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Hören und Sehen − Wie sich die Welt verändert

Hören und Sehen
© DGK
Hören und Sehen

Januar 2009 Ach was war das früher einfach! Fürs Hören machte man die Ohren auf, fürs Sehen die Augen und das war's. Heute geht das nicht mehr so einfach. Stellen Sie sich mal vor, Sie sitzen allein im Wohnzimmer. Ihnen kommt es in den Sinn, zu kommunizieren. Hören geht direkt (macht vielleicht jemand Geräusche im Bad) oder über Hilfsmittel. Die gute Wechselsprechanlage kommt sicher nicht mehr häufig in Frage. Das Haustelefon ist auch nicht mehr "in". Handy, Smartphone, E-Mail, Webcam, Internet – es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten, sich zwischen Küche und Kinderzimmer auszutauschen. Gut, rufen ginge auch, ist aber nicht cool.


Das "Krasseste" der modernen Austausch-Mittel ist zur Zeit der Blackberry fürs private Netz. Noch nie gehört? Da tauschen Sie mit dem Nachwuchs Nachrichten übers Web nach Schottland und zurück aus. Und können dabei auch noch sehen, ob im Keller das Bügeleisen dampft. Glaube ich jedenfalls. Schauen Sie mal, was unser Ratgeber Christoph Frings zum "Smart Home" zu erzählen hat.

Und Fernsehen ist auch nicht mehr so einfach, wie es mal war. Heute gibt es IP-TV, Video on demand und Internet-TV. Lesen Sie, was Marc Sausen von T-Home zu berichten weiß.

Und wem ADSL und W-LAN noch immer böhmische Dörfer sind, haben wir einige Begriffe im Telekom-Lexikon erläutert.

Zur Einstimmung geben uns aber die Experten vom Deutschen Grünen Kreuz erst einmal etwas auf die Ohren und erzählen, wie man sich vor zu lauten Eindrücken rund um das Trommelfell schützt.

nach obenDie Ohren nicht vergessen

Weihnachten ist vorbei und viele Geschenke zeigen sich lauter als es unseren Ohren recht ist. Der MP3-Player stand bei vielen Kindern und Jugendlichen auf dem Wunschzettel oben an. Die kleinen Geräte sind beliebt und scheinbar unverzichtbar. Doch man sollte sich klar machen, dass ständige und laute Musik das Gehör schädigen kann – und zwar für immer! Der Leiter der Sektion Hören des Deutschen Grünen Kreuzes, Professor Dr. Dr. h.c. Roland Laszig von der Universität Freiburg hat Verständnis für die jungen Leute: "Ich würde nie sagen: Tragt keine MP3-Player oder hört auf, in Rock-Konzerte zu gehen. Das ist alles Teil des Lebens, macht Spaß und gehört dazu. Aber man sollte es mit Bedacht machen. Es macht keinen Sinn, mit dem MP3-Player eingestöpselt zur Disko zu fahren, sich dort zudröhnen zu lassen und dann mit dem MP3-Player in den Ohren wieder zurück zu fahren. Das Ohr braucht einfach zwischendurch ein bisschen Ruhe, eine Pause. Denn die möglichen Schäden sind irreversibel, also unheilbar."

Wer einen MP3-Player benutzt, sollte also auch die wichtigste Bedienungsanleitung mit auf den Weg nehmen: Nicht so laut hören und den Ohren zwischendurch Pausen gönnen!

Wenn der Herzenswunsch aber mit Tönen verbunden ist, führt manchmal kein Weg daran vorbei. Hier sollte man die Lautstärke vor dem Kauf mit eigenen Ohren überprüfen. Was einem dann unangenehm laut erscheint, ist ungeeignet. Auch Spiele für Computer oder Spielekonsolen standen auf vielen Wunschzetteln. Hier kann man die Lautstärke am Gerät nach Bedarf einstellen. Man sollte sich und andere auf jeden Fall über die Gefahren von lauten Tönen und Knallen informieren. Die Spiele sollten nur so laut eingestellt werden, dass man Texte verstehen kann. Mehr Dröhnung muss nicht sein.


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