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Dämmprodukte

Januar 2010  


nach obenAlles unter Dach und Fach

© Bauder
Eine punktgenaue Beratung bietet die Broschüre "Der Ratgeber rund ums Dach". Auf 44 Seiten beantwortet Dämmspezialist Bauder alle zentralen Fragen zur Wärmedämmung – von den gesetzlichen Vorschriften über die Energieeffizienz bis zu verschiedenen Dämmverfahren, -materialien und -systemen für Alt- und Neubau. "Wir wissen, dass Wärmedämmung des Daches ein sehr komplexes Thema ist. Die Broschüre gibt unseren Kunden einen transparenten Überblick über die effektivsten Lösungen zur Erreichung ihrer energetischen Ziele", erklärt Ekkehard Fritz, Bereichsleiter Steildach. Der Ratgeber kann kostenlos per E-Mail unter stuttgart@bauder.de angefordert werden. Alternativ findet sich die Online-Version unter www.ratgeber-fuer-bauherren.de.

nach obenTemperatur hoch, Energieverbrauch runter

© Getifix
Mit einer fachgerechten Innendämmung steigen drinnen die Temperaturen, während gleichzeitig der Verbrauch an Gas und Heizöl sinkt. Innendämmungen können meist zeitsparend und kostengünstiger als eine Außendämmung ausgeführt werden. Damit das Ergebnis später tatsächlich Energie einspart und nicht zu neuen raumklimatischen Problemen führt, sollten Fachleute die Arbeiten übernehmen. Mit fast 700 Partnerbetrieben ist Getifix eines der größten, bundesweit agierenden Netzwerke rund um den Bau und Spezialist für die Sanierung von Feuchtigkeitsschäden und Innenkondensationsproblemen. Die Sanierungsexperten von Getifix achten nach eigener Aussage darauf, dass keine Wärmebrücken entstehen, durch die wiederum der Schimmelpilzbildung Tür und Tor geöffnet würde. Außerdem würden beim Innendämmsystem von Getifix nur hochwertige Materialien verwendet, zum Beispiel die Mineraldämmplatte ambio auf biologischer Basis, die keine chemischen Zusätze enthält. Neben hoher Dämmwirkung zeichnet sich die Platte durch hohe Umweltverträglichkeit aus. Sie ist leicht, extrem beständig und nicht brennbar. Das Ergebnis: hocheffiziente Dämmung, die den Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung 2009 entspricht sowie gesundes Raumklima und niedrigere Heizkosten.

nach obenMit Zellulosedämmung der Kälte trotzen

Passende Dämmung macht selbst aus ölfressenden Bauruinen moderne Passivhäuser. Eine effektive und kostengünstige Lösung ist eine Zellulosedämmung. Die positiven Eigenschaften alter Tageszeitungen, aus denen Zellulose hergestellt wird, hat sich das österreichische Unternehmen Isocell zunutze gemacht. Nach dem Recyceln des Altpapiers werden die entstandenen Zellulosefasern mit Boraten versehen, die das Material vor Ungezieferbefall und Schimmelpilzen schützen. Zudem wird es durch diese Behandlung verrottungssicher und brandbeständig. Die langfasrigen Flocken weisen außerdem eine extrem niedrige Wärmeleitzahl und Setzungssicherheit auf. Isocell schützt somit nicht nur davor, unnötige Wärme entweichen zu lassen, es hält in den heißen Monaten auch die Hitze draußen, so der Hersteller. Der sympathische Dämmstoff wird einfach mithilfe einer Maschine in die jeweiligen Hohlräume eingeblasen. Drinnen verfilzt sich die Zellulosefaser zu einer passgenauen und fugenfreien Dämm-Matte. Ob Neubau oder Sanierung: Zellulosedämmung ist bei Wänden, Dachschrägen und Decken eine maßgeschneiderte Lösung.

nach obenWohnkomfort steigern, Energiekosten senken

Alte Häuser bieten meist viel Potenzial um den Wohnkomfort zu steigern. Ein erster Blick in das Dachgeschoss verrät meist schon, wie es um ein Haus bestellt ist. Mit wenig Aufwand und sehr hohem Nutzen lassen sich die oberste Geschossdecke oder das Dach von innen dämmen. Besonders eignen sich hierfür Mineralwolledämmstoffe, da sie neben der Wärmedämmung guten Schutz gegen Lärm bieten und zudem nicht brennbar sind.

