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Der Mensch ist, was er isst!

Der Mensch ist, was er isst!
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Der Mensch ist, was er isst!

Februar 2007 Der Mensch ist, was er isst! Dieser alte Spruch enthält doch im Kern viel Wahres. Gerade heute ist die Qualität der Ernährung eine Frage des Geldbeutels, und die Qualität der Nahrungsmittel ist für die Gesundheit von hoher Bedeutung. Nicht ohne Grund weist der Markt der Nahrungsergänzungsmittel nach wie vor ein ordentliches Wachstum vor. Das sollte uns zu denken geben.


Dr. Frank Reese ist Landarzt im rheinischen Uckerath. Hier, kurz vor dem langen Anstieg zum Westerwald, schwört man auf die vortrefflichen Behandlungen des Doktors.
© BfC
Dr. Frank Reese ist Landarzt im rheinischen Uckerath. Hier, kurz vor dem langen Anstieg zum Westerwald, schwört man auf die vortrefflichen Behandlungen des Doktors.

nach obenDer Landarzt rät zu Ausgewogenheit

Die Massenproduktion von Fleisch, Obst, Gemüse und Grundnahrungsmitteln hat als Folge doch eine Qualitätsminderung mit weniger Inhaltsstoffen in den einzelnen Produkten. Tomaten können wir beispielsweise das ganze Jahr im Supermarkt kaufen. Im Winter stammen sie bei weitem nicht immer aus anderen Kontinenten mit warmen Klimazonen, sondern sehr häufig aus beheizten Gewächshäusern Mitteleuropas. Der Geschmack allein lässt fast immer zu wünschen übrig und ähnlich verhält es sich wahrscheinlich mit den Inhaltsstoffen. Gleiches darf wohl für andere Gemüsesorten und Früchte, die sich zwölf Monate im Angebot finden, gelten.

Qualitätsbewusste Ernährung auf den Tisch zu bekommen, bedeutet aber auch, sich vom hohen Fleischkonsum der Wirtschaftswunderzeit zu verabschieden und eine Ausgewogenheit aus dem Angebot an Nahrungsmitteln zu erstellen. Dazu sollte ein größerer Anteil an Frischkost mit Salat, Gemüse und Obst zählen, Fleisch und Fisch als Eiweißlieferanten sowie natürliche Fette, hier aber vor allem pflanzlichen Ursprungs. Wenn wir dann noch auf ausreichende Flüssigkeitzufuhr und Ballaststoffe achten, den Konsum von Zucker und Alkohol in Grenzen halten, ist das Konzept für unseren Körper ganz erfolgreich.

Übergewicht aufgrund falscher Ernährung ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Hiervon sind ganz besonders unsere Kinder betroffen. Für sie sind wir die Vorbilder, auch beim Essen. Gerade deshalb ist die gesunde und ausgewogene Ernährung so wichtig.

Ein anderer Aspekt der Folgen falscher Ernährung ist das erhöhte Risiko für daraus entstehende mögliche Krankheitsfolgen. Schon das Übergewicht erzeugt einen deutlichen Risikoanstieg für die Brustkrebserkrankung der Frau und für das Prostatakarzinom beim Mann.

Diese bösartigen Krankheiten sind es aber nicht allein. Sehr häufig ist Fettleibigkeit der Grund für Bluthochdruck und Herzerkrankungen, oft gefolgt von Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen. Diabetes mellitus, die gefürchtete Zuckerkrankheit mit möglichen schlimmen Folgen, gehört ebenso dazu.

Nicht zu vergessen sind die Auswirkungen des Übergewichtes für unsere Knochen und Gelenke. Vorzeitiger Gelenkverschleiß als Arthrose ist sehr schmerzhaft und behindert nicht nur unser Wohlbefinden und die Beweglichkeit, sondern meistens auch ganz entscheidend unseren beruflichen Lebensweg. Bei dem immer enger werdenden Arbeitsmarkt ohne Aussicht auf entscheidende Verbesserung sind diese Krankheiten von außerordentlicher Wichtigkeit für unser Leben, unseren Wohlstand.

Damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt, der Basis für unsere Ernährung. Denn ein reduzierter Geldbeutel macht die gesunde Ernährung schwieriger. Also frühzeitig auf qualitativ gute und ausgewogene Ernährung achten, frei nach dem Motto: Weniger ist mehr!

Die Umsetzung all dieser aufgezählten Ratschläge ist schwierig. Dies sollte uns nicht entmutigen. Nur wer es versucht, kann auch langsam das Ziel erreichen. Wer die Möglichkeiten des Anbaus im eigenen Garten nutzt, ist ohnehin auf dem richtigen Weg.

nach obenMilde Weine für Menschen mit Säureunverträglichkeit

Milde Weine für Menschen mit Säureunverträglichkeit
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Milde Weine für Menschen mit Säureunverträglichkeit
Viele Menschen, die gerne Wein trinken würden, verzichten darauf, weil sie die im Wein enthaltene Säure nicht vertragen. Vor allem Sodbrennen und Übersäuerung des Magens sind für sie unangenehme Begleiterscheinungen. Dabei ist an der Unverträglichkeit eines Weines eigentlich nicht der Wein schuld. Vielmehr ist bei den meisten Betroffenen der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Weine mit viel Säure lassen bei ihnen die Säurekonzentration im Magen steigen, was wiederum die Magenschleimhaut reizt.

Der Alkoholgehalt des Weines schwächt zudem die Funktion des muskulären Verschlusses zwischen Speiseröhre und Magen. Das führt bei einer generellen Schwächung dieses Schließmuskels dazu, dass Magensäure in die Speiseröhre gelangt. Die Folge ist Sodbrennen.

