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Neue Förderungen für Erneuerbare Energien: Zum Beginn der Heizperiode kann kräftig gespart werden.

© Gerco

Dezember 2007 Das Thema Energiesparen kommt zum Ende des Jahres wieder verstärkt in die Schlagzeilen. Dass den Worten jedoch auch Taten folgen, bewies die Bundesregierung mit dem Beschluss der neuen Kombiförderung von solaren Anlagen zur Heizungsunterstützung beim gleichzeitigen Umstieg auf die Brennwerttechnik. So entstehen unter ökologischen und ökonomischen Aspekten zukunftssichere Heizungsanlagen.


Diese Punkte werden mit der neuen Kombiförderung der Bundesregierung entsprechend honoriert. Die Rechnung für den Verbraucher ist dabei denkbar einfach. Eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung mit 4 bzw. 6 Kollektoren wird mit 1.155 bzw. 1.680 Euro gefördert. Kommt dazu der Austausch eines Nichtbrennwertkessels durch ein modernes Brennwertgerät, so gibt es vom Staat weitere 750 Euro hinzu. Das senkt die ohnehin moderaten Investitionskosten erheblich.

Auch der Weg zur Förderung wurde stark vereinfacht. Bis zu sechs Monate nachdem die Betriebsbereitschaft einer Anlage hergestellt wurde, kann der Antrag auf Förderung gestellt werden. Bisher musste man dafür bereits vor dem Abschluss eines Liefer- und Leistungsvertrages sorgen.

nach obenFördersätze – Basisförderung

Nach dem vereinfachten Verfahren können für folgende Investitionen Anträge gestellt werden:
  • Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung
  • Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, für die Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kühlung
  • Bonus für einen Kesseltausch
  • Automatisch beschickte Biomassekessel bis 100 kW Nennwärmeleistung
  • Scheitholzvergaserkessel von 15 kW bis 30 kW Nennwärmeleistung

nach obenAnsprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referate 433/434/435
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-625
Telefax: 06196 908-800


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