test
© Eckermeier, Manfred
Wieder alles dicht - Fug-Fenster-Einbau-Test

Ein Haus ist so stark wie seine schwächste Stelle. Zu den besonderen Schwachstellen alter Häuser zählen die Fenster. Oft sind sie unzulänglich isoliert, technisch überholt und nach jahrzehntelangem Gebrauch nicht mehr voll funktionsfähig. Die Folge: Zugluft und Lärmbelästigung mindern die Wohnqualität, der Brennstoffverbrauch und die Heizkosten steigen unnötig. Wer also ernsthaft an Umbau oder Renovierung denkt, sollte seine Fenster einer kritischen Begutachtung unterziehen.

Die Ausgangssituation kam bei den Löbachs nicht unverhofft. Sie hatten schon seit vielen Jahren mit den maroden Fenstern ihres Einfamilienhauses gekämpft. Ein simpler Konstruktionsfehler sorgte immer wieder dafür, dass Wasser im Rahmen stand. So wurde dieser immer morscher und hielt schließlich kaum noch dicht. Norbert Löbach ist zwar Hobby-Schreiner, aber irgendwann hörte die Bereitschaft auf, mit Flickschusterei seine Freizeit als Lehrer zu vergeuden.

Durch Empfehlung von Bekannten bekamen die Löbachs die Adresse des Fensterbaubetriebs Klein. Und Firmenchef Rüdiger Klein konnte bereits beim ersten Gespräch die Sorge Ute Löbachs nach wochenlanger Handwerkerbelagerung und Schmutz ohne Ende minimieren. "Ganz ohne Dreck schnell wieder weg" so einer der Leitmotive des Spezialbetriebs.

Nach eingehender Besprechung entschied sich das Ehepaar Löbach für das Kunststoff/Alu-Verbundfenster Dimension 4 von Internorm, bei dem durch die besondere Verbundkonstruktion der Sonnen- bzw. Sichtschutz zwischen den Scheiben eingebaut werden kann. Dies war insofern wichtig, als die Löbachs weder aufgesetzte noch eingebaute Rollladenkästen, die die Fensterhöhe verringern, haben wollten.

nach obenDas Fenster

Kunststoff/Alu-Verbundfenster DIMENSION 4 von Internorm
© Internorm
Kunststoff/Alu-Verbundfenster DIMENSION 4 von Internorm
Bei dem Kunststoff/Alu-Verbundfenster DIMENSION 4 von Internorm kann durch die besondere Verbundkonstruktion der Sonnen- bzw. Sichtschutz zwischen den Scheiben eingebaut werden. Zudem sorgt dieses Fenster für eine hohe Schalldämmung bis 44 dB und dank des hervorragenden Wärmeschutzes für einen geringen Energieverbrauch mit Wärmedämmwerten bei geringem Gewicht bis Uw = 0,79 W/m2K. Zudem zeichne sich dieses Fenster, so der Hersteller, durch perfekte Rundum-Verklebung der Glasscheibe aus. Dieser Fenster-Typ wurde beim FuG-Praxis-Test eingebaut.

Zudem sorgt dieses Fenster für eine hohe Schalldämmung bis 44 dB. Ganz wichtig für Menschen, die in der Nähe einer Bahnlinie oder einer Autobahn wohnen. Denn Lärm ist unangenehm und kann sich bei entsprechender Intensität und Dauer negativ auf den menschlichen Organismus auswirken. Die Wahrnehmung des Lärms erfolgt durch Luftdruckschwankungen, die über das menschliche Ohr aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet werden.

Die Schalldämmung des Fensters wird in Dezibel (dB) gemessen. Je höher, der Zahlenwert, desto besser ist die Schalldämmung. Sie gibt an, wieviel Schallenergie von der ursprünglichen Schallenergie durchgelassen wird. Bei einer Dämmung von 10 dB werden 1/10, bei 20 dB 1/100, bei 30 dB 1/1000 usw. der ursprünglichen Schallenergie durchgelassen; der Mensch empfindet eine Reduzierung von 10 dB als eine Halbierung der Lautstärke. Die Schalldämmung des Fensters ist abhängig von Rahmenmaterial, Isolierglas, Dichtheit des Fensters und des Bauanschlusses.

