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Natur 2012

Februar 2012 1971 wurde der Wanderfalke als einziges Objekt auserwählt, um auf seine Gefährdung hinzuweisen. In der Zwischenzeit küren viele Naturschutzverbände, Vereine und Institutionen "ihr" spezielles Naturobjekt, ob Biotop, Pflanze oder Lebewesen. Nun ist die Zahl bereits auf rund 20 angewachsen.




nach obenDohle

Dohle
© Dagner, Gerd
Dohle
Der Vogel für das Jahr 2012 ist die Dohle (Corvus monedula). Unter den schwarzen Rabenvögeln ist sie mit 33 cm die Kleinste, und auch als Höhlen- und Nischbrüter fällt sie aus der Rolle. Dohlen sind gesellige Vögel, im Winter ziehen sie gern mit Saatkrähen umher. Im Frühjahr bilden sie Brutkolonien in Ruinen, Kirchtürmen oder Parkanlagen, soweit Nischen oder Höhlen vorhanden sind. Die Nester werden aus Zweigen, Reisern, Pflanzen und Federn gebaut. Die hellblaugrünen, braungraugefleckten Eier werden nur vom Weibchen bebrütet, während dieser Zeit wird es vom Männchen gefüttert. Als Allesfresser ernähren sich Dohlen von Schnecken, Würmern, Insekten und von pflanzlicher Kost, gelegentlich plündern sie auch die Nester kleinerer Vögel.

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Erdkröte
© Dagner, Gerd
Erdkröte
Bufo bufo ist der lateinische Name der Erdkröte, dem Lurch des Jahres. Erdkröten sind sehr anpassungsfähig und kommen in den unterschiedlichsten Gebieten Europas vor. Sie sind in stark beeinflussten Landschaften genau so anzutreffen wie in den ursprünglichen Tundrenbiotopen Nordeuropas oder in den Waldzonen vieler Gebirge. Im März, April wandern die Erdkröten zu den Laichgewässern. Zunächst überwiegend Männchen, denen einige Tage später oftmals schon verpaarte Weibchen folgen. Die 3.000 bis 8.000 Eier werden in Form von 3 bis 5 m langen Doppelschnüren zwischen Schilfstengeln, Wasserpflanzen oder untergetauchten Ästen aufgehängt. Die Larvenzeit beträgt 2 bis 3 Monate, die Jungkröten sind nur 8 bis 10 mm groß. Erwachsene Männchen werden bis 9 cm, die Weibchen bis 15 cm lang. Die Färbung der Oberseite reicht von verschiedenen Grau- über Gelb- bis Brauntönen. Die horizontale Pupille ist von einer dunkelgelben bis rötlichen Iris umgeben. Die Nahrung besteht überwiegend aus Käfern, Ameisen, Fliegen, Würmern und Schnecken. Darunter befinden sich zahlreiche für menschliche Ansichten schädliche Arten.

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Knöterich
© Dagner, Gerd
Knöterich
Die Staude des Jahres ist der Knöterich (Persicaria), früher auch als Polygonum bekannt. Die Gattung besteht aus rund 50 bis 80 Arten immer-, halbimmer- oder sommergrüner Stauden und ist in den meisten Teilen der Welt heimisch. Die kleinen, rosa- oder cremefarbenen Blüten sitzen in manchmal recht auffälligen Rispen oder Ähren in den Blattachseln oder an den Stengelspitzen. Meine liebste Art ist der Wasserknöterich in kleinen Gartenteichen.

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Heidenelke
© Dagner, Gerd
Heidenelke
Die Heidenelke (Dianthus deltoides) ist die Blume des Jahres 2012. Sie ist im größten Teil Europas weit verbreitet. Beliebte Standorte sind Silikatmagerrasen, trockene Wiesen, Heiden, magere Rasen, lichte Kiefernwälder und Waldränder. Aus länglich spateiförmigen Grundblättern wachsen von Juni bis September 10 bis 30 cm hohe, flaumig kurz behaarte Stängel.

Die meist einzelnen Blüten sind 15 bis 20 mm breit, purpurrot, weißpunktiert und bilden im Innern einen dunklen Ring. Die Blüten mit der tiefen Kelchröhre werden meist von Tagfaltern bestäubt.

Gartenrotschwanz - Vogel des Jahres
Natur 2011 - Teil 1
Ameisenjungfer
Natur 2010
Grasfrosch
Lurche - Wanderer zwischen Land und Wasser (Teil 2: Froschlurche)

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