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Zukunftssicher heizen − Energiesparend und umweltschonend

Moderne Heiztechnik sorgt für wohlige Wärme und schont den Geldbeutel.
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Moderne Heiztechnik sorgt für wohlige Wärme und schont den Geldbeutel.

Juli 2008 Die Heizkosten haben sich für die deutschen Haushalte innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als verdoppelt – und auch zukünftig erwarten die Experten einen weiteren Anstieg der Preise. Wer kostengünstig und energiesparend heizen will, kommt daher um eine moderne Heizung nicht herum. Eine Modernisierung der Heizungsanlage rentiert sich durch den deutlich niedrigeren Energieverbrauch durchschnittlich bereits nach etwa fünf Jahren, entlastet so den Geldbeutel und senkt zudem die Umweltbelastung.


Heiztechnik-Experte Bernd Kasüschke, Vertriebsleiter der MHG Heiztechnik GmbH, erläutert die Möglichkeiten moderner Heiztechnik:

nach obenZahlreiche Heizsysteme zur Auswahl

Heizkosten: So viel können Sie sparen
Heizkosten: So viel können Sie sparen
Ob Gas- oder Öl-Brennwertanlagen, Wärmepumpen oder Pelletsheizungen, mit oder ohne Unterstützung durch eine thermische Solaranlage – Hausbesitzern bieten sich heutzutage umfangreiche Möglichkeiten, energiesparend und damit kostengünstig zu heizen. Und für jeden Wärmeerzeuger gibt es gute Gründe.

Die fossilen Energieträger Öl und Gas werden auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen – aber nur wenn die Öl- und Gasheizungen ein Höchstmaß an Energieeinsparung bieten. So lassen sich durch den Einbau eines modernen Öl- oder Gas-Brennwertkessels bis zu 30 Prozent Energie einsparen. Denn Brennwertheizungen nutzen – im Gegensatz zu herkömmlichen Öl- oder Gaskesseln – auch die in der Abluft enthaltene Restwärme. Brennwertkessel arbeiten dadurch besonders energiesparend, was sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt schont. Darüber hinaus sind sie in der Anschaffung vergleichsweise preiswert. Eine zusätzliche Energieeinsparung bietet die Kombination mit einer thermischen Solaranlage.

nach obenErneuerbare Energien: Die natürliche Alternative

Im Aufwind: Wärmepumpen und Holzpellets-Heizkessel
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Im Aufwind: Wärmepumpen und Holzpellets-Heizkessel
Der Markt der erneuerbaren Energien boomt seit Jahren. So stieg der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch in Deutschland im vergangenen Jahr von 8,0 auf 9,1 Prozent.

Marktführer im Bereich der erneuerbaren Energien ist die Wärmepumpe. Eine Wärmepumpe nimmt die Wärme – vereinfacht dargestellt – über verschiedene Quellen aus der Umwelt auf, verdichtet sie und gibt sie an das Heizwasser ab. Die Umwelt liefert gratis etwa 75 Prozent der benötigten Energie, und zwar vollkommen unabhängig davon, ob die Sonne scheint. Nur etwa ein Viertel wird durch Strom bereitgestellt.

Die Wärmepumpe arbeitet wie ein Kühlschrank, nur mit umgekehrtem Prinzip. Sie entzieht der Umwelt natürliche Wärme, verdichtet diese und gibt sie an das Heizwasser ab.
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Die Wärmepumpe arbeitet wie ein Kühlschrank, nur mit umgekehrtem Prinzip. Sie entzieht der Umwelt natürliche Wärme, verdichtet diese und gibt sie an das Heizwasser ab.

Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen sind die bekanntesten Systeme. Luft-Wasser-Wärmepumpen entnehmen ihrer Umgebungsluft die Wärme, Sole-Wasser-Systeme hingegen nutzen die Wärme aus dem Erdreich.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe stellt die preisgünstigste Variante dar. Sie lässt sich sowohl im Innen- als auch im Außenbereich aufstellen. Die angesaugte Luft wird an einem Wärmetauscher vorbei geleitet und dann auf den Heizkreislauf übertragen.

Sole-Wasser-Wärmepumpen nutzen über vertikal in den Boden eingelassene Erdwärmesonden oder unterhalb der Frostgrenze horizontal verlegte Erdwärmekollektoren die im Erdreich gespeicherte Sonnenwärme. Diese Wärmepumpen sind sehr beliebt, da sie häufig ganzjährig mit der ausreichend vorhandenen Erdwärme – ohne weiteren Wärmeerzeuger – betrieben werden können.

Im letzten Jahr wurden in Deutschland insgesamt ca. 45.000 Wärmepumpen installiert. Damit beläuft sich der Gesamtbestand inzwischen auf etwa 300.000 Wärmepumpen-Anlagen – Tendenz stark steigend. Für das Jahr 2020 prognostizieren verschiedene Quellen einen Bestand von rund 1,7 Millionen Einheiten.

Immer beliebter werden auch Pelletsheizkessel – Ende 2007 gab es bereits rund 80.000 solcher Anlagen in Deutschland. Für moderne Pelletsheizungen sprechen insbesondere der Preisvorteil gegenüber Gas und Öl, die Unabhängigkeit gegenüber fossilen Brennstoffen und eine umfangreiche staatliche Förderung. Im Vergleich zu Öl oder Gas sind die Kosten für Holzpellets derzeit nur etwa halb so hoch. Bei einem Einfamilienhaus lassen sich so pro Jahr etwa 300 – 600 Euro Brennstoffkosten einsparen.