Außerdem soll dieses Fenster, so der Hersteller, dank des hervorragenden Wärmeschutzes einen geringen Energieverbrauch mit Wärmedämmwerten bei geringem Gewicht bis Uw = 0,79 W/m²K schaffen.

Fenster steuern die wesentlichen Einflussfaktoren auf die thermische Behaglichkeit. Da bei einem Haus gut 25 % der Energie durch die Fenster verloren gehen können, ist die Wärmedämmung des Fensters besonders wichtig. Der Energietransport am Fenster besteht nicht nur aus Wärmeverlusten – aufgrund der Transparenz des Glases wird auch ein Energiezugewinn erreicht. Bei entsprechender Planung können durch die Anordnung der Fensterflächen (große Fensterflächen nach Süden) die Energiebilanz des Gebäudes entsprechend beeinflusst und die Heizkosten gesenkt werden.

Die Wärmedämmung des Fensters ist abhängig von Rahmenmaterial, Isolierglas und der Dichtheit des Fensters. Durch Zusatzeinrichtungen wie Rollläden und Fensterläden ist eine zusätzliche Verbesserung des U-Wertes möglich.

Zudem zeichnen sich die neuen Fenster der Familie Löbach durch die Fix-o-round-Technology für perfekte Rundum-Verklebung der Glasscheibe, erhöhte Sicherheit und voll verdeckt liegende Beschläge aus.

Zu den technischen Details: Der Vierfach-Schutz bietet Wärme-, Schall-, Sonnen- und Sichtschutz in einem Fenster. Es sind keine baulichen Vorkehrungen notwendig.

Der Sonnen- und Sichtschutz befindet sich zwischen den Scheiben und ist daher vor Wind, Wetter und Verschmutzung geschützt. Durch die integrierte Jalousie können nicht nur Lichteinfall, sondern auch Einblicke von außen optimal gelenkt werden. Der aluminiumbeschichtete Doppelfaltstore (Duette) zeichnet sich durch ausgezeichnete Verdunkelung und erhöhte Wärmedämmung aus.

Die voll verdeckt liegenden Beschläge sorgen für eine klare, reduzierte Optik und leichtere Reinigung. Ein Pilzzapfen und ein Sicherheits-Schließblech schützen vor Einbruch.

