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Gefährlicher Schimmel in unseren Wohnräumen

Gefährlicher Schimmel in unseren Wohnräumen
© Schwäbisch Hall
Gefährlicher Schimmel in unseren Wohnräumen

Januar 2009 Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer Umwelt. Ihre Sporen sind fast überall zu finden, im Freien und auch in Innenräumen. Bekannt sind etwa 120.000 verschiedene Arten von Pilzen. Normalerweise sind sie für uns Menschen harmlos. Übersteigt allerdings die Schimmelpilzkonzentration ein bestimmtes Maß, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen.


Je nach Konstitution des Menschen unterscheidet man stärker und schwächer gefährdete Personen. Als Risikogruppen gelten Allergiker, Zuckerkranke, Alte und Kleinkinder sowie Menschen, deren Immunsystem gestört ist.

Bis zu 25 Prozent der Bevölkerung reagieren inzwischen auf Schimmelpilze. Nicht nur deswegen nehmen Problem- und Streitfälle rund um Schimmelpilze stark zu. So sind durch den enormen Anstieg der Energiekosten, insbesondere die individuellen Heiz- und Lüftungsgewohnheiten sowie die energetische Betrachtung der Bausubstanz stärker in den Fokus gerückt.

Schimmelpilze benötigen zum Wachsen Feuchtigkeit. Ursachen erhöhter Feuchte innerhalb von Gebäuden sind vornehmlich die beiden nachfolgenden Gruppen:
  1. Unzureichende Abfuhr erhöhter Raumluftfeuchte durch unsachgemäßes Heizen und Lüften
  2. Kondensation der Luftfeuchte im Bereich von "kalten" Wänden, die z. B. durch Wärmebrücken in den Außenwänden bei unzureichend oder falsch angebrachten Wärmedämmungen und Undichtigkeiten entsteht (z. B. Tauwasserbildung)

Das Schimmelpilzwachstum im Innenraum wird hauptsächlich von drei Faktoren bestimmt:
  • Feuchtigkeit
  • Nährstoffangebot
  • Temperatur

Schimmel im Wohnraum
© Getifix
Schimmel im Wohnraum
Die Luftfeuchtigkeit sollte somit auf Dauer 65 bis 70 Prozent entlang von Wandoberflächen nicht überschreiten, um die Gefahr von Schimmelwachstum zu verringern. Bereits bei einem Befall von mehr als 50 cm2 ist fachliche Hilfe zur Beseitigung notwendig. Gerade die Ermittlungspflicht (§ 16 GefStoffV) sowie die Überwachungspflicht (§ 18 GefStoffV) setzen hier gleichzeitig hohe Anforderungen an den Schimmelsanierer und den Auftraggeber, um eine Gefährdung der Bewohner zu minimieren. Hier sind Eigentümer gefordert, um Ursachen und Probleme substanzieller Natur zu lösen.

nach obenUrsachen finden

Werden Schimmelpilzquellen entdeckt, muss deren Ursachen nachgegangen werden. Erst danach sollte der befallene Bereich sachgerecht saniert werden, wobei in jedem Fall die Ursachen bekämpft werden müssen. Eine solche Untersuchung setzt hohen Sachverstand voraus und sollte nur durch eine dafür ausgewiesene Fachkraft durchgeführt werden. Zertifizierte Schimmelpilzsanierer mit einem Sachkunde-Nachweis verfügen über die fachlichen und rechtlichen Eignungsgrade, die Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Schimmelpilzsanierung bietem.

Im Zusammenspiel einer intakten Wohnraumhülle, entsprechend abgestimmter Außen- oder Innendämmungen sowie speziellen Decken- und Wandbeschichtungen kann dem Schimmelpilz der Nährboden entzogen und ein positives Raumklima erzielt werden. So sind z. B. Kalzium-Silikat-Platten und Silikatanstriche ökologische Alternativen zu chemischen Zusätzen in Beschichtungsstoffen.

nach obenÖkologische Alternative: Sanierung mit Kalzium-Silikat-Platten

  • Klimaplatte nach Bedarf zuschneiden | © Getifix
  • Spezialkleber auftragen | © Getifix
  • Klimaplatten mit T-Fugen montieren | © Getifix

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