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Testergebnisse: Langzeit-Mulch-Rasenmäher-Test

April 2008  



nach obenPlatz 1: John Deere X 304

John Deere X 304
© Eckermeier, Manfred
John Deere X 304
John Deere X 304
© Eckermeier, Manfred
John Deere X 304
Ein wenig absetzen von den Mitkonkurrenten konnte sich der John Deere X 304, am Ende verbuchte er ein Gesamtergebnis von 1,26. Viermal gab es die glatte Eins, für das Start- und Lenkverhalten, den Wendekreis und die Verkleidung. Beim Verbrauch setzte es die schlechteste Note, eine 2 plus, im Vergleich zu den anderen aber immer noch die Nummer 1.

Für Werner Willms steht fest: Der John Deere ist der beste Mäher im Test. Er ist ideal für große Flächen mit Bäumen, Büschen und Spielgeräten. "Das liegt sicher am kleinen Wendekreis".

"Da gibt es keine seitlich vorstehenden Teile", lobt Alfred Axler.

John Deere X 304
© Eckermeier, Manfred
John Deere X 304
Ein kleines Haar in der Suppe findet aber Gert Bagusche. "Der Mulchmäher kann noch optimiert werden", merkt er an, "Reifen mit selbstreinigendem Profil täten ihm gut". Ansonsten stößt er aber ins gleiche Horn wie seine Kollegen. Die zusätzliche Hinterachslenkung verpasst dem Probanden einen sehr wendigen Lauf, durch die gute Gewichtsverteilung und die breite Hinterradbereifung ist er sehr geländegängig.

Einen besonderen Pluspunkt verdiente sich der John Deere durch das Mähwerk, das zehn Zentimeter breiter als die Spurbreite ist. "Dadurch kann ich sehr dicht an Hindernisse wie Hecken und Zäune heran mulchen", so Bagusche.

Die exakte Schnitthöheneinstellung hat Heinz Wiel ebenso begeistert, wie die präzise Lenkung. "Außerdem lässt sich der Antrieb sehr genau dosieren", ergänzt er die Angaben seiner Teamkollegen. Ihm hat auch die komfortable Einstellung des Sitzes gefallen.

"Die Lenkung ist fantastisch", Gerd Böker hält mit seiner Begeisterung nicht hinter dem Berg, dadurch ging es auch in seinem engen Garten spitzenmäßig mit dem Rasenmähen voran, auch wenn das Verhältnis Mäher zu Mähfläche eigentlich schon zu groß sei.

"Ein supergutes Teil", urteilt Wolfgang Wiel, merkt aber kritisch an, dass der Antrieb schon ein bisschen schneller sein könnte. Ihn stört zudem, dass beim Rückwärtsfahren ständig ein Knopf festgehalten werden muss.

nach obenPlatz 2: Husqvarna CTH 180 Twin

Husqvarna CTH 180 Twin
© Eckermeier, Manfred
Husqvarna CTH 180 Twin
Husqvarna CTH 180 Twin
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Husqvarna CTH 180 Twin
Auf Platz zwei im Langzeittest landete der Husqvarna CTH 180 Twin*. Zwar brachte er es auf keine 1,0 bei den 16 Einzelwertungen, aber durchweg auf Spitzenwerte in allen Kategorien. Am Ende stand eine 1,64. Besonders gefallen haben dem Team Schnittbreite, Motorleistung, Lenkverhalten und Mulchergebnis.

Husqvarna CTH 180 Twin
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Husqvarna CTH 180 Twin
Heinz Wiel kann sich gut vorstellen, sich noch weit größere Flächen mit dem Gerät vorzunehmen. Mit einem Handgriff lässt sich die Schnitthöheneinstellung bewerkstelligen, die Schnittbreite geht über die Räder hinaus, was das Arbeiten an Hindernissen erleichtert. "Die Bedienung ist komfortabel, weil nicht immer irgendwelche Pedale gedrückt werden müssen", freut er sich und verweist zudem auf ermüdungsfreies Arbeiten, kleinen Wendekreis und gute Geradeausfahrt.

