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Flüssiggas-Heizung − Klimaschonend und effizient heizen

Vom unterirdischen Flüssiggastank im Garten sieht man lediglich den Deckel.
© Primagas
Vom unterirdischen Flüssiggastank im Garten sieht man lediglich den Deckel.

Oktober 2007 Während Politiker und führende Unternehmen noch diskutieren, wie der Kohlendioxidausstoß gesenkt werden soll, können Hauseigentümer handeln: Sinnvolle Dämmung und zeitgemäße Heiztechnik reduzieren wirkungsvoll den Ausstoß des Treibhausgases. Vor allem alte strombetriebene Nachtspeicherheizungen schlagen mit einer drei- bis viermal höheren CO2-Belastung als emissionsärmere Systeme, beispielsweise Gasheizungen, zu Buche.


Nachtspeicherheizungen wurden in den 50er und 60er Jahren als kostengünstige und komfortable Alternative zu Holz- oder Kohleöfen eingebaut. Doch die Ansprüche haben sich verändert – vor allem im Hinblick auf den Umweltschutz. Hier fallen Nachtspeicheröfen durch ihren geringen Gesamtwirkungsgrad auf, denn bis zu 65 Prozent der eingesetzten Energie aus Gas, Öl oder Kohle gehen schon bei der Stromerzeugung im Kraftwerk in Form von Abwärme verloren. Vor dem Hintergrund, dass Nachtspeicheröfen von allen Heizsystemen den höchsten Energiebedarf aufweisen, ein schwerwiegender Nachteil: Für die gleiche Heizwirkung muss mehr Energie in Form von fossilen Brennstoffen eingesetzt werden.

Entsprechend stark belasten Elektrospeicherheizungen die Umwelt: Die CO2-Emission kann rund 1.000 g pro Kilowattstunde (kWh) erreichen, während beispielsweise umweltverträgliches Flüssiggas nur 220 g CO2 pro kWh erzeugt. Seit die Steuervergünstigung für Nachtstrom weggefallen ist, bieten Nachtspeicheröfen auch keine finanziellen Vorteile mehr. Im Gegenteil: Der hohe Strombedarf belastet durch die Preissteigerungen der letzten Jahre die Haushaltskasse immer stärker. Es lohnt sich daher, im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen auch die Heizanlage einzubeziehen.

nach obenZeitgemäßer Heizkomfort

Mit Flüssiggas steht ein umweltgerechter Brennstoff überall zur Verfügung – unabhängig von einem Erdgasanschluss. Er kann sowohl zum Betrieb moderner Niedertemperaturkessel als auch für hocheffektive Brennwertanlagen eingesetzt werden. Letztere nutzen den Energieträger besonders gut, da sie einen Teil der Wärme, die bei anderen Anlagen über die Abluft verlorengeht, zurückgewinnen.

Durch die Lagerung des Brennstoffs in einem – meist unterirdischen – Tank im Garten und die kompakten Gasthermen braucht eine zeitgemäße Flüssiggas-Heizung wenig Platz. Auch Gaseinzelöfen ohne Wärmeverteilungssystem können dabei zu einem Heizsystem zusammengefasst werden, das den gleichen Komfort wie eine Zentralheizung bietet.
Weitere Informationen zu Flüssiggas gibt es unter www.primagas.de.
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