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Die sieben Kleinen (Schnittbreite um 40 cm)

April 2009 Sicherlich kann man seinen Rasen auch mit der Schere schneiden. Da gibt es sogar einige hervorragende Spezies. Aber wer nicht gerne auf den Knien durch sein 1.000 Quadratmeter großes Gelände krabbelt, sollte besser doch zu einem ordentlichen Rasenmäher greifen. Und da bietet der Markt eine ganze Reihe äußerst passabler Geräte.


Sieben der Kategorie um 43 cm Schnittbreite haben wir ausführlich von April bis Oktober unter die Lupe genommen. Dabei mussten wir erfreut zur Kenntnis nehmen, dass es unter diesen Probanden keinerlei Ausfälle gab. Darauf deutet auch das Testergebnis hin. Gerade mal eine halbe Schulnote trennt die Geräte voneinander. Voll aufgerundet hätten alle Mäher eine glatte "2" bekommen. Mit 1,91 Punkten wurde der Wolf mit einem Preis von rund 730 Euro Testsieger. Doch für bereits 400 Euro gibt es den kaum schlechteren Siebtplatzierten Toro. Da fällt die Wahl sichtlich schwer.

Um Ihnen diese Qual zu erleichtern, haben wir wieder unsere Tester gebeten, Ihnen einige Eindrücke aus dem Testalltag zu vermitteln. Lesen Sie, was die sechs Familien über den AL-KO SILVER 470, den Brill BREvolution 42 BFR, den Honda IZY HRG415C, den Sabo 43-4 EA, den Toro Emotion BC43 DA, den Viking MB 545 VM und den Wolf-Garten Power Edition 46 BA zu berichten haben.

nach obenDie sieben Kleinen im Überblick

HerstellerAL-KOBRILLHONDASABOTOROVIKINGWOLF
MäherSILVER 470 BREvolution 42 BFRIZY HRG 415C43-4 EAEmotion BC43 DAMB 545 VMPower Edition 46 BA
Verhältnis Mäher/Mähfläche2,002,202,002,172,202,171,63
Schnittbreite/Gesamtbreite1,882,002,252,172,602,001,75
Schnitthöheneinstellung3,382,202,001,501,203,001,63
Motorleistung2,251,802,001,831,402,501,63
Startverhalten1,631,801,751,831,801,831,13
Antrieb/Geschwindigkeit2,752,002,502,001,802,831,63
Fangsackvolumen2,132,802,502,001,801,671,63
Fangsackentleerung2,003,001,752,332,801,332,50
Gewicht2,383,203,002,833,202,502,50
Gerätesicherheit2,131,802,001,832,202,001,63
Geräusch3,002,402,502,832,602,832,75
Chassis/Rahmen2,502,402,002,171,402,332,13
Verkleidung3,132,802,002,332,002,502,38
allgem. Bedienung2,132,202,752,331,602,331,88
Verbrauch2,752,002,002,172,202,171,88
Gesamtnote2,402,312,202,162,052,271,91
Preis um cirka €400,–450,–520,–1100,–920,–900,–730,–
Punktebewertung entsprechen Schulnoten. 1= sehr gut, 6= ungenügend.

nach obenAL-KO SILVER 470 BR

AL-KO SILVER 470 BR
© Eckermeier, Manfred
AL-KO SILVER 470 BR
AL-KO SILVER 470 BR
© Eckermeier, Manfred
AL-KO SILVER 470 BR
Die Breitbereifung mit Kugellagern kam dem Fahrkomfort sehr entgegen. Allerdings ließ die Traktion zu wünschen übrig. Gut fanden nahezu alle Tester die zentrale Höhenverstellung. Sie wird mit einem Handgriff zentral und kinderleicht von 30 bis 80 mm verändert. Die Schnittbreite beträgt 46 cm.

Auch das Startverhalten des AL-KO gefiel. Ebenso gefiel der 70-Liter-Grasfangbehälter mit automatischer Füllstandsanzeige sowie aerodynamischer Luftführung für optimale Füllung, der sich dank einer speziellen Geometrie selbst bei nassem Gras problemlos entleeren ließ.

