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Schutz vor Wohnungseinbrüchen

Fenster und Türen richtig sichern
© ABUS
Fenster und Türen richtig sichern

Dezember 2011 Immer mehr wird im häuslichen Bereich eingebrochen. Waren es im Jahr 2009 noch 113.800 Fälle so stieg die Zahl im vorigen Jahr auf 121.347 an. Das ist laut polizeilicher Kriminalstatistik des Jahres 2010 eine Zunahme um 6,6 Prozent bei gleichzeitiger Abnahme aller Straftaten um zwei Prozent. Ein wichtiger Grund, dass wir uns wieder einmal dieses Themas annehmen.


nach obenFenster und Türen richtig sichern

Die kalten Monate sind die Haupt-Einbruchzeit. Laut Polizeistatistiken ist die Einbruchrate zum Ende des Jahres mehr als doppelt so hoch wie im Sommer. Und: Bei Einfamilienhäusern sowie in den unteren Etagen von Mehrfamilienhäusern erfolgen die Einbrüche vorwiegend über schlecht gesicherte Fenster und Terrassentüren. Fachleute raten einmal mehr dazu, sich mittels mechanischer und elektronischer Sicherungen gegen Einbrecher zu schützen. Hersteller von Sicherheitstechnik wie zum Beispiel die Firma ABUS bieten für diesen Zweck ein breites Portfolio an Sicherungslösungen, die sich auch bei eingebauten Elementen nachrüsten lassen.


War es bisher nur möglich, Fenster im geschlossenen Zustand gegen Einbruch zu sichern, bietet Abus mit dem FKS 208 höchste Sicherheiten auch bei gekipptem Fenster. Dank mehreren Verriegelungspunkten am System wird das Fenster oder die Terrassentür komplett abgesichert. Obwohl hier bis zu fünf Verriegelungspunkte für Sicherheit sorgen, wird die Mechanik nur mit einer Hand über den Fenstergriff bedient.

Fensterkippsicherung FKS208
© ABUS
Fensterkippsicherung FKS208
Fensterkippsicherung FKS208
© ABUS
Fensterkippsicherung FKS208

Im Hinblick auf die registrierten Fälle in Relation zu den Einwohnern leben die Menschen in Bremen am unsichersten. Dort wurden insgesamt 2.877 Wohnungseinbrüche registriert. Das Bundesland mit den meisten Einbrüchen ist laut dem Bericht Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 44.769 erfassten Taten. Damit liegt der Anstieg in diesem Bundesland im Vergleich zum Jahr 2009 bei rund 8,9 Prozent.

nach obenEinbruchschutz bietet auch Anwesenheitsschutz

Effektiven Grundschutz gegen Wohnungseinbrüche bieten mechanische Sicherungslösungen, die sich auch nachträglich an den meisten Fenstern und Türen anbringen lassen.

Für die Ausstattung eines gewöhnlichen Einfamilienhauses mit einem soliden Grundschutz müssen ungefähr 2.000 Euro investiert werden. Auf zehn Jahre gerechnet ergibt sich somit eine Belastung von rund 15 Euro pro Monat für die persönliche Sicherheit. Zudem bieten derartige Sicherungsmaßnahmen Schutz vor Raubüberfällen in Wohnungen und Häusern.

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für jeden Betroffenen einen großen Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch psychische Folgen wiegen dabei meist sogar stärker als der rein materielle Schaden. Zugleich unterschätzen viele Bürgerinnen und Bürger das Risiko, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden. Oftmals lassen sie sich von falschen Vorstellungen leiten, wie zum Beispiel:

  • "Bei mir ist sowieso nichts zu holen." Irrtum! Einbrecher nützen günstige Gelegenheiten (schlecht gesicherte Türen und Fenster, Anonymität und so weiter) rigoros aus.
  • "Einbrecher kommen nachts." Falsch! Sie kommen meist tagsüber, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist.
  • "Ich bin ja versichert." Sich auf seinen Versicherungsschutz zu verlassen, kann verhängnisvoll sein. Was ist, wenn Sie unterversichert sind?

Warten Sie also nicht, bis Sie sich möglicherweise eines Besseren belehren lassen müssen. Nutzen Sie die Informationen Ihrer Polizei, um Ihr Eigentum rechtzeitig wirkungsvoll zu schützen!

nach obenMechanische Sicherungseinrichtungen

Über ein Drittel aller Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken. Mechanische sicherungstechnische Einrichtungen tragen dazu ganz wesentlich bei.

nach obenTüren

Guten Einbruchschutz bieten geprüfte einbruchhemmende Türen nach DIN V ENV 1627 ab Widerstandsklasse 2.

WICHTIG:

Alle Nachrüstungen für Türblätter, -rahmen, -bänder und -schlösser sowie für Beschläge und Schließbleche müssen sinnvoll aufeinander abgestimmt sein.
Der Einbruchschutz von Türen kann im Nachhinein immer noch deutlich verbessert werden.

Bauen Sie in Ihre Haus- oder Wohnungstür einen Weitwinkelspion ein (mindestens 180°), damit Sie sehen wer zu Ihnen will. Wenn Sie öffnen, dann nur mit vorgelegtem Sperrbügel!

Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung vor Türen und Zugangswegen – ggf. durch einen "Bewegungsmelder”.

Auch eine Türsprechanlage, evtl. kombiniert mit einer Videokamera, kann sinnvoll sein.

nach obenFenster/Fenstertüren/Rollläden

Mit einbruchhemmenden Fenstern und Fenstertüren (Bestimmungen zu DIN und Widerstandsklasse, s. "Türen") können Sie sich vor unliebsamem Besuch bewahren.

WICHTIG:

Abschließbare Fenstergriffe sind nur in Verbindung mit einbruchhemmenden Fensterbeschlägen sinnvoll.

Fenster werden häufig aufgehebelt. Einen guten Schutz bieten einbruchhemmende Fensterbeschläge oder Zusatzsicherungen.

Häufig gekippte Fenster können mit einem Gitter gesichert werden.

Rollläden haben in aller Regel keine einbruchhemmende Wirkung und sollten zumindest gegen Hochschieben gesichert werden.

Gitterroste von Kellerlichtschächten sollten wenigstens mit speziellen Abhebsicherungen gesichert werden.

nach obenAlarmanlagen

Fachgerecht montierte Einbruchmeldeanlagen für die Außenhaut- und Raumüberwachung können mechanische Sicherungen zwar nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Ihr Vorteil: Sie erhöhen das Entdeckungsrisiko für den Einbrecher. Holen Sie sich vor Einbau einer Meldeanlage unbedingt Rat bei Ihrer (Kriminal) Polizeilichen Beratungsstelle.

WICHTIG:

Neben dem akustischen und optischen Alarm ist auch eine stille Alarmierung möglich und sinnvoll, also die Alarm-Weiterleitung zu einer Hilfe leistenden Stelle.

Vermeiden Sie Falschalarme. Bei zu häufigen Falschalarmen verliert die Einbruchmeldeanlage ihre "Glaubwürdigkeit".


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Schlagworte dieser Seite:

Alarmanlage, Dachfenster, Einbruch, Einbruchschutz, Fenster, Schutz, Sicherung, Türen

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