Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Haus | Garten | Leben > Gestaltung rund ums Haus > Hier sucht sich das Wasser selbst seinen Weg
← vorheriger BeitragWege und Plätze einmal anders
nächster Beitrag → Eine Baumumrandung im Mittelpunkt

Hier sucht sich das Wasser selbst seinen Weg

August 2011 Auf der alten Terrasse stand nach jedem Regenguss das Wasser fast bis zur Tür. Eine neue Art des Verlegens sollte hier Abhilfe schaffen, versprachen die Experten von Tubag. Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und gleich einen neuen Betonstein mit einer pflegeleichten Acryl-Oberfläche verlegt. Lesen Sie unseren Erfahrungsbericht.


Auf dieser Terrasse sucht sich das Wasser seinen Weg selbst.
© Eckermeier, Manfred
Auf dieser Terrasse sucht sich das Wasser seinen Weg selbst.

"Auf den richtigen Mörtel und die richtige Fuge kommt es an!". Damit hatte mich Tubag-Anwendungsberater Schmitt schon zu Beginn unserer Lehrstunde (aus der ganz viele wurden) sehr neugierig gemacht. Er zeigte mir zunächst zwei zylindrische Mörtelmuster. Der eine war fest zusammengepresst, der andere schien recht grob in seiner Konsistenz zu sein. Es handelt sich dabei um einen trasszementgebundenen Fertigmörtel zur Herstellung von wasserdurchlässigen, gebundenen Tragschichten. Seine Struktur hat außerdem eine kapillarbrechende Wirkung gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit.

Der wasserdurchlässige Drainagemörtel lässt im Gegensatz zu herkömmlichem Mörtel das Wasser ungehindert durchsickern.
© Eckermeier, Manfred
Der wasserdurchlässige Drainagemörtel lässt im Gegensatz zu herkömmlichem Mörtel das Wasser ungehindert durchsickern.
Die Schale ist innen mit dem durchlässigen Fugenmörtel ausgefüllt. Das Wasser läuft direkt durch.
© Eckermeier, Manfred
Die Schale ist innen mit dem durchlässigen Fugenmörtel ausgefüllt. Das Wasser läuft direkt durch.

Im Gegensatz zu Sand, Kies oder Schotter bettet dieser Mörtel den zu verlegenden Stein fest und sicher ein. Zweiter Bestandteil im Verrlegesystem ist die Haftschlämme, die Mörtel und Pflasterstein fest miteinander verbindet. So lassen sich Pflaster- und Natursteine unkompliziert, sicher und tragfähig verlegen.

Dritte wichtige Komponente ist der wasserdurchlässige Fugenmörtel. Er füllt die Fugen dauerhaft fest aus, lässt aber das Wasser in nullkommanichts durchsickern.

Außerdem verringert das Tubag-System die Gefahr von Moos-, Grasbewuchs und Ungezieferbefall. Ungebundene Fugenmaterialien verfügen über einen großen Porenraum. Hierin können sich Moose, Gräser und Ungeziefer ansiedeln. Das Trass-Material bietet Schmutz und Ungeziefer keine Angriffsfläche. Das Pflaster bleibt dauerhaft sauber und schön. Der Fugenkratzer bleibt im Schuppen und der Rücken wird geschont.

Als Belag habe ich mir die Sonne des Südens auf die Terrasse geholt. Andalusia hat, so Hersteller Kann, die Kraft warmer Naturfarben und das Flair des ländlichen Ambiente eingefangen. Die attraktive Schieferstruktur bringt den beliebten Natursteineffekt in den Platz zwischen Haus und Garten. Die rundum laufende Fase verstärkt das Fugenmuster und schützt vor Beschädigungen. Andalusia ist natürlicher Charme für die traditionsreiche Wohnkultur im Landhausstil. Also genau das Richtige für mich.

Die Platten dieser Serie sind SoftSeal geschützt. Dies garantiert weniger Ärger bei der Entfernung der meisten vorkommenden Verschmutzungen. Allerdings sollte die Acryl-Beschichtung spätestens nach zwei Jahren überarbeitet werden. Danach hat man aber wieder für viele Jahre Ruhe.

nach obenVerlegung der Steinplatten

Die Verlegung erfordert Sachverstand und sollte stets vom Fachmann durchgeführt werden. Zunächst wird Brecherschutt eingebracht und mit der Rüttelplatte verdichtet. Darauf wird der Drainmörtel in der erforderlichen Höhe eingebracht (Bilder 4 bis 7). Der Zuschnitt von Randplatten erfolgt mit einer Nass-Schneidemaschine. Die Platten werden in die Haftschlämme getaucht, sauber eingesetzt, mit Abstandshaltern versehen und in Position geklopft (Bilder 8 bis 11). Schließlich wird der Fugenmörtel mit feinem Wasserstrahl eingeschlämmt und im halbtrockenen Zustand abgefegt. Die Andalusia-Platten sind an den Rändern mit Naturstein eingefasst. Auch sie lassen sich hervorragend mit Drainmörtel und wasserdurchlässigem Fugenmörtel verarbeiten.

  • Bild 1 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 2 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 3 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 4 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 5 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 6 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 7 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 8 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 9 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 10 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 11 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 12 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 13 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 14 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 15 | © Eckermeier, Manfred
  • Bild 16 | © Eckermeier, Manfred

← vorheriger BeitragWege und Plätze einmal anders
nächster Beitrag → Eine Baumumrandung im Mittelpunkt
Regentonne
Vom Umgang mit Regenwasser im Hausgarten
Technische Innovationen und neue Materialentwicklungen spielen im Bad eine wichtige Rolle.
Neue Wasserquellen im Bad
Dreiloch-Armatur
Neue Wasserquellen im Bad / Seite 2

Schlagworte dieser Seite:

Regenwasser, Steinplatten, Steinterrasse, Terrasse, Wasser, wasserdurchlässig

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2019

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de