Auch unter Umweltaspekten schneiden moderne Pelletsheizkessel – wie etwa der LinoStar von MHG Heiztechnik – positiv ab: Bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die Bäume zuvor bei ihrem Wachstum aufgenommen haben oder auch bei ihrer natürlichen Verrottung im Wald produzieren würden. Moderne Pelletsheizkessel versorgen sich automatisch mit Brennstoff-Nachschub und verfügen über eine elektronisch überwachte Verbrennung mit geregelter Luftzufuhr. Dadurch stoßen diese Anlagen nur geringe Mengen an Feinstaub aus und erfüllen die gesetzlichen Grenzwerte mühelos.

nach obenHolen Sie sich die Sonne ins Haus

Um die ökonomischen und ökologischen Potenziale der verschiedenen Wärmeerzeuger voll auszuschöpfen, sollten Hausbesitzer zusätzlich die Gratis-Wärme aus der Sonne nutzen. Eine Solaranlage lässt sich mit jeder Heizung kombinieren – ob Öl- oder Gas-Brennwertkessel, Wärmepumpen oder Holzpellets-Heizkessel. Die Entscheidung für die Sonnenwärme zahlt sich aus, denn die Sonnenenergie ist kostenlos und lässt sich zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung einsetzen. Als regeneratives Kraftwerk liefert die Sonne frei Haus bis zu 60 % der Energie für die Warmwasserbereitung und bis zu 30 % der benötigten Wohnwärme. Neben dem Solarkollektor, der die Energie des einfallenden Sonnenlichts auffängt und sammelt, wird ein speziell auf die Solarnutzung ausgelegter Warmwasserspeicher benötigt. Dieser sorgt als Wärmezentrale für eine optimale Ausnutzung der von den verschiedenen Wärmelieferanten bereitgestellten Energie. Führende deutsche Hersteller wie die MHG Heiztechnik bieten integrierte, praxisbewährte Systeme aus besonders energiesparenden Wärmeerzeugern, intelligenter Regelungstechnik, Speichern und thermischen Solaranlagen aus einer Hand.

nach obenFördermittel nutzen

Wer seine Heizung modernisiert, profitiert von staatlichen Fördergeldern – vom Bund und auch auf Länderebene. So gibt es beispielsweise für die Installation einer thermischen Solaranlage mindestens 410 Euro vom Staat, in Kombination mit einem Öl- oder Gas-Brennwertkessel, einer Wärmepumpe oder einem Pelletskessel zusätzlich noch einmal 750 Euro. Und für den Einbau einer Pelletsheizung erhalten Hausbesitzer mindestens 2.000 Euro. Auch für Wärmepumpen gibt es attraktive Fördermittel. Außerdem stellt die KfW-Bank zinsgünstige Finanzierungen bereit. Damit geht die Rechnung für Hausbesitzer rundum auf: Die staatlichen Zuschüsse mindern die Anschaffungskosten und mit der eingesparten Energie lassen sich die monatlichen Raten refinanzieren.

Eine aktuelle Fördermittelübersicht finden Sie unter www.mhg.de.

nach obenMHG Heiztechnik GmbH

Experte Bernd Kasüschke, Vertriebsleiter der MHG Heiztechnik GmbH
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Experte Bernd Kasüschke, Vertriebsleiter der MHG Heiztechnik GmbH
Die MHG Heiztechnik GmbH zählt zu den führenden deutschen Anbietern hochwertiger heiztechnischer Systeme und Komponenten. Das Unternehmen mit Sitz in Buchholz i. d. Nordheide kann auf eine 80-jährige Tradition zurückblicken und bietet seinen Kunden ein umfassendes Hightech-Programm an Öl- und Gas-Brennwertheizungen, Wärmepumpen, Pelletsheizkesseln sowie Solaranlagen.

Besonderer Wert wird dabei auf einen hohen Qualitätsstandard und kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung gelegt. Das Traditionsunternehmen setzt auf Qualitätsarbeit "Made in Germany" und ist weltweit in mehr als 35 Ländern präsent. Das inhabergeführte Unternehmen ging im Oktober 2005 aus der MAN Heiztechnik GmbH hervor.
Dr. Johannes Spruth, Diplom-Physiker und Autor
Richtig heizen: Interview / Seite 4
Welche Solaranlage fürs eigene Haus?
Heizen und sparen? Hausbesitzer aufgepasst

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Brennwertheizung, Solaranlage, Wärmepumpe

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Diesen Artikel kommentieren (2)

1
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16. Januar 2011

Helmut Baltrusch

Der Beitrag ist beim Thema Energiesparen und Umwelt schonen sehr hifreich. Darf ich für ein HP-Projekt im Rheingau von Lernen vor Ort, Jung und Alt, das Bild "Heizkosten: Soviel können Sie sparen" verwenden? Für eine zeitnahe Antwort danke ich Ihnen im Voraus.

Sonnige Grüße.

Helmut Baltrusch, H.-Müller-Netscher-Str. 11, 65343 Eltville,Tel./Fax: 06123-72949

2
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10. Juli 2011

Helmut Baltrusch

Das Familienbild ist so schön, dass ich es gerne kosten- und lizenzfrei für meine Homepage www. forum-generationen-zukunft.de mit Ihrer Zustimmung verwenden würde. Lassen Sie mich bitte den Urheber wissen.

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