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Sicherheit rund ums Dach

März 2010  


nach obenSchneefanggitter für jedes Dach

So groß die Freude über die weiße Pracht auch ist, sollte man auch deren gefährliche Kehrseite nicht unterschätzen, wie die Erfahrung der letzten Monate wieder einmal gezeigt hat. So lässt einsetzendes Tauwetter Schnee und Eis unversehens vom Dach herab rutschen und zum Unfallrisiko für Passanten werden. Die Experten von dach.de empfehlen daher zuverlässige Schneefanggitter für jedes Dach, unabhängig von einer behördlichen Verpflichtung – um Unfälle durch Dachlawinen zu vermeiden. Solche Schutzmaßnahmen beruhen jedoch keineswegs nur auf Freiwilligkeit des Bauherren: In bestimmten Fällen kann der Hausbesitzer sogar unmittelbar zur Rechenschaft gezogen werden, falls die geforderten Maßnahmen nicht getroffen wurden. So müssen je nach Dachneigung, Haushöhe oder Schneereichtum geeignete Vorrichtungen auf dem Dach angebracht werden.

nach obenDas Dach vor Sturmschäden schützen

Dächer müssen sturmsicherer werden! Denn „Kyrill“, „Emma“ & Co. gingen bereits als warnendes Beispiel voran.
© Dach.de
Dächer müssen sturmsicherer werden! Denn „Kyrill“, „Emma“ & Co. gingen bereits als warnendes Beispiel voran.
Einzelne Dachpfannen werden mit Sturmklammern sicher an der Dachkonstruktion befestigt.
© Dach.de
Einzelne Dachpfannen werden mit Sturmklammern sicher an der Dachkonstruktion befestigt.
Die Zeiten, in denen man Orkane lediglich aus dem Fernsehen kannte, sind endgültig vorbei. Stürme nehmen auch in Deutschland immer höhere Windgeschwindigkeiten an und stellen damit neue Anforderungen an die Sicherheit des Eigenheims, auch an das Dach. Flachdächer zum Beispiel können bei einem starken Sturm nahezu "schwerelos" werden und heben nicht selten mitsamt der Unterkonstruktion ab. Bei Steildächern ist die Gefahr zwar geringer, dass das komplette Dach abgedeckt wird, doch einzelne, herabfallende Dachpfannen stellen eine Gefahr dar. Die Experten von dach.de empfehlen daher, schon bei der Planung des Daches die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Die Erfahrung aus vergangenen Stürmen hat gelehrt: Generell treten bei Hartbedachungen, wie zum Beispiel Schiefer, Dachziegeln oder Dachsteinen die geringsten Schäden bei einem Sturm auf. Wenn überhaupt, lösen sich meist nur einzelne Pfannen oder Platten, die ohne allzu großen Aufwand wieder ersetzt werden können. Damit selbst einzelne Dachpfannen garantiert nicht mehr von einem Sturm gelockert oder gar aus ihrer Verankerung gelöst werden und herabfallen, können sie mit speziellen Sturmklammern einzeln an der Dachkonstruktion befestigt werden. Eindeckungsmaterialien wie Schiefer werden grundsätzlich durch spezielle Nägel befestigt und sind sehr stabil, sodass kaum ein Stein vom Dach fällt, erklären die Experten von dach.de und empfehlen des Weiteren eine Metalldachdeckung aus Titanzink, die aufgrund ihrer mechanischen Befestigung ebenfalls eine überaus sichere Alternative darstellt.

nach obenSchwachstellen am Dach

Ein typisches Siedlungshaus der 50er und 60er Jahre. Langsam kommen diese Baujahre ins Renovierungsalter. Und wie man hier sieht – eine neue Dacheindeckung verleiht dem Häuschen wieder neuen Charme.
© Dach.de
Ein typisches Siedlungshaus der 50er und 60er Jahre. Langsam kommen diese Baujahre ins Renovierungsalter. Und wie man hier sieht – eine neue Dacheindeckung verleiht dem Häuschen wieder neuen Charme.
Wenn das neue Dach dann fertig ist, sollte die regelmäßige Wartung des Daches inklusive etwaiger Reparaturen ganz selbstverständlich sein. Neben witterungsbedingten Überprüfungen, zum Beispiel nach starken Regenfällen oder heftigen Stürmen, sollte mindestens zweimal im Jahr eine größere Inspektion von einem Dachprofi durchgeführt werden – idealerweise im Frühjahr sowie vor dem Winter, und zwar innen wie außen.

Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf der Dachoberfläche liegen, die es auf lockere bzw. beschädigte Teile hin zu untersuchen gilt. Auch der Zustand der Anschlüsse ist wichtig. Zuletzt sollte man noch die Dachrinnen und Kehlbleche von Verschmutzungen befreien, damit das Regenwasser ungehindert ablaufen und keinen Schimmel an den Hauswänden hervorrufen kann. Im Dachraum selbst gilt es darauf zu achten, dass sich auf Pfetten und Balken kein Schimmel und keine Fäulnis gebildet haben. Achtung auch bei Rissen und gelösten Teilen: hier kann mitunter die gesamte Tragkraft des Dachstuhls beeinträchtigt sein.

Also: Ein einwandfreies Dach ist unersetzlich – im Hinblick auf Wohnkomfort und Heizkosten ebenso wie für den Immobilienwert.


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