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Das überflüssige Pfund

Das überflüssige Pfund
© ABDA
Das überflüssige Pfund

August 2008 Die Tendenz zum Übergewicht in Deutschland ist steigend und ein Großteil der übergewichtigen Menschen versucht dieses Problem mit Hilfe von Diäten zu bekämpfen. Dies ist zwar eine Möglichkeit, aber letztendlich nicht der sichere Weg.


Dr. Frank Reese ist Landarzt im rheinischen Uckerath
© BfC
Dr. Frank Reese ist Landarzt im rheinischen Uckerath

nach obenDer Landarzt rät zur dauerhaften Umstellung der Essgewohnheiten

Eine Diät bedeutet unverändert eine einseitige Ernährung und so eine gewisse Mangelversorgung des Körpers. Hieraus resultiert ein besonderer Verbrauch an bestehenden Depots des Körpers und damit eine Reduktion des vorhandenen Körpergewichts. Natürlich muss auch die Nahrungsmenge eingeschränkt werden. Aber leider führen Diäten immer wieder zu dem bekannten Jojo-Effekt: Ist das Ziel des angestrebten Körpergewichts erreicht, fällt man in alte Essgewohnheiten zurück und nimmt sein altes, häufig sogar mehr Körpergewicht in relativ kurzer Zeit wieder an.

Das Entscheidende ist eine Umstellung der Essgewohnheiten. Dies betrifft sowohl die Menge als auch die Art der Nahrungsmittel und die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme. Dies ist nicht als vorübergehende Maßnahme anzusehen, sondern als eine Umstellung auf Dauer. Nur dann kann ein nachhaltiger Erfolg erzielt werden. Der Aspekt, dass nur eine langsame Gewichtsreduktion auch einen anhaltenden Erfolg bringt, ist wesentlich.

Hilfreich ist die Festlegung auf drei tägliche Mahlzeiten und Ausgewogenheit aller Speisen. Die einzelnen Mengen sollen in einer mäßigen Art reduziert werden. Ein dauerndes Hungergefühl darf nicht das Ergebnis sein. Auch das sogenannte "Schnösen", das Essen zwischen den Mahlzeiten, muss unterbleiben, um das Ziel der Gewichtsreduktion nicht zu gefährden.

Im Rahmen des Abendessens sollte die Menge auf eine Kleinigkeit mit etwas Rohkost oder Salat beschränkt sein. Denn meist folgt eine bewegungsarme Tageszeit mit anschließender Nachtruhe, sodass der Kalorienverbrauch gering ist. Ein auftretendes Hungergefühl kann man mit Flüssigkeit und zum Beispiel Gurkenscheiben angehen. Hat der Gewichtsverlust einmal eingesetzt, nimmt meist die körperliche Aktivität zu. Dies soll man nutzen, denn dadurch wird der Kalorienverbrauch weiter angehoben. In diesem Sinne: Lassen Sie die Pfunde purzeln!

nach obenDer gesunde Weg zum Wohlfühlgewicht

Das Gewicht, bei dem wir uns wohl fühlen, erreichen wir nur, wenn der Stoffwechsel des Körpers durch die richtige Ernährung zur richtigen Zeit ausbalanciert ist. Erst dann werden Essen und Trinken wirklich verbrannt und nicht als Fettzellen gespeichert. Unsere Muskeln fungieren dabei als Verbrennungsmotor. Also: drei klug konzipierte Mahlzeiten täglich, viel Flüssigkeit über den Tag verteilt und Bewegung – kein Hochleistungssport, sondern regelmäßiges Training. Mit dieser Strategie lässt sich dauerhaft Übergewicht reduzieren.

Genauso entscheidend ist die Zusammensetzung der Nahrung: Viel hochwertiges Eiweiß, viele Vitalstoffe, wenig, aber "gute" Fette, enthalten in Fisch- und Pflanzenölen sowie "gute" Kohlehydrate, das sind solche, die eine geringe Insulinausschüttung bewirken. Essen Sie so oft wie möglich früh zu Abend (Beispiel: zwei Mal in der Woche nach 17 Uhr nichts mehr essen).

Mit dieser Strategie zeigt die Waage Woche für Woche weniger an. Hungerattacken werden selten. Wir sind spürbar ausgeglichener, kommen mit Stress besser klar und unser Immunsystem wird gestärkt.

Dass der Körper so reagiert, beweisen inzwischen unzählige Studien. Und zahlreiche Programme setzen die Erkenntnisse mit Erfolg um. Eins davon ist das Good-Aging-Programm, das ein Kölner Mediziner-Ehepaar seit Jahren in seiner Praxis bei Patienten mit Übergewicht einsetzt. Das Ergebnis: Bequem und angenehm reduzieren Sie Ihr Gewicht und können es auch endlich sicher halten. Das Programm heißt "die Schlankmacher" und erleichtert die individuelle Essensplanung für zu Hause und unterwegs. Es enthält einfache, leckere Rezepte und Listen mit einer Auswahl "guter" und "schlechter" Nahrungsmittel.

nach obenBuch-Tipp

Buch-Tipp: Die Schlankmacher
© Verlag im Kilian
Buch-Tipp: Die Schlankmacher

Dr. med. Amineh Solberg,
Dr. med. Michael Solberg
Die Schlankmacher
Das Good-Aging-Programm für Spaß am Essen und Abnehmen
Verlag im Kilian
ISBN: 978-3-932091-84-1
256 Seiten, 17 Euro

Erhältlich im Buchhandel oder bei Amazon.de.

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