© Isover
© Isover

Für verschiedene Anwendungsgebiete sind Mineralwolledämmstoffe mit der sehr guten Wärmeleitstufe 032 vom Marktführer Isover erhältlich. Sie bieten eine noch bessere Energieeffizienz bei gleicher Dämmdicke. Dadurch ermöglichen sie schlankere Konstruktionen und bieten Eigenheimbesitzern so mehr Wohnfläche und Raumhöhe. Dank zeitgemäßer Dämmung genießen Hausbesitzer das ganze Jahr über ein angenehmes Klima in ihrem Eigenheim und benötigen gleichzeitig deutlich weniger Heizenergie. Sie schonen sowohl ihren Geldbeutel als auch die Umwelt nachhaltig.

Stehen größere Modernisierungsmaßnahmen an, spielt neben den hochwertigen Materialien auch die richtige Planung eine große Rolle: Hilfe für modernisierungswillige Bauherren und deren Häuser gibt es vom bundesweit aktiven Energiesparnetzwerk. Es besteht aus einem Qualitätsverbund von Architekten, Planern, Energiefachberatern, Handwerkern und Baustofffachhändlern.

nach obenPUR-Hartschaum mit bestem Wärmedurchgangswert

Im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen verlangt die neue Energieeinsparverordnung (EnEV), dass auch im Altbau bestimmte Mindestwerte bei der Wärmedämmung erreicht werden. Für Modernisierer bedeutet das: Sie können nicht einfach dämmen, wie sie wollen, sondern müssen etwa beim Bauteil Dach einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 0,24 W/(m2K) erreichen. Wie dick die dafür notwendige Dämmschicht ausfällt, hängt allein vom verwendeten Material und dessen Wärmedurchgangswert ab. Sehr gute Wärmedurchgangswerte bei geringer Schichtstärke erreichen beispielsweise PUR-Hartschaumplatten. Unangefochtener Spitzenreiter in einer Untersuchung von "Öko-Test" (Heft 10/2009) war in dieser Kategorie puren plus des Herstellers Puren. Das Material erreichte bereits bei einer Stärke von 13,5 Zentimetern den im Test geforderten U-Wert von 0,20. Alle anderen Materialien benötigten dafür eine Mindestdicke von 20 bis zu 25 Zentimetern.

nach obenWeniger Heizkosten dank moderner Dachtechnik

Eine bessere Dämmung, die auch den sommerlichen Wärmeschutz berücksichtigt, gute Dampfsperren, moderne Fenster und eine ausgeklügelte Heiztechnik machen aus "alten" Speichern im Handumdrehen "neue" Räume, so der Baustoffspezialist Raab-Karcher. Werden die staatlichen Förderprogramme und Zuschüsse richtig genutzt, finanzieren sich die Maßnahmen meist vollständig aus den eingesparten Energiekosten.

Bei einer Dachdämmung sind drei Methoden möglich:
  1. Eine Aufsparrendämmung wird flächendeckend von außen auf die Sparren aufgebracht und bildet eine geschlossene Isolierschicht ohne Wärmebrücken. Der Vorteil: Es geht keine Raumhöhe verloren und die sichtbaren Holzbalken erfreuen das Herz.
  2. Die zweite Methode ist die Dämmung zwischen den Sparren.
  3. Eine optimale Energieersparnis bringt eine zusätzliche Untersparrendämmung.

nach obenInnenwanddämmsystem erfüllt alle Normen

Die iQ-Therm Platte von Remmers mit einer Dicke von acht Zentimetern erfüllt alle Anforderungen der EnEV und ist dabei wesentlich schlanker als vergleichbare Systeme. Das System besteht aus Hartschaumplatten, die mit regelmäßigen Lochungen versehen sind. Darin befindet sich spezielles, hoch kapillaraktives mineralisches Material, das ausschlaggebend dafür ist, Kapillarität, Wärmedämmung und Luftfeuchtigkeitsregulierung in einem System zu vereinen. Heraus kommt dabei eine hochwärmedämmende diffusionsfähige Innendämmung mit kapillarem Feuchtetransport. Für den Hausbesitzer bedeutet dies: deutliche und dauerhafte Reduzierung der Heizkosten und ein anhaltendes angenehmes Raumklima. Da die Platten atmungsaktiv sind, wird zudem zu 100 Prozent vor Feuchte und Schimmel geschützt, so der Hersteller.