  • Bild 1: Die alten Fenster waren durch falsche Konstruktion feucht und morsch geworden. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 2: Die alten Fenster waren durch falsche Konstruktion feucht und morsch geworden. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 3: Die morschen Fenster müssen raus. Damit "Ganz ohne Dreck, schnell wieder weg!" auch stimmt, wird zuerst das Haus komplett mit Flies und alten Teppichresten ausgelegt. Mit Stich- und Spezialsäge mit Absaugvorrichtung werden die morschen Rahmen herausgeschnitten. Reste werden sorgfältig entfernt. Dann bereitet das Team um Rüdiger Klein die neuen Rahmen vor. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 4: Die morschen Fenster müssen raus. Damit "Ganz ohne Dreck, schnell wieder weg!" auch stimmt, wird zuerst das Haus komplett mit Flies und alten Teppichresten ausgelegt. Mit Stich- und Spezialsäge mit Absaugvorrichtung werden die morschen Rahmen herausgeschnitten. Reste werden sorgfältig entfernt. Dann bereitet das Team um Rüdiger Klein die neuen Rahmen vor. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 5: Die morschen Fenster müssen raus. Damit "Ganz ohne Dreck, schnell wieder weg!" auch stimmt, wird zuerst das Haus komplett mit Flies und alten Teppichresten ausgelegt. Mit Stich- und Spezialsäge mit Absaugvorrichtung werden die morschen Rahmen herausgeschnitten. Reste werden sorgfältig entfernt. Dann bereitet das Team um Rüdiger Klein die neuen Rahmen vor. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 6: Die morschen Fenster müssen raus. Damit "Ganz ohne Dreck, schnell wieder weg!" auch stimmt, wird zuerst das Haus komplett mit Flies und alten Teppichresten ausgelegt. Mit Stich- und Spezialsäge mit Absaugvorrichtung werden die morschen Rahmen herausgeschnitten. Reste werden sorgfältig entfernt. Dann bereitet das Team um Rüdiger Klein die neuen Rahmen vor. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 7: Die morschen Fenster müssen raus. Damit "Ganz ohne Dreck, schnell wieder weg!" auch stimmt, wird zuerst das Haus komplett mit Flies und alten Teppichresten ausgelegt. Mit Stich- und Spezialsäge mit Absaugvorrichtung werden die morschen Rahmen herausgeschnitten. Reste werden sorgfältig entfernt. Dann bereitet das Team um Rüdiger Klein die neuen Rahmen vor. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 8: Die morschen Fenster müssen raus. Damit "Ganz ohne Dreck, schnell wieder weg!" auch stimmt, wird zuerst das Haus komplett mit Flies und alten Teppichresten ausgelegt. Mit Stich- und Spezialsäge mit Absaugvorrichtung werden die morschen Rahmen herausgeschnitten. Reste werden sorgfältig entfernt. Dann bereitet das Team um Rüdiger Klein die neuen Rahmen vor. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 9: Die morschen Fenster müssen raus. Damit "Ganz ohne Dreck, schnell wieder weg!" auch stimmt, wird zuerst das Haus komplett mit Flies und alten Teppichresten ausgelegt. Mit Stich- und Spezialsäge mit Absaugvorrichtung werden die morschen Rahmen herausgeschnitten. Reste werden sorgfältig entfernt. Dann bereitet das Team um Rüdiger Klein die neuen Rahmen vor. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 10: Die morschen Fenster müssen raus. Damit "Ganz ohne Dreck, schnell wieder weg!" auch stimmt, wird zuerst das Haus komplett mit Flies und alten Teppichresten ausgelegt. Mit Stich- und Spezialsäge mit Absaugvorrichtung werden die morschen Rahmen herausgeschnitten. Reste werden sorgfältig entfernt. Dann bereitet das Team um Rüdiger Klein die neuen Rahmen vor. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 11: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 12: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 13: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 14: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 15: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 16: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 17: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 18: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 19: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 20: Die eingepassten Fensterrahmen werden rings herum mit Spezialschrauben fixiert. Sauberes Abkleben vermeidet Verschmutzungen an den vorhandenen Holz-Fensterbänken. Innen und außen müssen die Zwischenräume sorgfältig abgespritzt werden. Die verdeckten Beschläge werden mit einem Inbusschlüssel eingestellt. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 21: Das fertig eingebaute Fenster von innen. | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 22: Hier die Außenansicht. | © Eckermeier, Manfred

Nach dem Aufmaß durch Rüdiger Klein wurden die Fenster nach seinen individuellen Vorgaben maßgenau gefertigt.

In der Zwischenzeit entwarf der Fachhändler gemeinsam mit den Löbachs einen exakten Zeitplan.

Der Reinigungsaufwand sollte selbstverständlich so gering wie möglich bleiben. Daher wurden zuerst die umliegenden Stellen abgedeckt.

Das Auswechseln der Fenster erfolgte natürlich nacheinander. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass das umliegende Mauerwerk nicht beschädigt wurde.

Der richtige Bauanschluss bzw. eine optimale Anschlussfuge gewährleisten die notwendige Dichtheit zwischen Fenster und Mauerwerk. So wurde der untere Rahmen exakt auf die von Norbert Löbach selbst gefertigte Fensterbänke angepasst.

Die Verbindung Fenster/Mauer wurde von innen rundum luftundurchlässig geschlossen. Dies verhindert, dass feuchte, warme Raumluft in die Fuge eindringt, abkühlt und sich Tauwasser und Schimmelpilz bilden.

Die mittlere Ebene der Bauanschlussfuge wurde vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt. Sie übernimmt den Wärme- und Schallschutz.

Nach der zweieinhalbtägigen Montage verließen die Mitarbeiter der Klein Fenstertechnik das Haus der Löbachs selbstverständlich ganz ohne Dreck. Wie versprochen. Und Familie Löbach fühlt sich behaglich und wohl in ihren vier Wänden. Wie versprochen.

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DBU − Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
www.dbu.de
 
rekord-fenster+türen
Itzehoer Straße 10
25578 Dägeling
www.rekord-online.de
 
Internorm International GmbH
Ganglgutstraße 131
A-4050 Traun
www.internorm.com
 
VELUX
Gazellenkamp 168
22527 Hamburg
www.velux.de
 

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Einbruch, Fennstereinbau, Fenster, Heizkosten, Isolierglas, Lärmbelästigung, Rollladen, Schalldämmung, Verbundkonstruktion, Wärmeschutz, Zugluft

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