Die allgemeine Bedienung hat Bagusche dagegen nicht so überzeugt, die Bedienungsanweisung sei teilweise nicht zu verstehen. Zu seinen Kritikpunkten zählen darüber hinaus das Geräusch, das beim Einschalten des Mähwerks wahrzunehmen ist sowie die sehr starken Erschütterungen beim Wenden. Wolfgang Wiel sagt klar und deutlich: "Eine kleine Fläche ist nichts für das Gerät". Trotz sparsamen Verbrauchs ist der Antrieb stark, es lasse sich schnell mähen. Beim Mulchen allerdings bleibe zuweilen ein Haufen gemähtes Gras liegen, das Gemähte wird nicht gleichmäßig verteilt. "Das Gerät ist ein bisschen umständlich zu bedienen", zieht er sein persönliches Fazit.


*Der CTH180 Twin ist nicht mehr Bestandteil des Husqvarna-Sortiments – er wurde durch den weitgehend baugleichen, jedoch leistungsstärkeren Husqvarna CTH200 Twin (4.399,-- Euro) ersetzt.

nach obenPlatz 3: Alko Powerline T20-102 HDB

Alko Powerline T20-102 HDB
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Alko Powerline T20-102 HDB
Alko Powerline T20-102 HDB
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Alko Powerline T20-102 HDB
Alko Powerline T20-102 HDB
© Eckermeier, Manfred
Alko Powerline T20-102 HDB
Die fünf anderen Probanden liegen in der Bewertung sehr nahe beieinander. Den dritten und den siebten Platz trennen gerade einmal 0,1 Punkte. Aufs Treppchen käme mit der Note 1,90 der Alko Powerline T20-102 HDB. Er kassierte mit einer 1,33 für die Motorleistung seine beste Bewertung.

Ein dickes Lob verteilt Bagusche für die Schnitthöheneinstellung. "Die Hebelanordnung ist sehr gut, dadurch kann bei Unebenheiten und Hindernissen schnell reagiert werden." Der etwas zu groß geratene Wendekreis lasse sich über das schnelle Wechseln von Vor- und Rückwärtsfahrt durch zwei Fußpedale wettmachen. Ein Minus verteilte er für die Gerätesicherheit, beim Absteigen nach rechts stütze man sich auf den Schalter für das Mähwerk, der sollte nach seiner Meinung an anderer Stelle angebracht werden.

Die Kombination von Choke und Bremse moniert Gerd Böker als zu umständlich, dafür hat ihm die Motorleistung gefallen. Kritik äußert Detlef Haller, das Pedal fürs Rückwärtsfahren sei schwergängig. Beim Sitzkomfort wird Alfred Axler aufmerksam, ihm missfällt, dass es keine Einstellungsmöglichkeiten gibt.

Böker und Axler halten das Verhältnis Mäher und Fläche beim Alko Powerline schon für zu groß.

nach obenPlatz 4: Sabo 102-17 H

Sabo 102-17 H
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Sabo 102-17 H
Sabo 102-17 H
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Sabo 102-17 H
Sabo 102-17 H
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Sabo 102-17 H
Die exakt gleiche Note, also 1,90, erhält der Sabo 102-17 H, dessen Motorleistung ihm den Spitzenwert von 1,50 einbringt.

Axler bescheinigt dem Gerät eine leichte Bedienbarkeit bei der Schnitthöheneinstellung, Wolfgang Wiel hält dagegen, dass sich bei niedriger Einstellung der Mäher alleine hoch stellt, wenn ein Loch oder eine Unebenheit kommen. Das räumt Axler ein: "Von Nachteil ist, dass beim Fahren an Hecken, Sträuchern die Schnitthöhe leicht und unbemerkt verstellt werden kann." Der Höhenverstellhebel ist zudem nicht optimal angebracht, beim Besteigen des Sabo ist er hinderlich. Abstriche machte er auch beim Mulchen: "Das Mulch ergebnis bei feuchtem Gras ist nicht berauschend, da bilden sich schon mal Wellen."