Zur individuellen körpergerechten Anpassung lässt sich der Oberholm des Rasenmähers mehrfach verstellen. Praktisch auch für das platzsparende Lagern in der Garage.

nach obenBRILL Evolution 42 BFR

BRILL Evolution 42 BFR
© Eckermeier, Manfred
BRILL Evolution 42 BFR
BRILL Evolution 42 BFR
© Eckermeier, Manfred
BRILL Evolution 42 BFR
Funktionales Design soll den Brill evolution zum wahren Raumwunder machen. Aufrecht gestellt, findet er so selbst im Besenschrank Platz. Dazu hat er ein Spezialtanksystem (Tankdeckel mit Spezialabdichtung und zusätzlicher Entlüftung), sodass er auch in gefülltem Zustand aufrecht aufbewahrt werden kann. Ein Vorteil mit zwei Nachteilen: Vergisst man den Deckel zu schließen, läuft der Tank aus, vergisst man ihn zu öffnen, springt der Brill nicht an. So geschah es unseren Testern häufiger.

Ralf Rohrmoser fand den Mäher zu wuchtig. Er kam in seinem (zugegebenermaßen kleinen) Garten schlecht um die Ecken.

Damit der Brill-Mäher gut über die empfohlene Maximalfläche von 900 m² kommt, besitzt er einen 158 ccm-Motor mit 1,99 kW. Dagegen kamen die meisten Tester mit der zentralen, siebenfach verstellbaren Schnitthöheneinstellung von 16 bis 70 mm prima zurecht. Die Schnittbreite beträgt 42 cm, das Fangkorbvolumen 50 l. Das Mähgut im Fangkorb lässt sich problemlos ohne Umgreifen im Stehen entnehmen, sodass der Rücken geschont bleibt. Das geschlossene Fangkorbsystem hält effektiv Staub und Pollen zurück. So wird kein Schmutz mehr aufgewirbelt. Gut für Allergiker.

nach obenHONDA IZY HRG415C

HONDA IZY HRG415C
© Eckermeier, Manfred
HONDA IZY HRG415C
HONDA IZY HRG415C
© Eckermeier, Manfred
HONDA IZY HRG415C
Ein hervorragendes Startverhalten brachte den Testern beim IZY viel Freude. Meist sprang er nach einmaligem leichtem Ziehen sofort an. Der GCV-4-Takt-Benzin-Motor mit Super-Leichtstart leistet 2,6 kW und bringt diese über einen 1-Gang-Antrieb auf die Räder. Das ist mehr als ausreichend für die empfohlene Maximalfläche von 500 m². Der Spritverbrauch lag für Bernd Gabriel im guten Durchschnitt.

Schornsteinfeger Heinz-Peter Schumacher lobte ausdrücklich die einfache Entleerung des kleinen Grasfangsacks mit seinen 50 Liter Volumen. Die Schnittbreite beträgt 41 cm. Die Schnitthöheneinstellung erfolgt über zwei Hebel in sechs Positionen von 19 bis 73 mm. Fast allen Testern machte das hohe Gewicht von 30 kg zu schaffen. Aber da machte sich auch die hohe Stabilität im hügeligen Gelände positiv bemerkbar.

nach obenSABO 43-4 EA

SABO 43-4 EA
© Eckermeier, Manfred
SABO 43-4 EA
SABO 43-4 EA
© Eckermeier, Manfred
SABO 43-4 EA
Der relativ laute Sabo machte insgesamt einen sehr ausgeglichenen Eindruck. In keiner Disziplin stach er besonders hervor. Und so richtig daneben lag er auch nie. Lediglich dass sich der Tankdeckel häufig löste fand Heinz-Peter Schumacher nicht gut. Außerdem bremste ihn beim Rückziehen des Rasenmähers in Hanglagen ohne Fangsack die Fangklappe sehr stark ab. Der 65-Liter Fangsack ließ sich bei den meisten Einsätzen leicht entleeren. Die Schnittbreite beträgt 43 cm, die neunfache zentrale Schnitthöhenverstellung reicht von 20 bis 80 mm.

Der 4-Takt-2,4 kW-Motor des Sabo ist besonders startfreudig und laufruhig. Der zuschaltbare Fahrantrieb ist variabel von 2,7 bis 4,3 km/h wählbar. Das ist sehr hilfreich bei der Maximalfläche von 1.000 m². Das Topmodell von Sabo bietet viele Extras. So zum Beispiel einen Elektro-Sofortstart.

nach obenVIKING MB 545 VM

VIKING MB 545 VM
© Eckermeier, Manfred
VIKING MB 545 VM
VIKING MB 545 VM
© Eckermeier, Manfred
VIKING MB 545 VM
Er ist äußerst robust und bleibt auch bei härteren Einsätzen gut in Form. Beim Viking mit seiner stabilen Rahmenkonstruktion werden die am Holm aufgebrachten Bedienkräfte direkt ins Gehäuse eingelenkt – der Mäher reagiert gut und lässt sich daher sehr leicht manövrieren. Das war im harten Tageseinsatz immer wieder festzustellen.

