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Gesundheitstipp vom Kneipparzt:
So machen Sie Ihren Körper winterfest

Dezember 2011 Im Haus ist es kuschelig warm, das Auto ist klimatisiert, und am Arbeitsplatz herrschen bei den meisten auch im Winter eher frühlingshafte Temperaturen. Trotzdem sind in der kalten Jahreszeit viele Menschen erkältet. Den Grund sehen Fachleute darin, dass die fehlende Auseinandersetzung mit Kältereizen auf Dauer das Immunsystem in einen "Standby-Modus" versetzt. Doch wer sich gezielt abhärtet, kann sein Abwehrsystem wieder auf Trab bringen – was mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt ist.


nach obenDas passiert beim Abhärten

"Durch das Abhärten erhöht sich die Anzahl verschiedener, am Immunsystem beteiligter Zellen und Botenstoffe", berichtet Dr. Heinz Leuchtgens, Präsident des Kneippärztebund e. V. "Zum anderen wird die Anpassung der Durchblutungsleistung verbessert. So kommen mit dem Blutstrom mehr Abwehrzellen an die gefährdeten Eintrittspforten für Viren, wie beispielsweise an Nasen- und Bronchialschleimhaut. Und die Abwehrzellen sind auch schneller am Einsatzort."

nach obenImmer warm beginnen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich "winterfest" zu machen. Leuchtgens: "Den besten Trainingseffekt für die Abwehr erzielt man, indem man eine Kältebelastung quasi simuliert."

Dafür wird der Körper zunächst in der Dusche oder der Badewanne erwärmt. Erst dann werden kurze, intensive Kaltreize durch Kaltwassergüsse gesetzt. Durch mehrmaliges Wechseln dieser Anwendung wird der Körper in seiner Anpassungsfähigkeit gestärkt.

nach obenAbhärtungstraining auch für Warmduscher

"Für jeden leicht anwendbar und effektiv ist der abschließende Kaltreiz nach einer warmen Dusche am Morgen", meint der Fachmann. Mit der Brause wird kaltes Wasser erst über Beine und Arme, schließlich über den Rumpf gespült. Anfangs kostet das vielleicht Überwindung, doch die Empfindlichkeit lässt von Tag zu Tag nach. Anschließend ist der Körper angenehm durchblutet, man ist wach und fühlt sich frisch. Wer sehr empfindlich ist, kann mit Kaltwassergüssen für das Gesicht oder die Arme beginnen.

nach obenDrei wichtige Regeln fürs Abhärten

  • Gesund beginnen: Nur in gesundem Zustand mit dem Abhärten anfangen.
  • Überforderung vermeiden: Besonders am Anfang keine zu starken Reize setzen, sondern aufhören, wenn es unangenehm wird.
  • Regelmäßig anwenden: Nur durch Gewöhnung wird eine Stärkung des Immunsystems erreicht.

Quelle: dgk

nach obenVitalstoffe für die Haut

Schöne Haut wird oft mit Gesundheit, Wohlbefinden, aber auch Lebensfreude gleichgesetzt. Die Haut als Grenzorgan zwischen innerer und äußerer Körperwelt ist vielfältigen Einflüssen und Belastungen ausgesetzt – gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit. Eine gesunde und ausreichende Ernährung ist der beste Schutz vor Krankheit und vorzeitiger Alterung. Ein Mangel an Vitalstoffen kann zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Hier eine kurze Übersicht der für die Haut wichtigen Vitalstoffe und deren Wirkungsweise:

  • Vitamin A fördert das Wachstumsverhalten von Haut- und Schleimhäuten. Bei einem Mangel kommt es zu Verhornungsstörungen, Juckreiz, Ausschlägen sowie sprödem Haar.
  • Beta-Carotin verbessert die Sonnenverträglichkeit und spielt eine wichtige Rolle, Giftstoffe in der Haut unschädlich zu machen.
  • Biotin und Panthothensäure beruhigen die Haut, wirken entzündungshemmend und sind wichtig für das Haarwachstum.
  • Eisen ist für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich. Ein Mangel kann zu Haarausfall, Wundheilungsstörungen und blasser Haut, aber auch zu brüchigen Nägeln führen.
  • Vitamin B2-Mangel führt zu rissigen Lippen und Mundwinkeln, trockener und entzündeter Haut und Juckreiz.
  • Vitamin B6 ist ein wichtiger Vitalstoff für die Reparatur von Geweben. Fehlt es, kommt es zu Haarausfall, Entzündungen an Haut- und Schleimhäuten sowie zu schuppiger Haut.
  • Lycopen gehört in die Gruppe der Karotinoide, Pflanzenstoffe, die eine sehr wichtige Schutzfunktion innehaben. Bevorzugt in Tomaten anzutreffen, schützt es die Haut gegen UV-Strahlung und wirkt damit der Hautalterung entgegen.
  • Vitamin E neutralisiert zellschädigende Substanzen und beugt Hautalterung vor. So genannte "freie Radikale", die verstärkt durch UV-Strahlung oder Rauchen entstehen können, werden ausgeschaltet. Es wirkt beruhigend für die Haut und schützt vor Entzündungen. Ist es nicht ausreichend vorhanden, ist die Haut leichter lichtempfindlich, erholt sich schlechter bei Entzündungen und wird trocken und schuppig.
  • Zink ist bedeutsam für die Wundheilung. Bei einem Mangel kommt es zu einer ausgeprägten Schuppung der Haut, sowohl die Fingernägel als auch die Haare werden spröde und rissig. Juckende Ausschläge und Haarausfall können die Folgen sein.

Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie unter www.gesundheit-aktuell.de

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Ernährung, Haut, Immunsystem, winterfest

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