Deutliche Nachteile hat Günther Neske bei seiner Testphase erlebt. "Leider musste bei diesem Mäher nach einmaligem Gebrauch bereits die Zündkerze ausgewechselt werden", wundert er sich. Trotz ausreichenden Ladevorgangs, über 100 Stunden hing die Batterie am Ladegerät, startete das Gefährt nach mehrfachen Versuchen nur schleppend.

nach obenPlatz 5: Honda HF 2417 HM

Honda HF 2417 HM
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Honda HF 2417 HM
Honda HF 2417 HM
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Honda HF 2417 HM
Honda HF 2417 HM
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Honda HF 2417 HM
Mit nur geringem Abstand folgt der Honda HF 2417 HM auf dem fünften Platz. 1,95 steht für ihn zu Buche. Immerhin gab es für die Gerätesicherheit die Traumnote 1,0 und auch die Motorleistung wurde mit 1,50 hoch bewertet.

Doch nicht alles konnte das Mähteam überzeugen. Kritik äußerte Werner Willms am Sitzkomfort. "Der Sitz ist schlecht gefedert und zu glatt". Wolfgang Wiel hebt auf das Verhältnis Mäher und Mähfläche ab: "Das ist bei der kleinen Fläche auf meinem Grundstück schon zu groß." Einen weiteren Punkt hat er auf seiner Negativliste notiert: "Beim Rückwärtsfahren muss ein Knopf während des Mähens gedrückt werden." Das stört den Bedienkomfort, deshalb gab es dafür "nur" eine glatte 2,0. Das Nachfolgemodell mit neu konstruiertem Mähdeck testet FuG diesen Sommer. Wir werden darüber berichten.

nach obenPlatz 6: Toro XS 380 H

Toro XS 380 H
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Toro XS 380 H
Toro XS 380 H
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Toro XS 380 H
Ganz eng wurde es auf den Plätzen sechs und sieben. Nur 0,01 Punkte trennen die beiden mit "gut" bewerteten Geräte. Das Rennen machte der Toro XL 380H. Immerhin verteilten die Tester eine glatte 1,0 für das Startverhalten. Gert Bagusche findet Verbesserungsbedarf beim Lenkverhalten: "Bei vollständig eingeschlagener Lenkung schiebt der Mäher über die Vorderräder." Nicht zufrieden ist er auch beim Mulchergebnis, selbst bei trockenem Schnittgut bleibe mittig Mulch liegen.

Ein Lob findet er für die Anordnung der Bedienelemente. Das Team listet aber auch noch ein paar andere leichte Mängel auf. So brach während des Tests die Feder für die Keilriemenspannung. Im betriebswarmen Zustand läuft das Gefährt langsam rückwärts, wenn die Bremse gelöst ist.

Der enge Wendekreis beschert dem Mäher einige Pluspunkte, während der Rückfahrschlüssel gewöhnungsbedürftig sei. Das Chassis weist für ihn einen Mangel auf: "Der Scheinwerfer bleibt beim Zurückfahren an Hecken hängen."

nach obenPlatz 7: Husqvarna CTH 220

Husqvarna CTH 220
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Husqvarna CTH 220
Husqvarna CTH 220
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Husqvarna CTH 220
Husqvarna CTH 220
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Husqvarna CTH 220
Stolzes Schlusslicht mit der Note 2,0 ist der Husqvarna CTH 220, nur minimal verdrängt vom Toro. Gert Bagusche bescheinigt ihm: "Ein robuster, stark motorisierter Aufsitzmulchmäher. Er mulcht auch hohes mit Unkraut, etwa Brennnesseln, versetztes Gras." Das Mähwerk reinige sich gut selbst. Bei der Bodenfreiheit wünscht er sich zwei bis drei Zentimeter mehr bei hoch gestelltem Mähwerk, dann ließe sich das Gerät problemloser auf einen Anhänger verladen.

Gute Mähergebnisse bescheinigte Günther Neske dem Husqvarna, allerdings erst, nachdem er vom Motoristen Wolfgang Behner optimal eingestellt worden war. Die Bedienung hält er für gewöhnungsbedürftig, anders als sein Kollege war für ihn die Reinigung des Mähwerks sehr schwierig. "Während der Fahrt stellt sich der Antrieb auf neutral", hat Detlef Haller festgestellt, "bei Steilpassagen verwehrt er dann den Dienst." Das Mähwerk, so fügt er an, sammelt Schnittgut und wirft es seitlich aus.


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