iQ-Therm hat auch in der Verarbeitung viele Vorteile, denn die Aufbauhöhe ist extrem gering und das System auch partiell einsetzbar. Mithilfe von Klebemörtel werden die Platten auf die Innenwandoberflächen aufgetragen und anschließend mit iQ-Top überputzt. Dieser Klimaregulierungsputz produziert eine feuchtepuffernde Schicht, die zusätzlich die Luftfeuchtigkeit in einem Wohnraum reguliert.

nach obenUntersparrendämmung in zwei Breiten

© Rockwool
Überall dort, wo eine klassische Schrägdachdämmung zwischen den Sparren nicht ausreicht, setzen Fachhandwerker auf eine zusätzliche Untersparrendämmung und die "Formrock 035". Ab sofort sind diese leicht zu verarbeitenden und formstabilen Dämmplatten von Rockwool in einem weiteren Format erhältlich, was ihren Einsatz unter Bekleidungen mit Gipskartonplatten noch einmal vereinfacht.

Kombiniert mit einer Zwischensparrendämmung schützt die "Formrock 035" Hausbesitzer vor hohen Energiekosten. Mit ihrer Wärmeleitfähigkeit von nur λ = 0,035 W/(m⋅K) sorgt sie unter jeder beliebigen Bekleidung zuverlässig dafür, dass im Dachgeschoss angenehme Temperaturen herrschen – im Winter genauso wie bei sommerlichen Höchsttemperaturen. Durch den Einsatz der "Formrock 035" unter den Sparren erhöht sich nämlich nicht nur die Dämmdicke im Schrägdach insgesamt – die Wärmebrückenwirkung der Sparren wird zugleich deutlich reduziert. Das senkt noch einmal den Energieverbrauch und damit die Heizkosten.

Als vorkonfektionierte Untersparrendämmplatte ist die "Formrock 035" besonders schnell und leicht zu verarbeiten. Sie kann ohne Zuschneiden direkt zwischen die Latten bzw. Profile der Unterkonstruktion z. B. einer Gipskartonbeplankung eingelegt werden. Lieferbar ist die "Formrock 035" in Dicken von 30 bis 60 mm und ab sofort auch in zwei alternativen Breiten.

nach obenSicherer Schutz dank Dämmschutz-System

Thermodach System-Elemente werden direkt unter den Dachziegeln angebracht. Genau da, wo sich Wasser, Schmutz oder Hitze am ehesten ansammeln und lange Zeit unentdeckt bleiben. Die dämmenden Schaumstoffelemente schützen mit einer speziellen Unterschale aus Kunststoff das Dach vor allen schädlichen äußeren Einflüssen. Das System ist ein wasserführendes Unterdach, das Nässe gekonnt zur Dachrinne leitet und von der Dachkonstruktion fernhält. Die vorhandene Zwischensparrendämmung und die Dachlatten werden optimal geschützt und bleiben so dauerhaft trocken. Das Dach ist nicht mehr gefährdet.

Doch auch sengende Hitze hält das System gekonnt ab. Gerade im Sommer sorgt dies für angenehme Temperaturen unterm Dach. Weitere Vorteile: Der moderne Dämmschutz ist kostengünstig und somit für jedermann erschwinglich und schnell rentabel, so der Hersteller. Denn zu einem dauerhaft geschützten Dach lassen sich mit dem System zudem mehr als 40 Prozent der üblichen Heizkosten einsparen. Das schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Dabei kann das Thermodach-System bei allen Dachkonstruktionen nicht nur problemlos und schnell nachträglich eingesetzt werden, sondern es lässt sich auch bei einem Neubau einplanen. Das Dach wird bei der Verlegung unter keinen Umständen höher und auch Fenster müssen nicht ausgebaut werden.


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Bei Verwendung eines Dämmstoffs auf der Geschoßdecke mit Wärmeleitgruppe 035 ist zur Erfüllung der sich aus der Nachrüstpflicht ergebenden Mindestanforderung eine Dämmstärke von 14 cm notwendig. Zur Erfüllung der Fördervoraussetzungen für das KFW-Programm 152 (ab 1.3.2011) ist eine Dämmstärke von 18 cm notwendig.
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Dachdämmung mit Polystyrol
Die Dämmstoffbahnen werden unter die Unterspannbahn sorgfältig zwischen die Sparren eingedrückt. Vermeiden Sie Lücken, besonders im Anschlussbereich zu Decken, Fenstern und Wänden.
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Altbauten: Der Weg zum Erfolg

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