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Grillen wie die Weltmeister: An die Zangen, Ihr Männer!

Juli 2010 Wir sind nicht allein! Diese Erkenntnis war äußerst beruhigend für FuG-Chefredakteur Gerd Böker und mich. Denn wir hatten beschlossen, bei einem richtigen Könner etwas über das Grillen zu lernen. Und dabei wurde uns klar, dass wir tatsächlich zu den Unwissenden gehören. Vergessen Sie meine Grill-Geschichte vom letzten Jahr. Ab jetzt geht's richtig zur Sache!


Grillen wie die Weltmeister
© BfC
Grillen wie die Weltmeister

Mehr als zwei Drittel aller Deutschen frönen in der schönen Jahreszeit dem Grillen in der freien Natur (ein noch kleiner Teil auch im Winter). Dabei ist dieses Outdoor-Gefühl erst seit Ende der sechziger des vorigen Jahrhunderts in Deutschland populär geworden. Damals kaufte ein gewisser Bernd Hockemeyer eine größere Anzahl von Grillgeräten in Kanada, gründete ein Unternehmen, dass er "Landmann" nannte und sorgte dafür, dass fast jeder deutsche Mann schon einmal mit Zange, Schürze, Grill und Wurst an Terrasse, Wiese oder Baggersee für bodenständige Mahlzeiten verantwortlich war. Das hat auch etwas mit den ursprünglichen Mahlzeiten der Steinzeit zu tun, als muskulöse Germanenkrieger den Bärenschinken am Spieß ins Feuer hielten.

Nach wie vor liegt die Holzkohle als Feuerquelle ganz weit vorn. Nahezu 60 Prozent aller Griller nutzen die kleinen schwarzen Dinger unterm Rost. Der Anteil an Gasgeräten liegt bei gut einem Fünftel, der an Einweggrills bei 4 Prozent. Und dann gibt es noch einmal ein Fünftel, die den Elektrogrill bevorzugen.

Da haben sich doch tatsächlich Leute die Mühe gemacht, uns Grilltypen zu analysieren und statistisch aufzubereiten: Gut ein Viertel sind preisorientiert. Knapp 20 Prozent grillen nur bei Anlässen, also spontan. So nach dem Motto: Haste Lust auf Grillen? Raus mit der Kiste und los geht's.

Es folgt der Familiengriller. Ein ausschließlich-Holzkohle-Fan. In dieser Kategorie finden sich rund ein Sechstel aller Freiluftbruzzler wieder. Hier spielt die gemütlich familiäre Lagerfeuerromantik eine große Rolle. Meist nur zum Wochenende. Und Kinder werden immer mit einbezogen, aber sicher muss es sein.

Ein Fünftel aller Grillenthusiasten legt Wert auf die Marke. Genau wie bei Kleidung, Accessoires oder Autos. Dafür zahlen Sie auch gerne einige Euros mehr für einen Grill und pochen auf hohen Qualitätsstandard verbunden mit Qualität und Sicherheit. Natürlich sollte das Grillgerät schon ein paar technische Schmankerl aufweisen.

Dafür begeistern sich auch zwei Drittel der so genannten Statusgriller. Diese Freunde stilvollen, eleganten Ambientes nutzen zwar auch das schwarze Brennmaterial. Dann sollte aber zumindest das Gerät außergewöhnliche Details aufweisen. Auch das Grillgut kommt nicht vom Metzger um die Ecke. Es sei denn, er führt Hereford Prime Beef aus Irland oder ein dickes Bugstück vom Wagyu-Rind aus Kobe.

Tja, dann haben wir zwei uns überlegt, zu welcher Kategorie wir gehören. So ganz wissen wir es noch nicht. Aber ich denke, wir werden uns auf Dauer bei den familiären Markengrillern einreihen. Denn einen Top-Status kriegen wir beide nie. Das hat unser Grundkurs bewiesen.

Hier passt denn auch gleich der Auftritt unseres Lehrmeisters rein: Michael Hofmann machte zwar mit seinem Bruder und Grillkollegen (siehe: Tipps vom Champion) einen edleren Eindruck als wir, das lag aber mehr am Outfit als an der Lebenshaltung. Denn beide begrüßten uns freundlich und offen und zeigten sich auch dem Begrüßungsbierchen nicht abgeneigt. Die Hofmanns trugen zu schwarzem Hemd und schwarzer Hose eine rotschwarz diagonal geteilte Schürze, im Bund geschnürt. Für Gerd Böker und mich war es gut, dass wir über Jeans und kariertem Hemd eine tiefschwarze Schürze mit Lätzchen unterm Kinn umgebunden bekamen.

Natürlich arbeiteten wir im Laufe des Nachmittags an diversen Geräten. Sowohl Gas- als auch Holzkohlegrills standen uns zur Verfügung. Hauptgerät war ein pechschwarzer Barbecue-Holzkohle-Grill mit dem edlen Namen "black pearl" (siehe unten). Diese schwarze Perle begleitete uns durch die Zubereitung des dreiteiligen Menüs. Es sollte "Canned Chicken" mit gefüllten Tomaten und Rosmarin-Kartoffeln geben. Und die wollten wir im Umluft-Verfahren schonend zubereiten.

Beim Umluftgrillen wird die glühende Kohle in zwei Körben am linken und rechten Seitenrand des Grills platziert. In der Mitte steht eine Aluschale, die vorzugsweise mit Wasser gefüllt wird. Mann kann aber auch, je nach Geschmackswunsch, Bier oder Wein hinzugeben. Das Grillgut wird bei diesem Verfahren ausschließlich in die Mitte des Grills gelegt. Dadurch tropft das Fett in die Wasserschale und kommt nicht mit der Glut in Kontakt. Der Garprozess ist schonender und auch absolute Laien erzielen Top-Ergebnisse.

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© Landmann
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Zum Grillen gehört ein ordentliches Bier, ein Einbecker Mai-Urbock. Sehr zum Verdruss des einsamen Mähers im Hintergrund. Damit es aber für ihn auch noch reicht, haben wir für Sie die Kühlbox von Dometic ausprobiert. Da passen 41 Liter hinein. Nicht nur Bier, sondern auch noch das ganze Grillgut. Die Box wird mit 12 V, 230 V oder sogar mit Gas betrieben. Je nach Einsatzzweck.

nach obenAuch Anzünden will gelernt sein

Nur Sicherheitsanzünder verwenden, Spiritus oder Benzin sind tabu. Explosionsgefahr! Hat man keinen Anzünder im Haus, eignen sich Eierkartons sehr gut als Grillanzünder.

Holzkohle oder Briketts? Holzkohle ist schneller angezündet, hält aber die Temperatur nicht so lange. Briketts brauchen länger bis sie durchgeglüht sind, halten aber die Hitze besser, wenn der Grillabend mal länger dauert.

Tipp: Nutzen Sie einen Grillkamin fürs Vorglühen der Kohle, Kohle einfüllen, unten einen Anzünder anbrennen – in gut 20 Minuten ist die Glut fertig!

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Gasgrill, Grill, Grillen, Holzkohle, Holzkohlegrill, Kühlbox

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