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Gartengeräte und E10

E10 bei benzingetriebenen Rasenmähern
© Briggs & Stratton
E10 bei benzingetriebenen Rasenmähern

April 2011 Gartengerätemotoren der großen Markenhersteller können in der Regel problemlos mit E10 betrieben werden.


nach obenBriggs & Stratton

In zahlreichen Ländern ist die Beimischung von 10 Prozent Bioethanol zum Benzin seit Jahren üblich. Etwaige Sorgen von Hobbygärtnern, dass die Motoren durch E10-Kraftstoff Schaden nehmen könnten, kann das Unternehmen zerstreuen: "Alle unsere Motoren sind ohne weiteres E10-tauglich", betont Technikexperte Marlon Treptow von Briggs & Stratton. Dies gelte, so Treptow weiter, nicht nur für die aktuellen Antriebe des Unternehmens, sondern auch für grundsätzlich alle Motoren, die in Millionen deutscher Hausgärten bereits im Einsatz sind.

Aufgrund der etwas geringeren Energiedichte von Ethanol kann der Kraftstoffverbrauch leicht ansteigen, so Briggs & Stratton. Ein entscheidender Nachteil der E10-Kraftstoffe soll jedoch nicht verschwiegen werden: die Haltbarkeit beträgt kaum mehr als drei Wochen. Danach lässt die Zündfähigkeit des Kraftstoffs nach und er beeinträchtigt oder schädigt schlimmstenfalls kraftstoffführende Bauteile des Motors. Ein Additiv, wie das von Briggs & Stratton angebotene Fuel Fit, hält diesen Alterungsprozess für bis zu zwei Jahre auf.

nach obenHonda Motorgeräte laufen auch mit E10 Kraftstoff

Alle Honda 4-Takt-Motorgeräte aus der Sparte Honda Power Equipment sowie die Honda Außenbordmotoren können mit diesem Kraftstoff betrieben werden. Im Jahr 1978 brachte man den ersten Benzinrasenmäher auf den Markt. Von Anfang an auf 4-Takt-Motoren setzend, benötigten die Honda Motorgeräte schon damals eine Oktanzahl von mindestens 91. Daher ist der Betrieb der Honda Motorgeräte mit dem Ottokraftstoff E10, der 95 Oktan misst, generell möglich.

E10 ist jedoch aggressiver gegenüber Kunststoffen und Lacken als das bisher übliche Benzin. Zudem reagiert E10 stärker auf Einflussfaktoren wie Lichteinstrahlung, Umgebungstemperatur und Lagerzeit. Diese können die Beschaffenheit des Benzins verändern, es schneller unbrauchbar machen. Auch Honda empfiehlt daher, nur E10-Kraftstoff zu verwenden, der nicht älter ist als 30 Tage und vorher in einem zugelassenen Kraftstoffbehälter aufbewahrt wurde.

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Benzin, E10, Kraftstoff, Motoren

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