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Bruchsteinmauer aus Beton

März 2011 Früher waren die idyllischen Bruchsteinmauern in vielen Orten zu Hause. Heute sind sie seltene Schmuckstücke – häufig von Liebhabern mühevoll restauriert. Wir haben uns für Sie ein reizvolles Stück Tradition nach Hause geholt. Damit es Ihnen nicht zu schwer fällt, solch eine Mauer nachzubauen, haben wir statt Naturstein den wunderschönen Vermont-Betonstein von Kann gewählt. Der wird einfach wie Fliesen im Dünnbett geklebt.


Bruchsteinmauer aus Beton
© Eckermeier, Manfred
Bruchsteinmauer aus Beton

Die aufwändig bearbeiteten Mauersteine bilden die Natur täuschend echt nach. Die Vermont-Steine werden erst gebrochen und anschließend gekollert, so entsteht das ungewöhnlich natürliche Flair. Auf Wunsch kann die oberste Reihe werksseitig mit einer kugelgestrahlten Oberfläche ausgestattet werden. Alternativ gibt es für die Mauerkrone eine passende Abdeckplatte.

Das notwendige Werkzeug ist im Wesentlichen in jeder Heimwerker-Werkstatt vorrätig: Hammer, Meißel, Kelle, Handbesen Bild 1. Pflasterknacker Bild 2 und Trennschleifer Bild 3 kann man mieten. Mit dem Knacker lassen sich unebene Flächen erzeugen, der Trennschleifer sorgt für glatte Schnitte.

© Eckermeier, Manfred
Bild 1: Hammer, Meißel, Kelle, Handbesen
Bild 2: Pflasterknacker
© Eckermeier, Manfred
Bild 2: Pflasterknacker
Bild 3: Trennschleifer
© Eckermeier, Manfred
Bild 3: Trennschleifer

Bild 4: Meißel
© Eckermeier, Manfred
Bild 4: Meißel
Für den homogenen Anschluss der Mauer an den Pfeiler empfiehlt es sich, gegebenenfalls die Bruchkanten einzelner Steine mit einem Scharriereisen nachzubossieren. Das funktioniert aber auch mit einem Meißel Bild 4.

Zunächst wird das Fundament gegossen Bild 5. Mindestens 80 cm tief und auf jeder Seite 2 cm breiter als das Steinmaß. Weil die Pfeiler nicht genügend Stabilität haben, um ein solides Tor aufzunehmen, setzten wir ein verzinktes Stahlrohr in das Fundament Bild 6, an das spezielle Aufnahmen für das Tor angeschweißt wurden.

Bild 5: Zunächst wird das Fundament gegossen.
© Eckermeier, Manfred
Bild 5: Zunächst wird das Fundament gegossen.
Bild 6: Weil die Pfeiler nicht genügend Stabilität haben, um ein solides Tor aufzunehmen, setzten wir ein verzinktes Stahlrohr in das Fundament.
© Eckermeier, Manfred
Bild 6: Weil die Pfeiler nicht genügend Stabilität haben, um ein solides Tor aufzunehmen, setzten wir ein verzinktes Stahlrohr in das Fundament.

Die erste Steinreihe wird in Mörtel verlegt, um eventuelle Unebenheiten des Fundaments ausgzugleichen Bild 7 Bild 8.

Bild 7: Unebenheiten des Fundaments ausgzugleichen
© Eckermeier, Manfred
Bild 7: Unebenheiten des Fundaments ausgzugleichen
Bild 8: Die erste Steinreihe wird in Mörtel verlegt.
© Eckermeier, Manfred
Bild 8: Die erste Steinreihe wird in Mörtel verlegt.

Die nächsten Lagen der Vermont Bruchsteinmauer werden einfach durch Dünnbettmörtel miteinander verklebt Bild 9 Bild 10.

Bild 9: Die nächsten Lagen der Vermont Bruchsteinmauer werden einfach durch Dünnbettmörtel miteinander verklebt
© Eckermeier, Manfred
Bild 9: Die nächsten Lagen der Vermont Bruchsteinmauer werden einfach durch Dünnbettmörtel miteinander verklebt
Bild 10: Steinreihe verkleben
© Eckermeier, Manfred
Bild 10: Steinreihe verkleben

Bild 11: Für Halt sorgt das Edelstahl-Lochband, das mit dem Mörtel in die Fugen eingeklebt wird.
© Eckermeier, Manfred
Bild 11: Für Halt sorgt das Edelstahl-Lochband, das mit dem Mörtel in die Fugen eingeklebt wird.
Der Pfeiler wird mit einer Stoßfuge an die Mauer gesetzt. Für Halt sorgt das Edelstahl-Lochband, das mit dem Mörtel in die Fugen eingeklebt wird Bild 11.

Bild 12: Abdeckplatte wird mit der oberen Steinreihe verklebt.
© Eckermeier, Manfred
Bild 12: Abdeckplatte wird mit der oberen Steinreihe verklebt.
Die Abdeckplatte wird mit der oberen Steinreihe verklebt Bild 12. Sonderformate (Eck-, Endelemente) werden auf der Baustelle selbst hergestellt.

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Abtrennungen, Bauanleitung, Bruchstein, Mauer
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