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Impfen kann schützen

Impfen kann schützen
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Impfen kann schützen

April 2008 Seit Mitte 2007 gibt es Neuerungen auf dem Impfmarkt. Viele Krankenkassen übernehmen teilweise oder ganz die Kosten für Reiseimpfungen. Hier sind die für das Reiseziel allgemeinen Impfempfehlungen zugrunde gelegt. Das kann schon mal einige hundert Euro mehr in der Urlaubskasse bedeuten. Und das Verfahren ist denkbar einfach. Man sollte vor der Beratung beim Hausarzt seine Kasse befragen was und in welcher Höhe übernommen wird.


nach obenDer Landarzt rät zur Impf-Auffrischung

Seit etwa eineinhalb Jahren wird die Impfung für Mädchen und junge Frauen gegen das humane Papylomavirus (HPV) von den Krankenkassen bezahlt. Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren können sich Impfen lassen. Es werden zwei Impfungen im Abstand von ein bis zwei Monaten abhängig vom jeweiligen Präparat durchgeführt.

Die Impfung sollte, wenn möglich, vor dem ersten sexuellen Kontakt wahrgenommen werden. Das Virus ist für die Entstehung des Gebärmutterhalskarzinoms verantwortlich. Hier bietet es einen völlig neuen Schutz, der, natürlich wie bei jeder Impfung, nicht hundertprozentig ist. Die Rate der Erkrankungen soll damit deutlich gesenkt werden. Inzwischen gibt es hierzu Meldungen von Nebenwirkungen, wobei der direkte Zusammenhang mit der Impfung allerdings laut Presse nicht bewiesen ist. In jedem Fall sollte die Patientin, die sich impfen lassen will, sich in einem normalen, infektfreien Gesundheitszustand befinden. So kann wenigstens das Risiko minimiert werden.

Laut verschiedener Untersuchungen breitet sich in Deutschland wieder Mal die Impfmüdigkeit aus. Das ist traurig, denn gerade der Impfschutz ist durch nichts zu ersetzen. Und für die Basisimpfungen entstehen bei Kindern keine Kosten. Erwachsene zahlen nicht einmal die Praxisgebühr und bei Reiseimpfungen gibt es auch noch Zuschüsse der Krankenkasse. Sollte es wirklich nur an unserer Bequemlichkeit liegen – das kann fatale Folgen haben. Also einmal im Jahr mit dem Impfpass zum Hausarzt gehen und alles auf den neuesten Stand bringen lassen!

nach obenImpfen schützt vor Masern

Mangelnder Impfschutz kann zu einer Ausbreitung der Masern, einer hoch ansteckenden Infektionskrankheit, führen. Gefürchtet sind insbesondere die Komplikationen, die bei Maserninfektionen Atemtrakt, Zentralnervensystem (ZNS) und Gastrointestinaltrakt betreffen. ZNS-Symtome wie Kopfschmerzen, Fieber, Koma oder Krämpfe, treten in einem von tausend Fällen auf. Wenn eine Entzündung des Gehirngewebes (Enzephalitis) eingetreten ist, dann ist sie in zehn Prozent der Fälle tödlich und in 20 Prozent mit bleibenden Schäden verbunden.

Gegen Masern steht ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung. "Eltern sollen Kleinkinder im Alter von 12 bis 15 Monaten gegen Masern impfen lassen. In der Regel wird gleichzeitig auch gegen Mumps und Röteln geimpft. Eine zweite Impfung soll noch vor Vollendung des zweiten Lebensjahres erfolgen", so Professor Dr. Thomas Beck, Leiter der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. Der Impfschutz hält ein Leben lang und ist in Apotheken jederzeit verfügbar.

Impfkalender
© DGK
Impfkalender

Ziel jeder Impfung ist es, den Geimpften vor einer Krankheit zu schützen. Sind sehr viele Menschen gegen eine Infektionskrankheit geimpft, können Krankheitserreger regional, wenn nicht gar weltweit ausgerottet werden.

"Die Sorge vor möglichen Nebenwirkungen der Impfstoffe ist unbegründet. Es gibt auch keine Hinweise, dass durch Impfungen Allergien entstehen können oder die Bereitschaft zur Entwicklung einer Allergie gesteigert wird", so Professor Beck. "Die Abwägung von Nutzen und Risiko spricht immer eindeutig zugunsten der Impfung."

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