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Der Kaminofen

Oktober 2008 Die ersten Kaminöfen kamen aus Skandinavien zu uns. Daher auch der Name "Schwedenofen". Diese Öfen waren nicht vielmehr als mit Stahlblech verkleidete Feuerstellen und haben mit einem modernen Kaminofen nicht mehr viel gemeinsam. Modernste Verbrennungstechnik garantiert heute eine umweltschonende Verbrennung und sichert die Erfüllung aller wichtigen Normen und Umweltschutzverordnungen.


© Hark
Aus dem unscheinbaren Stahlblechofen hat sich ein moderner Kaminofen in unterschiedlichen Formen und Variationen entwickelt. Verkleidungen aus Marmor, Speckstein oder keramischen Ofenkacheln sind ebenso zu finden, wie Edelstahl oder Granit und verleihen den Öfen ein besonderes Flair. Sie sind eine Alternative für alle, die sich schnell und vergleichsweise preiswert das schöne Feuererlebnis in die Wohnung holen möchten. Verschiedene Bodenplatten ermöglichen das Aufstellen der Kaminöfen auf brennbaren Fußböden. Diese Bodenplatten (aus Metall, Keramik und Glas) werden auf den vorhandenen Fußboden aufgelegt und schützen diesen vor Beschädigung und Funkenflug.

Die Alternative

Feuerungstechnisch sind diese Kaminöfen auf dem neuesten Stand der Technik und erfüllen alle gängigen Richtlinien und Umweltschutzverordnungen. Die Feuerräume sind mit Schamotte ausgekleidet und die Abgaswege mit Flammumlenkungen versehen, um eine optimale Energieausbeute zu erreichen. Die Option, die Verbrennungsluft von extern zu zuführen, prädestiniert einen solchen Kaminofen für den Einsatz in Niedrigenergiehäusern.

nach obenWasserführender Kaminofen

© Kago
Der wasserführende Kaminofen "Aqua Power" von Kago ist optisch ansprechend. Seine Funktionsweise ist ideal zur Unterstützung bei der Erzeugung von Warmwasser. Er hat einen schwarzen Stahlblechmantel. Die seitliche Verkleidung sowie Tür und Zierteile sind aus Edelstahl. Die Nennwärmeleistung beträgt ca. 6,8 kW, die Wasserwärmeleistung ca. 3,7 kW, die Raumwärmeleistung ca. 2,1 kW.

nach obenHeizkosten um fast die Hälfte gesenkt

© Hase
Wie hoch die Ersparnis sein kann, wenn der Wärmebedarf komplett mit Buchenscheitholz statt Heizöl gedeckt wird, zeigt der Heizkostenvergleich: Als Beispiel dient eine 50 Quadratmeter große Wohnung in einem Haus aus den 80er Jahren. Das Haus weist pro Heizperiode einen Heizenergieverbrauch von 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche auf.

Um die Wohnung einen Winter lang zu beheizen, sind etwa 837 Liter Heizöl zu einem Preis von 0,95 Euro pro Liter (Stand Juni 2008) notwendig – das macht insgesamt 795,15 Euro.

Für die gleiche Heizleistung werden 4,3 Raummeter Buchenscheitholz, das entspricht etwa 2.150 Kilogramm, zu einem Preis von durchschnittlich 70 Euro pro Raummeter benötigt. Mit Holz liegen die Heizkosten bei insgesamt 301 Euro; die Ersparnis gegenüber Heizöl beträgt somit 494,15 Euro.

Mit dem Kaminofen Akaba des Trierer Herstellers Hase beispielsweise lässt sich mit gerade einmal drei Kilogramm Holz eine Wohnfläche von bis zu 45 Quadratmetern für drei Stunden heizen.


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