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Nicht alle Heimtiere genießen ein Sonnenbad

Nicht alle Heimtiere genießen ein Sonnenbad
© ZZF
Nicht alle Heimtiere genießen ein Sonnenbad

August 2007 Der Sommer lädt nach draußen ein und viele Menschen genießen die Sonne. Doch wie vertragen Heimtiere die heißen Temperaturen? Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e. V. (ZZF) rät allen Heimtierhaltern, sich frühzeitig über die unterschiedlichen Bedürfnisse ihrer Tiere in den Sommermonaten zu informieren.


nach obenVorsicht bei Hitze: Hunde können nicht schwitzen

"Auf keinen Fall sollten Hunde unbeaufsichtigt im Auto gelassen werden – das kann tödlich enden", warnt ZZF-Präsident Klaus Oechsner. "In einem in der Sonne geparkten Auto wird es schnell sehr heiß, und weil die Sonne wandert, ist auch ein Schattenplätzchen nicht sicher. Das Gefährliche daran: Hunde können nicht schwitzen. Deshalb halten sie Temperaturen über 40 °C höchstens 15 Minuten lang aus." Auch ein teilweise geöffnetes Fenster hilft nur wenig.

Aus demselben Grund sollten Hundehalter auf Reisen unbedingt Auto-Stauzonen meiden und regelmäßig Pausen zum Gassigehen im Schatten und zum Trinken einlegen. Auf anstrengende Fahrradtouren an heißen Tagen besser verzichten. Eine erfrischende Abkühlung im Wasser dagegen vertragen die meisten Vierbeiner gut. Falls kein Bach oder See in der Nähe ist, freuen sie sich auch über ein feuchtes Handtuch auf dem Rücken. Generell ist es ratsam, immer frisches Trinkwasser parat zu stellen.

nach obenKatzen lieben die Sonne

Die Hauskatze stammt von der in Nordafrika lebenden Nubischen Falbkatze ab und fühlt sich daher im heißen Sommer durchaus wohl. Deshalb kann man Stubentigern ein Plätzchen in der Sonne gönnen.

nach obenKleintiere fühlen sich im Außengehege wohl

Kaninchen und Meerschweinchen können im Freien gehalten werden. Geeignete Freilandgehege wie faltbare Ausläufe und wetterfeste Ställe gibt es im Zoofachhandel. Im Freilandgehege sollte das übliche Futter gegeben werden, damit die Tiere sich nicht nur von frischem Gras und Klee ernähren und aufgrund der Nahrungsumstellung Durchfall bekommen. Außerdem müssen immer eine beschattete Stelle, ein Häuschen, frisches Wasser und Nagematerial vorhanden sein. Das Gehege deckt man am besten mit einem Netz oder Gitter ab, damit Greifvögel, Marder oder Katzen die Kleinsäuger nicht angreifen können.

nach obenVogelkäfige, Aquarien und Terrarien in den Schatten stellen

Auch Ziervögel sollten langsam an Sonnenlicht und Luft gewöhnt werden. Sowohl in Außenvolieren als auch in Vogelkäfigen, die auf den Balkon gestellt werden, benötigen die Tiere Schattenplätze. Der Wasservorrat muss regelmäßig kontrolliert werden, hilfreich ist ein Trinkautomat.

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Schlagworte dieser Seite:

Heimtier, Hitze, Hund, Kaninchen, Katze, Meerschweinchen, Sonnenbad, Ziervögel

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