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Transportieren in Haus und Garten − Sieben All-Terrain Vehicles (ATV’s) im Langzeittest

Last und Spaß
© Eckermeier, Manfred
Last und Spaß

Juni 2008 Es gibt Menschen, die schleppen noch alles unter dem Arm durch Hof, Weg und Wiese – und bekommen dabei immer längere Arme, ein gebeugtes Kreuz und schlappe Beine. Es sei denn, sie sind viele Jahre im Training. Oder bereiten sich jeden Abend in der Muckibude auf die Gartenarbeit vor. Dabei gibt es mittlerweile so viele Transporthilfen, dass man sich nur wundern muss, dass viele Menschen sie nicht nutzen. Die Preiskategorien beginnen unter 20 Euro und selbst beim Tausendfachen ist noch kein Ende abzusehen. Wir geben Ihnen heute einmal einen Einblick in einzelne Marktbereiche, wobei wir einen Schwerpunkt zu den ATV’s gelegt haben. Dies auf Wunsch vieler Siedlergemeinschaften, die vielfach an einer Marktübersicht interessiert sind.


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Sie wissen es seit November 2006: Es gibt tatsächlich Fahrzeuge, die den täglichen Arbeitseinsatz rund um den Garten und in der Gemeinschaft spürbar erleichtern: All-Terrain Vehicles, kurz ATV’s. Wer sie einmal gefahren ist, wird direkt vom ATV-Virus befallen. So ist es uns auch gegangen. Und so haben wir für Sie sieben weitere Typen dieser Fahrzeugkategorie auf Herz und Nieren geprüft. Damals hatten wir uns das Modell TX 4x2 von John Deere besorgt und sechs Monate lang eingehend getestet.

Die empfohlenen Einsatzgebiete der ATV’s sind neben Straßen, Feld- und Waldwegen auch empfindliche Rasenflächen. Über die dicken Niederdruckreifen (aber ohne Stollen) bringen sie randvoll beladen einen Bodendruck von nur 0,5 bis 1 kg/cm2 auf die empfindlichen Hälmchen. Das ist weniger als es ein menschlicher Fuß schafft. Und das trotz einer Ladekapazität von bis zu 500 kg.

Mit einer Breite um die 1,50 m (nur der ClubCar misst zwei Meter) und einer Länge mit Stoßstange von etwa drei Metern passen die ATV’s durch die meisten Gartentore und lassen sich auch gut abstellen. Und wegen der geringen Höhe von knapp über einem Meter bei Fahrzeugen ohne Dachaufbau, kommt man auch gut unter niedrigen Bäumen durch.

Die bis auf den Polaris Ranger mit Dieselmotoren ausgestatteten Fahrzeuge schnurren sehr willig auch unter Vollast. Die mechanisch, oder elektronisch aktivierbaren Differenzialsperren sind vor allem im widrigen Gelände hilfreich. Mit genügender Bodenfreiheit kann es ruhig mal über Stock und Stein gehen. Dabei glänzen besonders ClubCar und Polaris. Auf freier Straße geht es nicht gerade schnell voran. Mit maxmal 40 km/h (Ausnahme: Polaris Ranger) zuckeln die ATV's wie Traktoren über die Piste. Allerdings halten sie die Geschwindigkeit auch in Feld und Wald.

Vom Frühjahr bis in den Herbst haben unsere Test-Profis sieben der sogenannten Side-by-side-Cars (weil zwei Personen nebeneinander auf der Sitzbank Platz finden) im harten, echten Einsatz und in unterschiedlichen Geländen auf Herz und Nieren geprüft. Die Tester ersparten den Lastvehikeln mit dem hohen Spaßfaktor aus der 20-PS-Klasse nichts. Am Ende standen viele Gewinner und kein wirklicher Verlierer.

Sie können es nicht abstreiten, die sieben Kandidaten sind eindeutig Nutzfahrzeuge. Das widerspricht aber keineswegs dem Spaßfaktor, den die Tester bei ihren Fahrten mit den Side-by-side-Fahrzeugen erlebt haben. Es sind echte Lastesel und trotzdem Trendgefährte. Anders als andere All-Terrain Vehicles (ATV’s) sind sie für Profis im täglichen Einsatz sinnvoll, haben aber auch ihren Preis, unter 10.000 Euro ist keines der getesteten Teile zu haben.

Unsere Test-Experten haben sich mehr als ein halbes Jahr lang mit den Kandidaten beschäftigt. Alle vier bis sechs Wochen wechselten sie die Fahrzeuge und prüften sie auf Antrieb und Fahreigenschaften, auf Fahrkomfort und Karosserie, in leicht hügeligem Gelände und in Steilpassagen, auf Schlagloch übersäten Feldwegen und glatten Straßen. Heraus gekommen ist ein differenziertes Bild der durchweg Allrad betriebenen Maschinen, die allesamt für den ganz normalen Straßenbetrieb zugelassen sind.


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Langzeittest, Side-by-Side-All Terrain Vehicles (ATV)

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