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Winterliche Dekorationen

Dezember 2008 Nachdem auch die letzten Büsche und Bäume ihr leuchtendes Herbstlaub verloren haben, wirkt der Garten doppelt trist. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Blickpunkte in die Wohnräume zu bringen. Kleine Dekorationen und angenehme Farben können das Auge bis zum Frühling erfreuen.


Zum Weihnachtsfest wird das Haus geschmückt. Kerzen und Zweige helfen, das Heim stimmungsvoll zu gestalten. Deshalb wundert es nicht, dass nach den Feiertagen viele Menschen sich nur ungern vom weihnachtlichen Schmuck trennen. Man vermisst das Grün und den Garten und möchte ein bisschen Ausgleich für das trübe Wetter – zumal der Winter erst nach Weihnachten so richtig beginnt.

Früher gab es noch dicken Schnee, der rund ums Haus alles verzuckerte und verzauberte. Doch darauf haben wir in den letzten Jahren mehr und mehr verzichten müssen. Da uns aber die Freude an Eiszapfen und den im Licht glitzernden Schneekristallen geblieben ist, sollten wir uns im Winter entsprechende Dekorationen schaffen.

An erster Stelle steht das Fenster. Speziell, wenn wir eine schöne Aussicht ins Grüne gewohnt sind. Hier lassen sich aus dem Angebot der Dekorationsabteilungen in den Kaufhäusern und auch den Bastelläden ganz individuelle Gestaltungen zaubern. Entscheidend dabei ist, auch Farben und Formen des Winters zu wählen und nicht mit allzu bunten Mischungen dem Frühling vorzugreifen.

© Schneider, Barbara
Mit Raureif überzogene Blattgirlanden, große und kleine Eiszapfen gibt es als Fensterdekoration. Dazu passen Töpfchen mit (echten) Christrosen und Alpenveilchen.
© Schneider, Barbara
Mit Raureif überzogene Blattgirlanden, große und kleine Eiszapfen gibt es als Fensterdekoration. Dazu passen Töpfchen mit (echten) Christrosen und Alpenveilchen.

Die Farben des Winters sind Blau, Silber und dunkles Grün. Auch warmes Licht ist wichtig. Kerzen und dekorative Leuchtgläser verbreiten speziell in der dunklen Jahreszeit eine freundliche Atmosphäre und heben nachweislich die Stimmung. Das gilt auch für kleine Hingucker, beispielsweise die lustigen Schneemännchen, zusammengesteckt aus Hartschaumkugeln. Mit Mini-Mützen und Schals wirken sie ein wenig wie Puppen für Erwachsene.

Raumkunst: Geweißte Naturstäbe als Rahmen. Darin ein graziler Zweig, in den farbige Perlen-Sterne, die man auch fertig kaufen kann, eingehängt sind
© Schneider, Barbara
Raumkunst: Geweißte Naturstäbe als Rahmen. Darin ein graziler Zweig, in den farbige Perlen-Sterne, die man auch fertig kaufen kann, eingehängt sind
Aber auch ganz simplen Dingen lässt sich Künstlerisches entlocken. Rechts ein Rahmen aus dünnen Ästen, mit dem ein schöner Zweig und Perlensterne eingefasst sind. Das Ganze vor eine weiße Wand oder ins Fenster gehängt, kann jeden Tag aufs Neue den Blick erfreuen.

Nicht jeder traut sich an solche Dekorationen heran und muss eigene Handfertigkeiten erst entdecken. Das ist ganz normal. Der Reiz liegt aber nicht im handwerklichen Geschick, sondern darin, Ideen zu entwickeln, um in der trüben Jahreszeit das Wohnen angenehmer zu gestalten.

  • Mit Servietten-Motiven kann man aus einfachen Trinkgläsern attraktive Tischleuchten machen. Den speziellen Kleber gibt es im Bastelgeschäft. | © Schneider, Barbara
  • Trinkpokale und Glasvasen – mit reizvollen Dingen gefüllt und richtig platziert werden sie automatisch zum Blickpunkt. Vorteil: Sie lassen sich schnell umdekorieren. | © Schneider, Barbara
  • Und für die Küche ein dekoratives Gebinde aus Paprika und Chilischoten. | © Schneider, Barbara

nach obenUnsichtbar die Sinne erquicken

Säckchen aus Tüll genäht, als duftende Kräuterkissen für den Nachttisch.
© Schneider, Barbara
Säckchen aus Tüll genäht, als duftende Kräuterkissen für den Nachttisch.
Schöne Dinge erfreuen das Auge und Musik das Ohr. Dass aber auch Düfte und Gerüche die Atmosphäre bestimmen können, wird besonders zu Weihnachten spürbar, wenn es in der Wohnung nach Lebkuchen und Tannengrün duftet. Es liegt also nahe, im Winter das Wohnen auch mit Düften zu bereichern. Nicht mit künstlichen Aromen aus der Spraydose, sondern mit Blumen und Kräutern in Leinensäckchen oder kleine Kissen eingenäht.

Im Bad ein bunter Teller mit einem Arrangement wohlriechender Gästeseifen in Blumenform.
© Schneider, Barbara
Im Bad ein bunter Teller mit einem Arrangement wohlriechender Gästeseifen in Blumenform.
Lavendelkraut, Thymian und Rosmarin verströmen feine, aber wohltuende Gerüche, die sich mit ein paar Tropfen Duft-Öl aus der Apotheke sogar noch intensivieren lassen. Im Schlafzimmer und im Bad kann das sehr entspannend wirken. Doch auch hier gilt die Regel: Die angenehmste Wirkung entfalten feine Düfte, die man fast unbewusst wahrnimmt. Wer zuviel des Guten tut, gewöhnt sich daran und verliert schnell die Sensibilität.

nach obenUrlaubs-Erinnerungen

Mit Begeisterung werden von vielen Menschen im Urlaub schöne, aber auch skurrile Dinge gesammelt und mitgebracht. Kieselsteine, Muscheln, getrocknetes Moos oder auch Becher, Bierkrüge und Gläser. Hinzu kommt die übliche Menge von Urlaubsfotos. Leider ist die Freude daran meist nur von kurzer Dauer, dann verstauben die Sachen im Karton auf dem Boden und die Bilder verschwinden im Fotoalbum.

© Schneider, Barbara
Den Wert dieser Mitbringsel kann man indes erheblich steigern, indem man daraus kleine Objekte bastelt. Dekorativ auf dem Regal platziert oder in der Glasvitrine zur Schau gestellt, bleiben die Erinnerungen fast greifbar präsent. Diese Kunstobjekte für die eigene Galerie kann man sogar schon im Voraus planen und im Urlaub nach entsprechenden Accessoires suchen.

Fotokissen
© Schneider, Barbara
Fotokissen
Fotos lassen sich gut auf Baumwollstoff drucken. Das macht heute fast jeder Copy-Shop. Ob daraus nun ein Kissen oder ein Wandbehang wird, bleibt der eigenen Kreativität überlassen. Auch auf diese Weise können Urlaubserinnerungen noch bis in den Winter nachwirken und angenehme warme Gefühle vermitteln.

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