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Kommunikation im Haus – das "Smart Home" wird immer sinnvoller

Januar 2009 Die Zeiten, in denen das Wort "Gebäudesteuerung" für Bauherrn aufgrund der extrem teuren Anschaffungskosten überhaupt nicht in Frage kam, sind mittlerweile vorbei. So haben sich Technologien wie EiB/KnX oder enOcean am Markt etabliert und sind auch durch den Preisverfall erschwinglich geworden. Für den Hausbesitzer machen diese Systeme als Insellösung nicht unbedingt einen Sinn. Erst die Synergie bei einem Zusammenwirken aller Systeme bringt tatsächlich Vorteile zustande.


Für den Durchbruch der Technologien fehlt es jedoch an kompetenter Beratung und Planung. Bis heute sind es nur Elektrounternehmen, die die Gebäudesteuerung propagieren. Diesen fehlt es jedoch oft am Know-how im Hinblick auf die kommunikationstechnische Anbindung von mobilen Systemen. Hier kann nur die Zusammenarbeit von Elektrounternehmen und kommunikationstechnischen Unternehmen eine optimale Lösung garantieren.

Man kann die möglichen Funktionen nicht mehr mit dem Wort "Gebäudesteuerung" umschreiben. Zu dem Thema "smart Home" gehören folgende Themenbereiche:



nach obenHaussteuerung

Durch Sensoren an Fenstern und Türen ist das System jederzeit informiert, ob irgendwo etwas "offen steht". Sollte also ein Fenster zum Lüften geöffnet werden, würde z. B. sofort der im Raum befindliche Heizungsthermostat für diesen Raum zugedreht, um Energie zu sparen. Beim Schließen des Fensters würde er wieder geöffnet. Ebenso ist ersichtlich, welche Verbraucher noch Eingeschaltet bzw. im Standby sind.

Haussteuerung
© Archiv
Haussteuerung

nach obenAlarmanlage

Durch Kontakte an Fenstern und Türen ist auch eine Zutrittskontrolle gewährleistet. Bei Verlassen des Hauses gäbe es ein "Erinnerungssignal", wenn noch irgendwo Fenster oder Türen nicht verschlossen – oder irgendwo Geräte (zum Beispiel der Fernseher) eingeschaltet wären. Ebenso würde bei Abwesenheit eine Öffnung von Türen oder Fenstern eine Alarmierung (z. B. Sirene) auslösen und ein Anruf direkt auf das Mobiltelefon abgesetzt.

nach obenIP-Video

Im Zusammenhang mit Netzwerkkameras ist es, neben der Möglichkeit zu sehen wer an der Türe klingelt, auch möglich diese Kameras mit Tür- und Fenstersensoren zu koppeln. Dadurch würde bei einem unbefugten Zutritt (Einbruch) eine Meldung an das Mobiltelefon gegeben – und gleichzeitig ein Bild der Kamera (Einzelbild oder sogar ein Live-Stream) aufgezeichnet und auf das Mobiltelefon übertragen.

nach obenMobilität

Mit "intelligenten" Geräten wie iPhone oder Blackberry hat man von unterwegs Zugriff auf das komplette "Smart-Home". Man kann sehen, ob elektrische Geräte ein-/oder ausgeschaltet sind. Sollte vergessen worden sein, Geräte auszuschalten, wird dies auf dem Handy dargestellt und man kann per Knopfdruck das Gerät ausschalten. Ebenso ist die Heizung regelbar oder die Kameras sind einsehbar.

Zusätzlich hat die komplette Familie Zugriff auf den Computer zuhause. Man kann im Kalender des Anderen dessen Termine sehen und entsprechend abgleichen – oder auch mobil Zugriff auf die Urlaubsbilder, Dokumente oder Musik nehmen. Selbstverständlich kann hier nach Zugriffsrechten für Eltern und Kinder differenziert werden.

Auch im Haus selbst gehen die Möglichkeiten für die Nutzung des Mobiltelefones weiter: Man hat eine komplette Integration als Mediacenter mit E-Mail, SMS, usw. Die Mediasteuerung nebst Titelauswahl der MP3-Sammlung kann vom Mobiltelefon aus erfolgen (selbst die Fernbedienung des TV kann jetzt vom Handy aus erfolgen).

nach obenKosten

Legt man eine Investition von 1.000 bis 1.500 Euro zu Grunde, und setzt diese mit einer jährlichen Energieeinsparung von etwa 200 Euro in Relation, so ergibt sich eine Amortisation über etwa vier bis sechs Jahre.

nach obenFazit

Erst durch die Zusammenwirkung aller Systeme entstehen Synergien, die in Summe einen erheblichen Mehrwert bieten. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Neubau handelt oder eine Renovierung. Sämtliche Steuerungssysteme gibt es auch per Funk, sodass eine nachträgliche Verkabelung komplett entfallen kann. Wenn dann als "Abfallprodukt" noch die Möglichkeit besteht, das Mobiltelefon sinnvoll als Ergänzung zu nutzen, werden aus vereinzelten "Spielereien" durch deren Verknüpfung sinnvolle Anwendungen für jedermann.


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