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Zecken – Ältere Menschen vernachlässigen Impfschutz

Mai 2007 Menschen über 50 Jahre lassen sich deutlich seltener gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) impfen als jüngere Menschen. Je älter eine Person ist, umso seltener erfolgt eine Impfung. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GFK).


Deutschlandweit liegt die Impfrate gegen FSME zurzeit bei zwölf Prozent. Während 16 Prozent der bis 18-Jährigen über eine vollständige Grundimmunisierung verfügen, sind es von den 50- bis 59-Jährigen 11 Prozent. Die Impfrate sinkt bei den 70- bis 79-Jährigen auf 9,5 Prozent. Von den über 80-Jährigen verfügen nur fünf Prozent über ausreichenden Impfschutz.

Doch gerade bei älteren Menschen ist das Risiko hoch, dass die FSME-Erkrankung in schwerer Form verläuft.

Die Viren werden von Zecken übertragen und können eine Gehirn-, Hirnhaut- oder Rückenmarkentzündung auslösen.

In einer Studie von Professor Reinhard Kaiser vom Klinikum Pforzheim vergleicht der Neurologe den Krankheitsverlauf bei über 50-Jährigen mit dem Verlauf bei unter 50-Jährigen. Nach einer FSME-Erkrankung müssen Ältere mehr als doppelt so häufig Rehabilitationsmaßnahmen in Anspruch nehmen. Zudem leiden sie sechs Monate nach einer Erkrankung mehr als dreimal so häufig an Folgeschäden – angefangen bei gestörter Körpermotorik bis hin zu Lähmungen.

Schwere Formen der FSME treten bei älteren Menschen deshalb häufiger auf, weil die Kraft des Immunsystems mit fortschreitendem Alter abnimmt. Die Thymusdrüse, die für die Immunabwehr wichtige T-Zellen bildet, entwickelt sich zurück. Das Risiko einer Infektion steigt. Daher sollten Menschen über fünfzig alle drei Jahre den FSME-Impfschutz auffrischen.



nach obenWeidende Kühe verringern die Borreliose-Gefahr

Mai 2007 Zecken übertragen gefährliche Krankheiten wie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder die Borreliose. Parasitologen von der Berliner Charité haben jetzt herausgefunden, dass weidende Kühe das Borreliose-Risiko für den Menschen verringern können.


Bei ihren Blutmahlzeiten saugt die Zecke an verschiedenen Tieren, kann sich dabei mit Borreliose-Bakterien infizieren und diese auf andere Tiere übertragen. Doch gibt es auch Wirte, in denen sich diese Bakterien nicht vermehren. Dazu gehören Rinder.

Saugt nun eine mit Borrelien infizierte Zecke an einer Kuh, wandern zwar die Bakterien in deren Körper, können sich aber dort nicht weiter vermehren. Es ist sozusagen eine Sackgasse. Nachfolgende Zecken, die sich an der Kuh laben, infizieren sich nicht mit Borrelien.

Auf Kuhweiden sind somit viel weniger Zecken mit den krank machenden Bakterien infiziert, als auf unbeweideten Flächen. Das Borreliose-Risiko für Menschen sinkt entsprechend.
Das Informationsportal zecken.de informiert umfassend über das Thema Zecken und die von ihnen übertragenen Krankheiten. Sie spricht den Besucher sowohl auf intellektueller wie auch auf spielerischer Ebene an. Ein Besuch der Seite lohnt sich: www.zecken.de
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Schlagworte dieser Seite:

Borreliose, FSME, Frühsommer-Meningoenzephalitis, Zecken

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