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Das Geld zum Dach im Überblick: Dach-Förderprogramme

März 2010  


Das Thema Energieeffizienz ist in aller Munde. Während Gas- und Ölpreise stetig steigen, werden die Heizkosten immer mehr zu einer Belastung des eigenen Geldbeutels. Wer neu bauen will, muss die Bestimmungen der EnEV einhalten und kommt deshalb nicht umhin, energieeffizient zu bauen um damit seine Nebenkosten zu senken. Großes Einsparpotenzial gibt es aber auch bei Altbauten: vor allem eine Dachsanierung hilft dabei, Heizkosten zu sparen.

Die energetische Sanierung wird von Seiten des Staates, der Kommunen und der Banken durch verschiedene Programme unterstützt. Die Unterstützung reicht dabei von zinsgünstigen Krediten und Darlehen bis hin zu Zuschüssen für bestimmte Sanierungsvorhaben. Allgemein gilt: Wer eine Förderung beantragt, muss dies vor Beginn der Bauarbeiten tun, sonst könnte die Förderung aufgrund von Formfehlern hinfällig werden.

Bei einer Dachsanierung werden so genannte Einzelmaßnahmen, wie beispielsweise die Wärmedämmung des Dachs und der obersten Geschossdecke oder die Erneuerung der Dachfenster von der KfW-Bank mit maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit unterstützt. Eine nachträgliche Wärmedämmung des Dachs hat neben der Energiekostenersparnis weitere zusätzliche Vorteile. So kann im Zuge einer Sanierung das Dach zu einem weiteren Wohnraum umgebaut werden und bietet beispielsweise Platz für einen Arbeits- oder Hobbyraum. Hoch entwickelte und extra schlanke Dämmstoff-Konstruktionen sorgen dafür, dass der Wohnraum dabei nicht verkleinert wird.

nach obenJede Maßnahme zählt

Um einen KfW-Effizienzhaus-Standard zu erreichen, ist in der Regel eine umfangreiche energetische Sanierung notwendig. Doch auch schon einulliulli Sanierungsmaßnahmen oder deren effektive Kombination können Energiekosten reduzieren. Mehr über Förderungsmöglichkeiten erfahren Sie unter www.kfw.de.

nach obenBraas-DachKredit

Auch Hersteller von Dachprodukten helfen bei der Finanzierung. Zum Beispiel mit dem Braas DachKredit können sich Bauherren ein günstiges Finanzierungskonzept sichern. Die Abwicklung ist problemlos und wird direkt mit dem Dachhandwerker vereinbart.

nach obenGeld vom Dach

Ein Dach kann aber auch als Neben-Einnahmequelle dienen. Mit dem Bau einer Photovoltaik-Anlage kann man Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird jede so erzeugte Kilowattstunde Strom vom Stromnetzbetreiber mit garantierten, allerdings sinkenden Preisen vergütet. Für die Zukunft wird diese Subventionierung immer weiter zurückgefahren.

Zu beachten ist beim Bau einer Anlage die richtige Positionierung. So müssen Verschattungen durch Kamine, Nachbarhäuser oder Bäume vermieden werden. Wichtig ist auch eine Ausrichtung nach Süden. Eine Rolle spielt zudem die Dachneigung: Ein Winkel von 30 Grad ist ideal. Eine Berechnungs-Hilfe ist unter www.dach.de zu finden.

Gefördert werden Solarmodule, die den erzeugten Strom ins Netz einspeisen. Um ein derartige Solaranlage zu installieren, werden pro Kilowatt etwa zehn Quadratmeter Dachfläche benötigt. Um Kosten zu sparen, ist die Installation einer Photovoltaikanlage bereits beim Neubau oder bei einer fälligen Sanierung am günstigsten. So kann neben einer verbesserten Wärmedämmung und der damit verbundenen Heizkosteneinsparung auch mit Solaranlagen effektiv Geld gespart werden.


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Dach, Energieausweis, Energiepass, Erneuerbare Energie, Förderung, Heizkosten, KfW, Photovoltaik, Solaranlage, Wärmedämmung, energiesparen
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