Der Grasfangkorb hat ein Volumen von 60 l. Er ist laut Meinung unserer Tester optimal zu entleeren. Wie eigentlich bei allen Viking-Mähern. "Geht viel rein, kommt gut raus", so Franz Broscheid. Und so mähte er auch mit dem kleinen Mäher die großen Flächen. Denn der Motor mit einer Nennleistung von 2,8 kW ist über den Vario-Radantrieb gut für 1.200 m² Rasenfläche. Die Schnittbreite beträgt 43 cm bei einer variabel einstellbaren Schnitthöhe von 25 bis 80 mm.

Mit dem speziell geformten Multi-Messer wird das Gras stufenweise geschnitten und im Gehäuse in feine Partikel zerkleinert. Bei eingehängten Grasfangkorb arbeiten die VIKING-Multi-Mäher als Grassammler, bei Verwendung des Mulcheinsatzes wird das Mähgehäuse geschlossen und die feinen Partikel fallen in die Grasnarbe zurück.

Das einschalige Gehäuse des VIKING Rasenmähers besteht aus hochwertigem, schlagzähem, hitze- und UV-beständigem Polymer. Doch beim Reinigen erscheint er Tester Bernd Gabriel etwas zu nachgiebig.

nach obenTORO Emotion BC43 DA

TORO Emotion BC43 DA
© Eckermeier, Manfred
TORO Emotion BC43 DA
TORO Emotion BC43 DA
© Eckermeier, Manfred
TORO Emotion BC43 DA
Der Toro ist ein ungewöhnlicher Rasenmäher. Verblüfft stellte Bernd Gabriel fest, dass er, je länger man ihn benutzt, umso besser in der Handhabung wird. "Man muss sich eben an ihn gewöhnen", so der Versicherungsfachwirt.

Mit dem Antrieb des Toro hatte nur Tester Franz Broscheid seine Probleme. "Der lässt sich schlecht einstellen, mal zu schnell, mal zu langsam". Man müsse ihn mit festen Stufen zusätzlich einteilen können, so der Hausmann und Hofbesitzer. In der Tat wird die Kraft des Motors über einen stufenlosen Schubregler am Griffholm variiert. Und auch daran muss man sich gewöhnen.

Das Mähwerk hat eine Breite von 43 cm. Lift-O-Matic heißt bei Toro die stufenlose Schnitthöhenverstellung von 22 bis 80 mm, Smart Wheel die Skala auf dem linken Hinterrad, die schnell die optimale Schnitthöheneinstellung zeigt.

Der Fangsack hat ein Volumen von 50 Litern. Für seine maximale Befüllung soll das neu entwickelte Lüftungssystem Top-Air-Vent-System sorgen. Mit einem einfachen Handgriff ist der Fangkorb leicht zu entleeren.

nach obenWOLF-Garten Power Edition 46 BA

WOLF-Garten Power Edition 46 BA
© Eckermeier, Manfred
WOLF-Garten Power Edition 46 BA
WOLF-Garten Power Edition 46 BA
© Eckermeier, Manfred
WOLF-Garten Power Edition 46 BA
Im ähnlichen rot wie die Boliden aus Maranello duckt sich der kleine Wolf tief ins Gras und spurtet los. Der rote Mäher schnurrte zuverlässig sieben Monate lang seine Bahnen durch die sechs Gärten der Tester-Familien. Bewährte WOLF-Garten-Qualität stand in der Anleitung des Power Edition 46 BA. Und so war es auch. In allen Kategorien schnitt er gut ab, sodass es zu keinerlei Beanstandungen kam. Und ohne große Ausreißer diesen Test für sich entschied.

Mit seinen 46 cm Schnittbreite, dem leistungsstarken Briggs & Stratton® Motor, dem Vario-Radantrieb, der zentralen 5fach Schnitthöheneinstellung von 25 bis 72 mm, einen Klappgriff mit Schalter, Softgrip und Griffhöheneinstellung sowie dem 55-l-Grasfangsack mit Füllstandsanzeige ist dieser Benzin-Rasenmäher mit einem Gewicht von 30 kg ideal für große Flächen geeignet.


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