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Ohne Schornstein geht hier nichts − Rund um die Abgasführung

September 2010 Die kalten Monate scheinen noch so weit entfernt – doch ehe man sich versieht, ist es wieder an der Zeit, die dicken Socken anzuziehen und die Heizung aufzudrehen. Denn nichts ist schöner, als an einem dunklen und kalten Abend wohlig warme Räume zu betreten. Neue Öfen und Heizkessel sorgen dafür, dass der Brennstoffverbrauch erheblich gesenkt werden kann. Doch eine neue Heiztechnik verlangt auch nach einer passenden Abgasführung.


Ohne Schornstein geht hier nichts
© RainerSturm / PIXELIO, www.pixelio.de
Ohne Schornstein geht hier nichts

Die Abgasführung muss an die moderne Heiztechnik angepasst sein, damit der kondensierende Wasserdampf keine Schäden in der Bausubstanz anrichten kann.
© epr/Schiedel
Die Abgasführung muss an die moderne Heiztechnik angepasst sein, damit der kondensierende Wasserdampf keine Schäden in der Bausubstanz anrichten kann.
Moderne Heizungstechnik arbeitet mit einem höheren Wirkungsgrad und niedrigeren Abgastemperaturen als es der alte Schornstein von der bisherigen Technik gewöhnt war. Wird die Abgasführung den neuen Ansprüchen nicht angepasst, kann der kondensierende Wasserdampf ernsthafte Schäden in der Bausubstanz anrichten.

Doch soweit muss es nicht kommen. Eine Schornsteinsanierung, am besten durchgeführt vom Fachmann, schafft schnelle Abhilfe und ist schon innerhalb eines Tages möglich. Denn üblicherweise wird die neue Abgasführung vom Dach aus eingebaut.

Dabei werden dünnwandige Profilrohre aus Edelstahl oder Keramik in den alten Kamin herabgelassen und anschließend fest eingebaut. Der Kamin erhält dadurch Schutz vor Kondenswasser, Säuren oder eindringendem Regen- oder Schmelzwasser.

Für eine solche Maßnahme zieht man am besten einen IHK-zertifizierten Projektbetreuer aus dem Baustoff-Fachhandel zu Rate. Mit ihm ist man auf der sicheren Seite und kann sich auf seine hohe Beratungskompetenz und die beste Ausführungsqualität verlassen, denn die Experten profitieren von regelmäßigen Schulungen und speziellen Zusatzausbildungen und werden den hohen Anforderungen in der Beratung und Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen besonders gerecht.

Im Rahmen einer Schornsteinsanierung erwartet den Bauherrn neben einer Vor-Ort-Schadensanalyse und der fachgerechten Beratung durch den Projektbetreuer auch die Sicherheit, es mit einem "Qualifizierten Modernisierungsbetrieb" zu tun zu haben, der das Qualitätszeichen trägt.

Das ist auch schon deshalb sinnvoll, weil in der seit Oktober 2009 geltenden neuen Energieeinspar-Verordnung (EnEV 2009) der Gesetzgeber die technischen Mindestwerte, die ein Gebäude erreichen muss, gegenüber dem bisher gültigen Standard von 2007 um immerhin 30 % verschärft hat. Und das verlangt unbdedingt nach professioneller Ausführung.

Moderne Schornsteintechnik ist heute integraler Bestandteil energiesparender Bauweise – im Neubau und in der Sanierung. So werden mit einem Energiespar-Schornstein die optimalen Voraussetzungen geschaffen, um energiesparende Geräte energieeffizent einzusetzen.

So zum Beispiel mit dem Schiedel ABSOLUT System. Dessen technologischer Kernpunkt ist das "Duronic-Energy-Management" und ist als zweizügige Variante mit Verbrennungsluftzufuhr erhältlich. Es umfasst den vollständig dichten Mantelstein mit integrierter Wärmedämmung, das W3G-geprüfte Energiesparrohr mit monolithischen Formstücken und den Thermoluftzug zum raumluftunabhängigen Heizen.

Höhere Energieeffizienz, so der Hersteller, ermöglichen bei diesem Schornstein-System darüber hinaus:

  • das Thermo-Dichtset für eine vollständig luftdichte Gebäudehülle
  • die Blower-Door dichte Reinigungstür
  • der Thermo-Trennstein zum Stopp der Wärmeverluste über Dach und Boden
  • der Thermo-Luftzug für dauerhaft sichere Versorgung des Kaminofens mit Verbrennungsluft
  • der Installationszug zur Leitungsführung für den einfachen Anschluss einer Solar- oder Fotovoltaikanlage

Durch die in der EnEV 2009 geforderte luftdichte Gebäudehülle wird das Thema mechanische Wohnraumlüftung zum Bau-Standard erhoben und zugleich Bestandteil des für die Berechnung nach EnEV maßgeblichen Referenzgebäudes.

© Hagebau
Für ein gesundes Klima im Haus müssen Feuchtigkeit und schadstoffreiche Luft rasch abgeführt werden. Schiedel bietet mit AERA-Comfort hierfür ein System exakt nach den Vorgaben des Referenzgebäudes: der Luftaustausch erfolgt selbstregulierend und automatisch. Sensoren messen den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in jedem Raum und öffnen bei Bedarf das Zuluftelement. Gleichzeitig mit der Frischluftzufuhr wird über die im senkrechten Schacht befindlichen Abluftventile die feuchtigkeits- oder schadstoffbelastete Luft nach draußen geleitet.

Bauschäden durch Feuchtigkeit oder Schimmel lassen sich so vermeiden, verspricht der Hersteller. Und weil in der kommenden kalten Jahreszeit die Fenster geschlossen bleiben können, spare man auch mit diesem System noch Heizenergie.

nach obenGuter Rat zum Schluss

Nach einer Modernisierung der Heizungsanlage muss der Heizkessel und die Abgasabführung – als System betrachtet – sicher funktionieren. Dafür ist der Heizungsbauer bzw. der Planer verantwortlich. Sollte es zu einem Problem mit nachfolgendem Schaden kommen, gilt er als Verursacher des Schadens und kann vom Anlagenbesitzer zur Verantwortung gezogen werden.


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Schlagworte dieser Seite:

Energieeinsparungsverordnung, Heizung, Sanierungsmaßnahmen, Schornstein, Schornsteinsanierung, energiesparen

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