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Die Geräte in der Einzelkritik

April 2007  


Im Test: 9 Mäher, davon 4× sehr gut und 3× gut
© Familienheim und Garten
Im Test: 9 Mäher, davon 4× sehr gut und 3× gut




nach obenAL-KO Vario 470 BR – 94,80 Punke

AL-KO Vario 470 BR
© Eckermeier, Manfred
AL-KO Vario 470 BR
AL-KO Vario 470 BR
© Eckermeier, Manfred
AL-KO Vario 470 BR
AL-KO Vario 470 BR
© Eckermeier, Manfred
AL-KO Vario 470 BR
Hauptkritikpunkt für diesen Mäher ist das, was ihn eigentlich einzigartig macht: Die Lenkung. Kaum einer konnte ein gutes Haar an ihr finden. Und das führte auch zu negativer Beurteilung anderer Details. So ließ er sich schlecht ziehen, hatte Probleme beim Geradeauslauf und ließ sich nur schwer kontrolliert führen. Der Fangkorb erntete auch keine Zustimmung. Der Abstand beim Gehen sei zu gering, das Einhängen gewöhnungsbedürftig und der Deckel fiele immer ab, so die Tester. Außerdem würde das Gras beim Mähen unter dem Gehäuse nach außen geschleudert und die Füllstandsanzeige zu schnell verstopfen. Schließlich hebe bei halb gefülltem Fangkorb und hügeligem Gelände die Vorderachse ab. Bemängelt wurde auch die fehlende zentrale Höhenverstellung sowie die unlogisch oder falsch angeordneten Bedienelemente. Das gipfelte im Tadel eines Prüfers, dass ihm der AL-KO stets das Hemd aus der Hose zog.



nach obenBRILL Evolution 42 BFR – 106,50 Punke

Evolution bedeutet im lateinischen allmählich fortschreitende Entwicklung. Hier ist der Brill nach Meinung unserer Testfamilien zwar schon ein gutes Stück vorangekommen. Es bleibt aber noch einiges zu tun. So zum Beispiel beim Startverhalten, das keinen so recht überzeugte.

Probleme bereitete auch der Fangkorb. Er ließ sich durch die schwer zugängliche Klappe und die kleine Öffnung schwer entnehmen und auch ausleeren. Auch die Schnitthöhenverstellung überzeugte nicht. Und noch ein Hinweis an die Entwickler: Die Befestigungsschrauben der Kunststoff-Motorabdeckung lassen sich nicht mit metrischem Werkzeug nachziehen. Es ist Zollwerkzeug notwendig.



nach obenHONDA HRX 426C PD – 121,83 Punke

Einfach ein sehr guter Mäher. Besser kann man nicht beschreiben, was unsere Tester vom kleinsten Honda-Mäher halten. Obwohl er keinen Antrieb hat, zeichnen sie ihn als sehr leicht zu bedienenden, wendigen Rasenmäher aus. Nur auf hügeligen Flächen wird es dann doch etwas anstrengend. Dennoch hatten ihn gerade die Frauen in unseren Testfamilien direkt ins Herz geschlossen. Das lag wohl auch daran, dass der Fangsack nicht nur sehr gut befüllt wird, sondern sich auch leicht entleeren lässt.

Dennoch gab es auch beim Testsieger die eine oder andere kritische Bemerkung. So verstellt sich die Schnitthöhe leicht beim Fahren an Randsteinen oder Hecken. Auch die außen liegenden Befestigungsgriffe sind hier eher hinderlich.



nach obenHUSQVARNA R43S – 120,00 Punke

Ein durch und durch zuverlässiges Gerät, das kaum Schwachstellen aufweist. Allein in sieben Kriterien erhält er Bestnoten. Gutes Mähergebnis bei vernünftiger Antriebsgeschwindigkeit zeichnen den kleinen Schweden besonders aus.

