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Ins eigene Heim investieren − Doch wie’s da drinnen aussieht …

November 2008 Viele Monate waren wir jetzt draußen unterwegs: im eigenen Garten, im Urlaub, bei Freunden und Bekannten. Wir haben gegrillt, gegraben, gewerkelt, getanzt. Wohl dem, der still etwas Geld und Energie beiseite gelegt hat, damit er über den Winter sein Heim noch heimeliger macht und gleichzeitig zu einer Wertanlage beiträgt, die man ihm nicht so leicht wegnehmen kann.


© Pinus
Natürlich haben wir über Frühling, Sommer und Herbst immer mal wieder daran gedacht, dass wir ja noch renovieren wollten. Zumindest den einen oder anderen Raum. Und jetzt lässt es sich nicht mehr verdrängen. Jungfräulich geputzte Wände oder die alte Tapete strahlen uns an. Nun kommt endlich der eigene Einsatz. Holzpaneele sollen es bitteschön im großzügig geschnittenen Wohnzimmer sein.

Immer mehr Wert legen bundesdeutsche Haus- und Wohnungseigentümer auf die Ausstattung der Wände und Decken. Und immer aufwändigere Varianten sind gerade gut genug. Schließlich sollen sich Familien gerne in ihren vier Wänden aufhalten. Rauer Putz oder Blümchentapete sind allenfalls noch etwas für Studentenbuden, wer sich längerfristig einrichtet, fasst schon mal gerne Aufwendigeres ins Auge. Das gilt nicht nur für Neubauten, auch bei der Renovierung von Wohnungen und älteren Immobilien fließt viel Geld dorthin, wo der Mensch sich wohlfühlen soll.

nach obenPaneele …

Nach wie vor modern sind Holzverkleidungen, zunehmend in ökologischer Qualität. Der Klassiker Holzverkleidung ist heute sehr vielseitig geworden. Neben Naturhölzern gibt es auch dunkle, modische Brauntöne oder mediterrane, sonnengebleicht wirkende Nut- und Feder-Vollholzprofile zum einfachen Selbsteinbau. Von Ahorn über Buche, Eiche, Esche, Fichte, Kiefer, Kirsche, Palisander und Rotbuche bis hin zu Teak reicht die Palette.

Ob roh oder geölt – die Flächen wirken meist warm. Sie konkurrieren mit ein- oder mehrfarbigen Lacken. Es gibt sie in diversen Breiten, unterschiedlichen Nut- und Feder-Anordnungen und vielen Befestigungsarten. Modern sind schnelle und stabile Click-Verbindungen, traditionell Schrauben und Nageln.

Naturhölzer in Trendfarben sind heute gefragt. Serien wie "Coffee & Cream" in den Kontrastfarben Weiß und Kaffeebraun setzen interessante Akzente, und auch die Gestaltung mit unterschiedlichen Breiten oder eine waagerechte Anbringung der Holzprofile bringt Leben ins Wohnzimmer. Interessante Farbakzente setzen Serien wie "Les Oceaniques", deren Oberflächen in zarten, verwaschen wirkenden Tönen Mittelmeer-Atmosphäre in den Räumen verbreiten. Das Verlegen von Nut- und Feder-Profilen ist im Übrigen auch für Gelegenheits-Heimwerker relativ einfach.

Kollektion SP 400 von Meister-Paneele
© Meister-Panele
Kollektion SP 400 von Meister-Paneele
Regalsystem
© Meister-Panele
Regalsystem
© Meister-Panele
Vielfältig anwendbar ist die neue Kollektion SP 400 von Meister-Paneele. Mit insgesamt sieben Echtholzoberflächen und zwölf Terracell- sowie einer Magnetoberfläche bleiben keine Gestaltungswünsche offen.

Die Schnellbaufeder kann während der Montage durch eine System-Metallschiene ersetzt werden, die es auch in einer Strom führenden Variante gibt. Mit dieser Schiene können funktionale Zubehörteile, wie Garderobenhaken, Regalhalter, aber auch Leuchten, eingehängt werden.

© Bio-Pin
Holz gehört zu den gesunden Werkstoffen im Haus – daher sollte Holz an Boden, Wand oder Möbeln mit Mitteln aus natürlichen Rohstoffen behandelt werden. Besonders strenge Anforderungen an die Inhaltsstoffe, aber auch an die Herstellungsverfahren stellt das "natureplus"-Zeichen, das etwa auf den Holzschutzmitteln und Farben von Biopin zu finden ist. Der Naturfarbenhersteller gibt auf seinen Verpackungen alle Inhaltsstoffe wie Bienen- und Pflanzenwachse, Naturharze, pflanzliche Öle und mineralische Pigmente lückenlos an. Die Mittel gibt es in guten Baumärkten.

nach obenWie Stein …

Aber es ist nicht alles Holz was glänzt! So habe ich mich spontan in "StoneslikeStones" verliebt. Steine, die gar keine sind – mit unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten für alle Wohnbereiche. Diese individuelle, hochwertige und überall einsetzbare Paneel-Lösung verleiht jedem Raum ein natürliches und einzigartiges Ambiente.

