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Förderungen

Januar 2010  


nach obenEnergieeffizient Bauen und Sanieren

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© Kfw
Seit dem 1. April können private Besitzer bzw. Ersterwerber von Wohnimmobilien ihre Investitionen in die Energieeffizienz der Gebäude deutlich einfacher finanzieren.

Die KfW Bankengruppe hat die Förderprogramme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren überarbeitet und kundenfreundlicher gestaltet. Sanierungen sind schon ab einem Effektivzins von 1,10 Prozent möglich, zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Darlehensschuld durch einen Tilgungszuschuss zu verringern.

Alternativ zur Kreditfinanzierung gibt es großzügige Investitionszuschüsse. So übernimmt die KfW bei umfassenden Sanierungsmaßnahmen bis zu 17,5 Prozent der Investitionskosten, sodass es nie günstiger war, in den Umweltschutz zu investieren und direkt von geringeren Energiekosten zu profitieren.

nach obenFörderung von Energieeffizientem Bauen und Sanieren

Energieeffizient Sanieren: die Vorteile

  • Top-Niedrigzinssatz ab 1,41 Prozent und Tilgungszuschüsse für die Energiestandards der KfW-Effizienzhäuser
  • Bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit, bis zu 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen
  • Energetische Einzelmaßnahmen sind frei wähl- und kombinierbar
  • Zusätzliche Förderstufen bieten mehr Flexibilität
  • Vorzeitige Rückzahlung des Darlehens ohne zusätzliche Kosten möglich
  • Bis 2.000 Euro Zuschuss für qualifizierte Baubegleitung
  • Energieeffizient Sanieren: Zuschuss statt Kredit

Im Rahmen des Programms "Energieeffizient Sanieren" kann für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen an Stelle eines Kredits auch ein Zuschuss zu den Investitionskosten direkt bei der KfW beantragt werden, und zwar

  • 5 Prozent für Einzelmaßnahmen (bei einer Investitionssumme von mindestens 6.000 Euro), maximal 2.500 Euro
  • 10 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 130, maximal 7.500 Euro
  • 12,5 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 115, maximal 9.375 Euro
  • 17,5 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 100, maximal 13.125 Euro
  • 20 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 85, maximal 15.000 Euro

nach obenWas ist das "KfW-Effizienzhaus" ?

Der Begriff "KfW-Effizienzhaus" beschreibt einen Energieeffizienz-Standard, der gleichermaßen bei der Sanierung oder dem Neubau einer Immobilie erreicht werden kann. Die Zahl hinter dem Effizienzhaus gibt an, wie hoch der sogenannte Jahresprimärenergiebedarf im Verhältnis zu den gesetzlichen Anforderungen an einen Neubau ist; diese Anforderungen sind in der jeweils gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) festgelegt. Das "KfW-Effizienzhaus" 85 zum Beispiel benötigt höchstens 85 Prozent des Energiebedarfs eines nach den EnEV-Anforderungen errichteten Neubaus.

Trotz Verschärfung der gesetzlichen Anforderungen an Wohngebäude bleiben die Anforderungen an die Energieeffizienz von KfW-Effizienzhäusern auch nach dem 1. Oktober 2009 zunächst weitgehend gleich. Es erfolgt lediglich eine Umstellung auf die neuen Rechenvorschriften, aber keine grundsätzliche Schlechterstellung im Vergleich zur bisherigen Förderung.

nach obenEnergieeffizient Sanieren: Alles ist möglich

Mit einem Darlehen aus dem Programm "Energieeffizient Sanieren" können prinzipiell alle Maßnahmen finanziert werden, die die Energiebilanz eines Hauses oder einer Wohnung verbessern. Der Eigentümer entscheidet, welche Maßnahmen er – einzeln oder in Kombination mit anderen – in Angriff nimmt, zum Beispiel

  • Wärmedämmung (Außenwände, Dach, Keller)
  • Austausch von Wärmeschutzfenstern (auch einzeln) / Außentüren
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Einbau einer modernen Heizung

nach obenBis 2.000 Euro Zuschuss für Baubegleitung

Bei der energetischen Sanierung eines Hauses oder einer Wohnung muss ein zertifizierter Energieberater, zum Beispiel ein Bauingenieur, die Erreichung der EnEV-Richtwerte bereits bei Antragstellung bescheinigen; dies ist Voraussetzung für die Gewährung eines zinsgünstigen Förderkredits. Um eine sachgemäße Ausführung aller Sanierungsarbeiten von Anfang an zu gewährleisten, sollte ein Energieberater die Baumaßnahmen fachlich begleiten. Er kann gegebenenfalls Schwachstellen bei der Bauausführung frühzeitig korrigieren.

Für eine qualifizierte Baubegleitung gewährt die KfW einen Zuschuss von 50 Prozent der Kosten, maximal 2.000 Euro. Bei höheren Kosten kann der Mehrbetrag über das Förderdarlehen mitfinanziert werden.

Zertifizierte Energieberater können bei den Verbraucherzentralen (www.vzbv.de) oder den Bauingenieurkammern der Länder angefragt werden.

nach obenZuschuss für energetische Erstberatung

Für eine energetische Erstberatung von Haus- und Wohnungseigentümern durch Ingenieure kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) im Rahmen des Programms "Energiesparberatung vor Ort" ein Zuschuss von 300 Euro beantragt werden. Die Erstberatung ist eine Bestandsaufnahme energetischer Schwachstellen einer Immobilie.


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Beispielhaft zeigt diese Darstellung, welche Luftkanäle für die Zu- und Abluft zu verlegen sind.
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Schlagworte dieser Seite:

Energieberater, Energieeinsparungsverordnung, Förderung, KfW, Sanieren, energiesparen

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