Allein die Grasaufnahme wird von einzelnen bemängelt. Und dass die Schnittbreite zu klein sei. Aber das liegt nicht am R43S, sondern an unseren Auswahlkriterien. Wer mehr möchte, muss eben mehr ausgeben.



nach obenSABO 43-COMPAKT – 120,00 Punke

Gleichauf mit dem Husqvarna ist der Sabo einer der besten Mäher im Test. Auch er leistet sich kaum Schwachpunkte und wird ebenfalls mit dem dritten Platz belohnt. Unsere Tester empfanden die Schnitthöheneinstellung als vorbildlich. Hervorragend angeordnet seien die Griffe zum Anheben des Mähers beim Transportieren.

Auch hier gibt es ein paar Wermutstropfen, die aber das Gesamtergebnis nicht schmälern. So ist einigen die Öffnung des Fangsacks zu klein, die Hinterräder stehen über und die Bowdenzughalterung bleibt im Gebüsch hängen. Kanten mähen oder Mähen an Hecken seien so beschwerlich. Auch der Griffbügel sitze für große Personen zu tief.



nach obenSOLO 546 R – 110,80 Punke

Ein guter, zuverlässiger Mäher. Dass er im Mittelfeld landet, liegt wohl eher daran, dass er keine ausgeprägten Vorteile zeigt. Aber eben auch keine auffälligen Mängel. Die Damen der Testfamilien empfanden ihn als etwas schwer und das Einhängen des Fangsacks als umständlich. Die Herren lobten seinen starken Motor und das gute Startverhalten. Und sicher ist der Solo allemal. Das zeigt sich auch an der guten Bedienbarkeit.



nach obenTORO 412 (B 40 R) – 110,00 Punke

Er startet gut, ist sehr leicht und leise, braucht wenig Platz zum Wenden und die Einstellmöglichkeiten sind bequem. Das klingt nicht nur positiv, sondern ist es auch. Alles in allem ein guter Mäher. Wenn da nicht so die eine oder andere Kleinigkeit zu bemängeln wäre. Der Lauf ist unruhig und es fehlt der Antrieb. Feuchtes Schnittgut nimmt er unsauber auf. Aber er zeigt gute Mulchergebnisse, so die Tester. Und einen guten Preis! Den Toro gibt es schon für knapp über 400 Euro. Das klingt dann doch wieder reizvoll in diesem Feld.



nach obenVIKING MB 400 – 110,50 Punke

Die guten Nachrichten auch hier zuerst: Der Viking hat das rechte Verhältnis von Mäher zu Mähfläche. Trotz der kleinsten Schnittbreite von nur 38 Zentimetern und nur 40 Liter Volumen im Fangkorb. Alle Achtung: Hier scheint vieles zueinander zu passen, das nur in der Summe der Bewertungspunkte nicht so klar zum Ausdruck kommt. Wirklich bemängelt wurde nur die fehlende Geschwindigkeitseinstellung. Positiv fiel die glatte Karosserie ohne Ecken und Kanten auf. Der windschnittigste der Probanden.



nach obenWOLF Compact Plus Power Edition 40 HA – 121,00 Punke

Nur 0,83 Punkte trennen ihn vom ersten Platz. Für Tester Günter war er "… der beste Mäher, den ich testen durfte!". Der Mäher mit dem angenehmsten Geräusch zeigte kaum Schwächen. Gute Kaltstarteigenschaften und hohe Antriebsgeschwindigkeit machten ihn zum zuverlässigen Partner auch auf großen Flächen. 1.200 m² waren nach Aussage eines Testers überhaupt kein Problem. Dazu kam, dass mit dem Wolf auch gut an Hecken und Mauer vorbei gemäht werden konnte, weil keine Teile herausragten, um sich in Hecken oder Zäunen einzuhaken.

nach obenAchtung Bewertung!

+120 Punkte = Sehr gut
+110 Punkte = gut
+100 Punkte = befriedigend
+90 Punkte = ausreichend


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