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Bewährte Sicherheitstechnik senkt Einbruchsrisiko

Dezember 2011 Die Mehrheit aller registrierten Einbruchsversuche scheitert heute an einfachen, aber wirksamen Sicherheitsmechanismen wie beispielsweise Fensterriegeln. Das hat eine Studie der Polizei Köln ergeben. Neuerungen wie automatische Verriegelungssysteme machen Einbruchschutz heute auch noch komfortabel.


Sicheres Aushängeschild: Haustüren sollen nicht nur die Visitenkarte des Hauses sein, sondern auch ein ­Hindernis für Einbrecher.
© Hörmann
Sicheres Aushängeschild: Haustüren sollen nicht nur die Visitenkarte des Hauses sein, sondern auch ein ­Hindernis für Einbrecher.
"Zum Sicherheitsstandard gehören heute Sicherungsbolzen auf der Seite der Scharniere, zusätzliche Türriegel und Schließbleche im Türrahmen", sagt Harry Tix von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Diese verlängern die Zeit, die die Haustür einem Einbruchsversuch durch Aufhebeln oder einfaches Aufdrücken widersteht. Hält sie länger als drei Minuten, bricht ein Großteil der Täter in der Regel den Einbruchsversuch ab. Diese geschehen übrigens in den meisten Fällen, auch das ergab die Studie, am helllichten Tag, wenn die Bewohner außer Haus sind. Nachts fallen Licht, Lärm und ungewöhnliche Aktivitäten zu sehr auf.

Wirksame Sicherheits­mechanismen: Die Rosette ist gegen Aufbohren weitgehend geschützt (3). Hintergreif­haken (4), Stahlhaken und ­Riegel (1) ver­ankern den ­Türflügel beim ­Zuziehen automatisch fest im Rahmen. Die Verriegelungsautomatik ist mit einem automatisch elektronischen Öffner ­­(2) kombinierbar.
© Hörmann
Wirksame Sicherheits­mechanismen: Die Rosette ist gegen Aufbohren weitgehend geschützt (3). Hintergreif­haken (4), Stahlhaken und ­Riegel (1) ver­ankern den ­Türflügel beim ­Zuziehen automatisch fest im Rahmen. Die Verriegelungs­automatik ist mit einem automatisch elektronischen Öffner ­­(2) kombinierbar.

Zahlreiche Haustür-Hersteller bieten die genannten Sicherheitsstandards heute serienmäßig. "Man geht heute jedoch dazu über, Einbruchschutz komfortabler zu machen und Haustüren mit einer automatischen Verriegelung auszustatten", schildert Harald Bermes, Produktentwickler für Haustüren bei der Hörmann KG. Dabei muss die Haustür nicht mehr von Hand mit dem Hauptriegel verschlossen werden. Neue Schlösser, wie zum Beispiel das H5-Schloss, das Hörmann bei hochwertigen Aluminium-Haustüren sogar serienmäßig einbaut, verriegeln automatisch. Beim Zuziehen schwenken drei Stahlhaken und zwei zusätzliche Riegel in die Schließbleche und verankern den Türflügel an fünf Punkten fest mit dem Rahmen. Das erhöht die Sicherheit, da das Abschließen nicht mehr vergessen werden kann und damit Versicherungsschutz besteht. "Dennoch möchten viele, dass am Tag zum Beispiel die Kinder ohne eigenen Schlüssel leicht in Haus zurückkommen können", erläutert Bermes. Daher ist die automatische Sicherheitseinrichtung auch abschaltbar. Kombiniert mit einem aus Mehrfamilienhäusern bekannten elektronischen Öffner ("Summer") in Tagstellung lässt sich eine Haustür dann mit einem leichten Druck jederzeit öffnen.

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© ekey home
Türen öffnen sich dank innovativer Technologie nunmehr allein durch den Streich mit dem Finger über einen Sensor. Während man den Schlüssel verlieren, Zugangscodes vergessen und die Karte verlegen kann, ist der Finger zum Öffnen von Tür und Tor ideal: Der komfortable Scanner ekey home erkennt die Personen vor der Tür eigenständig und lässt nur diejenigen ein, die das Haus bewohnen oder dort willkommen sind. Ungebetene Besucher warten hingegen vor verschlossener Pforte. Der Fingerscanner lässt sich auch gut mit intelligenter Gebäudetechnik kombinieren: Binnen weniger Sekunden bedient man ohne weitere Hilfsmittel die Alarmanlage, die Rollläden oder das Heizsystem.

Mehr unter www.ekey.net.


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Einbruchschutz, Haustür, Schließsystem

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