Um besonders milde Weine zu erzeugen, sind nicht allein die äußeren Faktoren entscheidend. Der Kellermeister kann bei der Weinbereitung Einfluss auf den Säuregehalt des Weines nehmen. Sehr gut gelungen ist das Jürgen Grallath, Kellermeister der Winzergenossenschaft Deutsches Weintor eG. Zusammen mit seinem Team hat er umfangreiche Versuche zum natürlichen Säureabbau durchgeführt. Dabei gelang es den Pfälzern, den Säuregehalt im Wein durch die Auswahl ganz bestimmter Bakterienstämme deutlich zu reduzieren und die verbliebene Säure in bekömmlichere Milchsäure umzuwandeln. Unter dem Namen LO3-Schonverfahren setzt Deutsches Weintor eG diese verfeinerte Methode des biologischen Säureabbaus bei der Komposition seiner "Edition mild" ein.

nach obenWintergemüse – Die Fitmacher der Saison

Auch im Winter ist das regionale Gemüseangebot vielfältig und preiswert. Wer im Winter fit und gesund sein möchte, bei dem sollte Kohlgemüse mehrmals in der Woche auf dem Speiseplan stehen, berichtet Judith Männich von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. aus Aachen.

In den nassen, kalten Monaten bis in den März hinein macht sich eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen schnell unangenehm in Form einer lästigen Erkältung bemerkbar. Bei diesen Witterungen ist der Organismus zusätzlich auf eine optimale Versorgung mit Vitaminen angewiesen. Wintergemüse auch aus dem eigenen Garten bietet dafür eine geradezu perfekte Grundlage.

Die hierzulande typischen Gemüsesorten sind vor allem Kohlsorten wie Blumen-, Rot-, Weiß-, Grün- und Rosenkohl sowie Wirsing, Brokkoli und Kohlrabi. Diese Gemüsesorten strotzen geradezu vor wichtigen, die Abwehr unterstützenden Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, Eisen, Calcium, Phosphor und Magnesium. Diese Vitalstoff-Kombination ist besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit empfehlenswert.

Vitamin C schützt und stärkt den Organismus vor Erkältungsviren. Calcium, Phosphor und Magnesium tragen zur Gesunderhaltung der Knochen bei. Ein weiteres Plus sind die reichlich enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die zusätzlich das Immunsystem stärken, so Judith Männich abschließend.

nach obenWenn der Magen sauer wird

Wenn der Magen sauer wird
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Wenn der Magen sauer wird
Wer seinen Tag mit einem reichhaltigen und ausgewogenen Frühstück beginnt, gehört zu den wenigen Menschen mit gesunden Ernährungsgewohnheiten. Den meisten von uns geht es anders: Morgens ein schnelles Frühstück im Stehen, Unmengen von Kaffee am Vormittag, mittags ein schneller Imbiss und abends – wenn endlich Ruhe einkehrt – ein opulentes Mahl, ein Glas Wein und möglicherweise noch eine Zigarette. Dass dann der Magen rebelliert und zuviel Säure speit, ist kein Wunder.

nach obenAppetitzügler – krank statt schlank

Seit 1997 ist auch der letzte frei verkäufliche Appetitzügler der Verschreibungspflicht unterstellt – eine sinnvolle Maßnahme zur Eindämmung der unsachgemäßen Anwendung. Denn obwohl Übergewicht ein ernstzunehmender Risikofaktor für ernährungsabhängige Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit darstellt, können auch Diäten und Schlankheitsmittel die Gesundheit erheblich schädigen.

nach oben"Dämpfen" erhält die Nährstoffe und verführt Augen und Gaumen

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Tagein tagaus bemühen sich tausende von Hausfrauen und Hobbyköchen um ein schmackhaftes Menü. Braten, Schmoren, Kochen, Dünsten, Backen oder nur Aufwärmen erfordern manchmal viel Geschick und Erfahrung.

Beim Dampfgaren werden die Nahrungsmittel in Wasserdampf gegart. Dadurch bleiben, anders als beim Kochen, die wasserlöslichen Nährstoffe in den Speisen weitgehend erhalten. Der typische Geschmack der Nahrungsmittel ist wesentlich intensiver, Nachwürzen und Salzen sind oft nicht nötig. Außerdem behalten die Nahrungsmittel ihre natürliche Farbe und Form.

Vorteilhaft ist auch, dass das Gargut nicht mehr gewendet werden muss. Somit zerfallen zum Beispiel Fischgerichte nicht. "Die Dampfgarsysteme für den Kleinhaushalt könnten in naher Zukunft die Mikrowelle aus der Küche verdrängen", schätzt Dr. Corinna Kolac, Ernährungswissenschaftlerin vom Deutschen Grünen Kreuz e. V. in Marburg. Sie sind kaum größer und ebenso leicht zu bedienen. "Dabei ist das Garen mengenunabhängig", erläutert Kolac: Für jede Nahrungsmittelmenge wird mit derselben Garzeit und -temperatur ein gleich gutes Ergebnis erzielt, weiß die Ernährungsexpertin.

Im Dampfgarsystem ist alles möglich, was die Mikrowelle bietet, und noch mehr. Neben dem Auftauen und Aufwärmen können in Dampfgarsystemen komplette Gerichte für bis zu acht Personen zubereitet werden. Zwei Rezeptbeispiele von Sternekoch Wahabi Nouri gibt es auf unserer Küchenseite.

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Schlagworte dieser Seite:

Appetitzügler, Dampfgaren, Ernährung, Sodbrennen, Übergewicht

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