Die aus Fiberglas, Harz und Steinpulver reproduzierten Steinpaneelen stellen einen Blickfang her, der sowohl optisch als auch haptisch natürlich wirkt, in der Handhabung aber viele Vorteile gegenüber Naturstein bietet. Ob modern oder rustikal, alle Stilrichtungen sind machbar. Mit gezielter Planung verkleiden Sie die Wandflächen in kurzer Zeit ohne viel Aufwand. Sogar im Bad. Und die wasserdichten Paneele sollen sogar Wände gegen kühle und feuchte Außenmauern isolieren.

nach obenGanz einfach: Putz …

Sie können auf den Wänden Ihrer Wohnung natürlich auch viele andere tolle Oberflächenwirkungen erzielen: zum Beispiel mit Putz-, Wisch- oder Tupftechniken. Wer sich an glatten weißen Wänden satt gesehen hat, sollte einmal verputzte Innenwände ins Auge fassen. Mineralische Putze lassen sich vielseitig gestalten und sind ebenfalls gut fürs Raumklima. Am bequemsten gelingt die Wand mit farbigen Dekorputzen, die sich einfach mit der Rolle auftragen lassen.

© Knauf Bauprodukte

Verputzen klingt für manche Heimwerker nach viel Arbeit und Fachwissen – da greifen sie lieber zur Farbrolle. Tatsächlich lassen sich aber auch moderne Dekorputze wie der Easyputz von Knauf mit der Rolle auftragen – das geht ebenso einfach wie mit Dispersionsfarbe. Dabei sind die Putze diffusionsoffen und gut fürs Klima im Zimmer. Vorportionierte, hoch dosierte Farbpigmente erlauben das leichte Anmischen vieler aktueller Trendfarben und sorgen zugleich für eine hohe Gelingsicherheit beim Nachmischen. Besondere Vorbereitungen des Untergrunds sind in der Regel nicht nötig, sogar noch vorhandene Tapeten können einfach überstrichen werden.

Ein gesundes Wohnklima beeinflusst das Wohlbefinden der Bewohner ganz unmittelbar. Untersuchungen des Fraunhofer-lnstituts für Bauphysik haben gezeigt, dass mineralische Innenputze besonders positiv in Räumen wirken. Denn die mineralische Oberfläche kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Das eröffnet auch ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten durch unterschiedliche Oberflächenstrukturen wie Rau-, Kratz-, Spachtel- oder Kellenputz und Materialien, die bereits eingefärbt sind.

nach obenNach wie vor aktuell: Tapete …

Man kann aber auch nur streichen und die "pure" Wand genießen. Aber hier kommt es dann immer darauf an, wie es darunter aussieht! Nur glatte und tragfähige Untergründe sind "bereit" für Ihre kreativen Wand-Ideen. Hier gibt es Vliese als ideale Basis für Farben, Putze und Tapeten – sowohl als End- als auch Zwischenbeschichtung. Auch für ungeübte Heimwerker wird das Renovieren und Verschönern dadurch einfacher.

© Verband der deutschen Tapetenindustrie

Die Tapete behauptet ihren Platz an der Wand – ist sie doch einer der einfachsten Wege zu abwechslungsreichen Farben, Mustern und Motiven. Nur knapp ein Drittel der Deutschen traut sich selbst ans Tapezieren, fand eine Umfrage im Auftrag des Verbandes der Deutschen Tapetenindustrie heraus. Dabei ist es heute einfacher denn je, die farbenfrohe und vielseitige Wandgestaltung selbst zu übernehmen. Vliestapeten etwa benötigen im Unterschied zu Papier nicht einmal mehr eine Einweichzeit, der Vlieskleber kommt spritzfrei direkt auf die Wand. Und steht mal wieder ein Tapetenwechsel an, lassen sie sich besonders einfach ablösen. Wer beim Einkauf auf das RAL-Gütezeichen achtet, kann sicher sein, dass das erworbene Produkt frei von gesundheitlich bedenklichen Stoffen ist. Merkmale wie "sehr gut lichtbeständig", "hochscheuerbeständig" oder "restlos trocken abziehbar" sind bei Qualitätstapeten auf der Verpackung zu finden.

nach obenMetall an der Wand …

© Guttal
© Guttal
© Guttal
Oder wie wär's denn mal mit Blech? Aber nicht auf die billige Art! Metalleffektplatten z. B. von guttagliss, verbinden die edle Optik von echtem Metall mit den Bearbeitungsvorteilen leichter und dünner Kunststoffplatten. Die selbstklebenden Metalleffektplatten sehen zwar wie dünne Metallplatten aus, tatsächlich aber bestehen sie aus Kunststoff, der mit einer speziellen Oberflächenbeschichtung versehen ist. Das hat gerade für den Heimwerker den Vorteil, dass die Metalleffektplatten, im Gegensatz zu den echten Metallplatten, extrem einfach zu verarbeiten sind. Sie sind in hohem Maße biegsam und lassen sich mit einem Cutter oder einer feinen Säge mühelos und einfach schneiden, bohren oder stanzen. Vorteilhaft außerdem: Die Rückseite ist selbstklebend beschichtet, sodass die Verarbeitung zum Kinderspiel wird.

Bei so vielfältigen Möglichkeiten an Formen, Farben, Materialien kann das winterliche Werkeln im Heim also durchaus spannend werden.


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Paneel, Putz, Renovierung, Tapete

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