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Autoreisen mit dem Hund – aber sicher

April 2011 Ein ungesicherter Hund als Mitfahrer stellt nicht nur für das Tier selbst, sondern auch für die Menschen im Fahrzeug eine Gefahr dar. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben einen Überblick über die verschiedenen Sicherungssysteme und deren Vor- und Nachteile.




nach obenTransportboxen

Grundsätzlich sind Transportboxen (so genannte Kennels) die sicherste Variante.
© Fressnapf
Grundsätzlich sind Transportboxen (so genannte Kennels) die sicherste Variante.
Grundsätzlich sind Transportboxen (so genannte Kennels) die sicherste Variante. Sie müssen gut belüftet und groß genug sein, damit sich das Tier aufrecht hinstellen, hinlegen und drehen kann. Die Boxen aus Metall sind auf jeden Fall denen aus Kunststoff vorzuziehen. Nicht zu empfehlen ist das Abstellen der Box auf den Rücksitzen. Dort ist es schwierig, ihr einen festen Halt zu geben. Stellen Sie die Box besser in einen Kofferraum – entfernen Sie zuvor die Hutablage – oder in den Laderaum eines Kombis. Dort sollten Sie die Box quer zur Fahrtrichtung hinter die Rücksitzlehne stellen und am besten noch mit Spanngurten oder Schrauben am Fahrzeugboden befestigen. Hunde müssen sich erst an die Box gewöhnen. Richten Sie die Box am besten zu Hause gemütlich mit Decke oder Kissen ein, damit sich Ihr Vierbeiner langsam an den ungewohnten Kasten herantasten kann.

nach obenSicherheitsgurt

Sichere Autoreisen mit dem Hund
© Fressnapf
Sichere Autoreisen mit dem Hund
Sicher für Mensch und Tier ist auch ein spezieller Sicherheitsgurt für Hunde. Dabei handelt es sich um ein Geschirr, das um den Brustkorb des Tieres gelegt wird und dann entweder am Sicherheitsgurt oder direkt am Gurtschloss befestigt wird. Achten Sie darauf, dass der Gurt aus stabilem Material gefertigt ist und die Verschlüsse aus Metall und nicht aus Kunststoff sind. Besonders geeignet sind Geschirre mit breiten Gurtbändern und Polsterung, die Ihrem Hund einen optimalen Schutz bieten. Eine doppelte Haltegurtführung und eine möglichst knappe Gurtlänge sorgen zudem für eine optimale Fixierung des Hundes. Außerdem sollte das Produkt ein TÜV-GS-Siegel haben und durch ein Crashtestverfahren nach ECE R17, ECE R 126 oder DIN 75410-2 überprüft worden sein. Hunde, die kein Geschirr kennen, sollten Sie vorher daran gewöhnen, zum Beispiel durch eine Futterbelohnung.

nach obenTrenngitter

Ein Trenngitter zwischen Rückbank und Laderaum verhindert, dass das Tier bei einem Unfall andere Insassen verletzt. Auch kann der Hund nicht mehr im Auto umherspringen. Besonders sicher sind Gitter, die genau auf Ihr Fahrzeug abgestimmt sind und dadurch fest an ihrem Platz bleiben. Trennnetze, die lediglich Saugnäpfe zur Befestigung vorsehen, sind weniger empfehlenswert.

nach obenTierische Ladung

Im rechtlichen Sinne gilt Ihr Hund im Pkw als Ladung. Und diese ist nach der Straßenverkehrsordnung (§ 23 StVO, Abs. 1) so mitzuführen, dass darunter die Verkehrssicherheit nicht leidet. Deshalb droht auch ein Bußgeld bis zu 50 Euro und drei Punkte in Flensburg, wenn der Hund ungesichert im Innenraum des Fahrzeugs herumspringen kann. Zur Veranschaulichung: Laut ADAC wirkt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf Ihr Tier kurzfristig das bis zu 30-Fache seines Körpergewichts ein, wenn Sie eine Vollbremsung machen: Bei einem 30 kg schweren, großen Hund können das 900 kg Aufprallgewicht sein. Diese Kräfte führen beim Hund und bei den Personen im Fahrzeug im Falle eines Falles fast zwangsläufig zu schweren Verletzungen.

nach obenUrlaub mit Hund – Herzlich willkommen, Vierbeiner?

Kein Hund bleibt gerne zu Hause, wenn Herrchen und Frauchen die Koffer packen und in den wohlverdienten Urlaub fahren. Wer sich entscheidet, das Tier mit auf Reisen zu nehmen, muss das bei der Auswahl der Unterkunft am Urlaubsort berücksichtigen: Wo ist mein Tier willkommen? Wo fühlt es sich auch in ungewohnter Umgebung wohl? Hier ein Überblick:

Ferienhäuser oder -wohnungen

Als Hundehalter verbringen Sie Ihren Urlaub am besten in einem Ferienhaus oder in einer -wohnung. Die meisten Reisenden mit Tier entscheiden sich für dieses Domizil, das oft günstiger ist als eine Unterkunft im Hotel. Ein weiterer Pluspunkt: Ihr Tier kann den Aufenthalt ungestört genießen. Eine Lage im Grünen, ein Garten oder ein großes, eingezäuntes Grundstück sind für Hunde ideal. Sowohl in Deutschland als auch im Ausland gibt es tierfreundliche Angebote. Nützliche Informationen gibt es auf der Fressnapf-Website unter www.fressnapf.de/tierratgeber/urlaub-mit-haustier.

Campingplätze

Camping ist hundefreundlich: Das mobile Heim lässt sich schnell in eine Umgebung verwandeln, in der sich Ihr Haustier wohl fühlt. Campingplätze liegen in der Natur und bieten attraktive Auslaufmöglichkeiten in der nahen Umgebung. Laut ADAC-Campingführer können Sie während der Hauptsaison in den meisten Campingplätzen Europas damit rechnen, dass Sie Ihr Tier mitbringen dürfen. Die ADAC-Führer geben an, welche Plätze Hunde willkommen heißen. Achtung: Auf manchen Anlagen sind Hunde in Campingwagen oder Wohnmobilen erlaubt, in Zelten aber nicht.

Hotels und Pensionen

In Hotels und Pensionen sind Reisende mit Hund oft nicht gern gesehen. Wenn, dann handelt es sich oft um teurere Feriendomizile, und Sie müssen Zusatzkosten für Ihr Tier in Kauf nehmen: Das können bis zu 10 Euro pro Tag sein. Namhafte Hotelführer für Europa, wie Michelin, DAS oder Varta, zeigen mit Symbolen an, ob eine Unterkunft hundefreundlich ist.

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Schlagworte dieser Seite:

Heimtier, Hund, Sicherheit, Tiere, Transport, Urlaub

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