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Hauptsache trocken und luftig

Dachgeschoß
© Rigips
Dachgeschoß: Innenausbau im Tockenbausystem

September 2011 Innenausbau ist mit heutigen Trockenbausystemen kein Problem. Der Erfolg der Ausbauarbeiten ist jedoch in entscheidendem Maße von den Bedingungen abhängig, die während der Ausbauzeit auf der Baustelle herrschen. Damit das Ergebnis der Trockenbauarbeiten auch tatsächlich dem derzeit technisch Machbaren entspricht, ist es sinnvoll, für gewisse Rahmenbedingungen zu sorgen.


Wenn sich der Verarbeiter bereits im Vorfeld Klarheit über die Situation auf der Baustelle verschafft und noch vor dem eigentlichen Start überlegt, was während der einzelnen Phasen des Innenausbaus berücksichtigt werden muss, können Fehler vermieden und somit Qualität gesichert werden. Nur eine optimal vorbereitete Baustelle sichert anschließend auch ein langfristig optimales Ausbauergebnis. Der Arbeitsablauf auf der Baustelle lässt sich grob in 4 Phasen unterteilen, in denen jeweils unterschiedliche Vorbereitungen zu treffen sind.

Um später einen reibungslosen Ablauf der Baustelle zu gewährleisten, sollten bereits vor der Anlieferung des Materials zwei Dinge dringend geklärt werden:

  1. Wo soll das angelieferte Material während der Zeit des Ausbaus gelagert werden?
  2. Wann soll das Material geliefert werden?

Die Frage des günstigsten Lagerortes verdient im Vorfeld einer Baustellenvorbereitung besondere Aufmerksamkeit und sollte nicht erst bedacht werden, wenn der voll beladene LKW vor der Tür steht. Ein gründliches Studium des Bauplanes sollte daher immer am Anfang einer jeden Planung stehen.

Ein gut gewählter Lagerplatz muss gewisse Voraussetzung erfüllen:

  • Er soll zentral, also möglichst nahe am Verarbeitungsort liegen.
  • Er darf keine Verkehrswege auf der Baustelle versperren.
  • Er soll nicht gerade an einer Stelle liegen, an der später eine Trennwand geplant ist.

Die Beachtung dieser Punkte gewährleistet, dass die Gipskartonplatten nach ihrer Anlieferung so wenig wie möglich hin und her transportiert werden müssen. Dies ist wichtig, da jede Umlagerung des Materials die Gefahr von Beschädigungen in sich birgt. Der Gipskern kann brechen oder die Kanten werden ausgeschlagen.

Dringend geklärt werden sollte bei der Bestimmung des geeigneten Lagerplatzes auch die Tragfähigkeit der Fußbodenkonstruktion. Wenn man berücksichtigt, dass eine einzige Palette mit Standardplatten mehr als eine Tonne wiegt, so wird schnell klar, dass die Lagerung des für den trockenen Innenausbau benötigten Materials in der Regel mit einer hohen Gewichtsbelastung verbunden ist.

Bei Anlieferung der Baustoffe ist dafür zu sorgen, dass sie zur Vermeidung von Schäden gerade und flach auf ebener Unterlage gelagert werden. Unsachgemäße Lagerung von Platten, z. B. Hochkantstellen, führt zur Verformungen, die eine einwandfreie Montage beeinträchtigen.

Wie komme ich mit meinem Baumaterial gut zur Baustelle? Große Platten versprechen zwar schnellen Baufortschritt - kleine Platten lassen sich aber in der Regel besser durch enge Treppenhäuser transportieren.
© Rigips
Wie komme ich mit meinem Baumaterial gut zur Baustelle? Große Platten versprechen zwar schnellen Baufortschritt - kleine Platten lassen sich aber in der Regel besser durch enge Treppenhäuser transportieren.
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Bei der Verarbeitung von Gipskartonplatten ist in erster Linie darauf zu achten, dass die relative Luftfeuchtigkeit im Raum nicht zu hoch ist. Liegt sie höher als 80 % sollten Arbeiten mit Gipskartonplatten nicht mehr durchgeführt werden. Der erfahrungsgemäß günstigste Klimabereich für die Verarbeitung von Gipskartonplatten liegt im Bereich zwischen 40 und 80 % Luftfeuchte.

Im Anschluss an die Montagearbeiten schließen sich üblicherweise die Spachtelarbeiten an. Auch in dieser Phase ist die ausreichende Belüftung der Baustelle dringend notwendig, denn die Platten müssen zusätzlich aufgenommene Feuchtigkeit wieder an den Raum abgeben. Erst wenn dies geschehen ist, dürfen die Spachtelarbeiten ausgeführt werden. Wird dieser Zeitpunkt nicht abgewartet und zu früh verspachtelt, sind Rissbildungen die Folge.

Wichtig: Spachtelarbeiten dürfen niemals bei Temperaturen von weniger als +10 °C ausgeführt werden. Dies gilt sowohl für die Raum- wie auch auf die Oberflächentemperatur der Platte.

nach obenFazit

Den Erfolg ihrer Trockenbau-Arbeiten haben Verarbeiter weitgehend selbst in der Hand. Es lohnt sich, bereits im Vorfeld einige Gedanken an den Ausbau zu verwenden, denn durch genaue vorherige Planungen können die Rahmenbedingungen gesteuert und günstig beeinflusst werden. Das A & O für den Erfolg im trockenen Innenausbau ist die ausreichende Lüftung während der gesamten Ausbauperiode.

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Rigips
Schanzenstraße 84
40549 Düsseldorf
www.rigips.de

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Gipskarton, Innenausbau, Trockenbau

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