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Erste Hilfe im Haushalt

Erste Hilfe im Haushalt
© DSH
Erste Hilfe im Haushalt

Februar 2008 In privaten Haushalten verunglücken in Deutschland viele Menschen. Gerade hier ist die "Erste Hilfe" dringend gefragt. Die Ausbildung hierzu haben schließlich die meisten von uns gemacht, aber der Schritt das Erlernte anzuwenden ist häufig schwierig. Nun bezieht sich die "Erste Hilfe" ja überwiegend auf Unfallverletzungen. Im Haushalt treten jedoch auch andere Unfallgeschehen wie Vergiftungen, Verätzungen und Verbrennungen auf.


Bei Knochenbrüchen ist natürlich schnellstmöglich der nächste Arzt oder das Krankenhaus aufzusuchen. Ist der Patient dazu nicht mehr selbst in der Lage, sollte man unbedingt einen Krankenwagen rufen. Bei Verbrennungen kann häufig noch der Hausarzt helfen. Aber auch hier ist die schnelle Einschaltung der medizinischen Hilfe geboten. Anders ist es schon bei Verätzungen und Vergiftungen. In diesen Fällen darf keine Zeit verloren werden. Der Notarzt soll schnellstens gerufen werden. Die früher häufig angewendeten Maßnahmen wie Milch trinken und andere Hausmittel sollten in diesen Fällen unterbleiben. Man weiß inzwischen, dass diese keine Hilfe, sondern eher Verschlechterungen des Zustandes mit sich bringen. Ein ganz anderes Unfallgeschehen passiert bei Zwischenfällen mit elektrischem Strom. Dies kann einen Arztbesuch notwendig machen, hängt aber davon ab, ob der Verletzte Beschwerden hat.

Schnittverletzungen, wie sie im Haushalt häufig vorkommen, können bei leichter Verletzung auch selbst behandelt werden. Das Unterhautgewebe durchdringende Schnittverletzungen bis in die Muskulatur gehören in ärztliche Behandlung. Hier besteht aufgrund der Tiefe der Wunde eine erhöhte Infektionsgefahr. Im Sommer kommt es häufig zu Verletzungen mit Gartengeräten wie Rasenmäher, Heckenschere, Axt oder Kettensäge. Kleine Schürfwunden können zu Hause mit Wundsalbe (z. B. Polyvidon-Jod) und Pflasterverbänden versorgt werden. Bei größeren Wunden sollte unbedingt der Arzt einen Blick darauf werfen. Es besteht durch die Arbeitsgeräte eine hohe Infektionsgefahr. Insbesondere Säge- und Rasenmäher-Verletzungen sind durch hohe Gewebezerreißungen charakterisiert. Hier bedarf es fachlicher Kompetenz.

Eines bleibt allen Helfenden gleich: Trotz eines möglichen "mulmigen Gefühls" hingehen und den Betroffenen ansprechen, lagern und qualifizierte Hilfe holen. Bei Unfällen mit elektrischem Strom diesen zuerst abschalten. Eine Gefährdung des Helfenden soll in jedem Fall vermieden werden. Übrigens ist eine gelegentliche Auffrischung der "Erste Hilfe"-Kenntnisse eine gute Sache.

nach obenErhöhte Unfallgefahren für ältere Menschen

Der Frühling naht, und in vielen Haushalten ist wieder Zeit für den großen Frühjahrsputz. "Vor allem ältere Menschen sollten es dabei aber ruhig angehen lassen und sich nicht zu viel vornehmen", rät Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion "Das sichere Haus" (DSH), Hamburg. Der Grund: Senioren sind stärker gefährdet als junge Menschen, bei der Hausarbeit zu stürzen. So starben im Jahr 2005 rund 4.800 Menschen die älter als 65 Jahre alt waren durch einen Sturz in den eigenen vier Wänden. "Nachlassende Kräfte, niedriger Blutdruck und schwächeres Sehvermögen aber auch die Einnahme von (mehreren) Medikamenten tragen mit dazu bei, dass viele Arbeiten nicht mehr so leicht von der Hand gehen", so Woelk. Weitere Risikofaktoren sind schlechte Beleuchtung und vor allem Leitern und Tritte, die schon einige Jahrzehnte alt sind und viele Einsätze bei Malerarbeiten oder im Garten hinter sich haben. Oft sind Scharniere rostig, Spanngurte ausgefranst, Verbindungen verbogen oder die Plastikumhüllungen der Füße von Aluminiumleitern brüchig. Wenn diese Steighilfen dann auch noch, wie in Altbauten oft zu beobachten, wackelig auf unebenem Fußboden oder auf der Teppichkante stehen, kommen viele Gefahrenmomente zusammen, die einen Sturzunfall begünstigen.

nach obenDie "Feuerwehr" gegen leichte Verbrennungen

Die 'Feuerwehr' gegen leichte Verbrennungen
© Hansaplast
Die 'Feuerwehr' gegen leichte Verbrennungen
Zu spitz, zu scharf und zu heiß sind viele Dinge im Haushalt. Schnitt-, Stich- und Brandwunden können die Folge sein. Jede dritte Hautverletzung ist eine Verbrennung, beispielsweise durch ein Backblech. Für Verbrennungen ersten und zweiten Grades gibt es z. B. das Brandwunden-Pflaster von Hansaplast. Dieses polstert die Wunde und schützt sie vor äußeren Einflüssen wie Druck, Stößen und Verunreinigungen. Darüber hinaus fördert es mit der flexiblen Polyurethan-Wundauflage die feuchte Wundheilung. Es kann kein Schorf entstehen, der Heilungsprozess wird positiv beeinflusst.

In Apotheken auch erhältlich ein vergleichbares Produkt unter der Marke Hansaplast med. Dieses Pflaster mit Silber in der Wundauflage hat zusätzlich eine antiseptische Wirkung.

Wenn du dir nicht sicher bist, wie schlimm es ist, dann rufe in jedem Fall Hilfe! Niemand ist dir böse, wenn es falscher Alarm ist. Lieber einmal zu viel Hilfe geholt als zu wenig. Bis bald, Wühlfried vom Untergrund
Wühlfried
07/12: Was tun im Notfall?

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