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Dachsanierung: Sicher bedeckt Teil 2

März 2010 Erst haben wir gedämmt, dann innen ausgebaut. Und jetzt kümmern wir uns außen um das Dach. Ist da nicht die Reihenfolge durcheinandergeraten? Nun, man kann es sehen wie man will. Sie können nämlich unsere Trilogie des Daches sowohl einzeln und unabhängig voneinander als auch zusammenhängend nutzen. Wie Sie das Ganze dann mischen, bleibt Ihnen überlassen.


Das Thema "Dach außen" gehen wir ganz klassisch an: Welche Form soll es haben, welches Material nehmen wir, welche Sicherheitsaspekte sind zu beachten und, ganz wichtig, wie kommt man an das Geld fürs Dach. Aber bevor es los geht, sollten wir Fehler, die beim alten Dach erkennbar waren, notieren und tunlichst bei der Sanierung vermeiden.

Grundsätzlich muss die Deckung Niederschläge – Regen, Hagel, Schnee – zuverlässig abhalten. In der Dachkonstruktion kann Feuchtigkeit zu erheblichen Schäden führen – angefangen bei faulenden Hölzern bis hin zu massiven Bauschäden. Nach Angaben der dach.de-Experten gelten vor allem An- und Abschlüsse sowie Durchdringungen beispielsweise von Lüftern, Kaminen oder Antennen als hohe Risikobereiche für eindringende Nässe. Besonders Gauben, First und Ortgang sollten genauestens inspiziert werden, denn hieran rüttelt der Wind am stärksten.

Im Dachraum selbst sollte darauf geachtet werden, dass sich auf den Pfetten und Balken kein Schimmel und keine Fäulnis gebildet haben. Ein gutes Indiz für Holzwürmer ist beispielsweise Sägemehl. Sind Risse oder gelöste Teile zu erkennen, könnte die gesamte Tragfähigkeit des Dachstuhls beeinträchtigt sein.

Das Fazit: Nur ein unversehrtes Dach kann Wind, Frost und Feuchtigkeit dauerhaft trotzen. Werden kleinere Schäden dagegen ignoriert, drohen dauerhafte Schäden der Bausubstanz. Eine gründliche Dachinspektion vor der Sanierung beugt dem vor und zahlt sich aus!

nach obenFür jedes Haus das passende Dach

Was die Dacharchitektur angeht, so gibt es laut den Experten von dach.de hierzulande eine besonders große Vielfalt: Vom Sattel- über das Zeltdach bis hin zum Walmdach – für jeden Geschmack und Geldbeutel findet sich eine passende Lösung.

  • Die beliebteste Krönung deutscher Einfamilienhäuser ist dabei nach wie vor das Satteldach – typisch auch für die Siedlungshäuser. Mit seinen zwei Dachseiten wirkt diese Variante ausgesprochen freundlich und solide. Je nach Neigungsgrad lassen sich Satteldächer zudem vielfältig mit anderen Dachformen kombinieren, sodass in der Draufsicht markante T- und L-Formen entstehen.
  • Andere beliebte Varianten sind historische Walm- bzw. Krüppelwalmdächer, die mit ihrer außergewöhnlichen Form stets für Aufsehen sorgen. Walmdächer wirken dabei besonders vornehm, beanspruchen sie doch nach allen Seiten eine gewisse Distanz für sich.
  • Vorrangig bei Altbauten zu bestaunen, sind Mansarddächer, die aufgrund ihrer geschwungenen Form besonders raffiniert anmuten.
  • Regelrecht romantisches Flair geht von mediterranen Zeltdächern aus, mit ihren vier leicht geneigten, gleichförmigen Dachseiten.
  • Aber auch aus zusammengesetzten, funktionalen Pultdächern lassen sich reizvolle Dachlandschaften bilden. Während die Dachfläche meist zur Wetterseite hin ausgerichtet ist, sorgt diese Dachform an der Sonnenseite für große, lichte Flächen im Raum.

Bei aller Individualität sollte man jedoch nie den Gesamteindruck aus den Augen verlieren, raten die Experten. So macht es einen großen Unterschied, in welcher Umgebung man baut beziehungsweise wie dort die Witterungsverhältnisse ausfallen. Je nach Niederschlagsmenge sollte das Dach entsprechend flacher (z. B. in schneereichen Gebieten) bzw. steiler ausfallen (in verregneten Gegenden).


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Dach, Dachform, Sanieren

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