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Hightech für das Dach: Star-Technologie

Die Dachsteine mit der Star-Oberfläche sind so glatt, dass sie noch schmutzabweisender wirken als bisher.
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Die Dachsteine mit der Star-Oberfläche sind so glatt, dass sie noch schmutzabweisender wirken als bisher.

Februar 2007 Einen besonderen Schutz bietet die schmutzabweisende Braas Star-Technologie. Auf die Oberfläche dieser Dachsteine wird zunächst eine Schicht feinster, die Poren verschließender Mikromörtel aufgetragen. Diese Schicht glättet die Vertiefungen, in denen sich Schmutzpartikel festsetzen könnten, und stellt damit eine extrem gleichmäßige Oberflächenstruktur sicher.


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Anschließend wird eine Oberflächenveredlung aufgetragen, die hohen Schutz gewährleistet. Dieses Verfahren bewirkt, dass Ablagerungen wie Rußpartikel, Algen oder Moose kaum Halt finden. Ein weiterer Vorteil: Die seidenmatte Oberfläche wird bei Niederschlag gleichmäßig von einem geschlossenen Wasserfilm benetzt. Schon ein Regenschauer genügt und das Dach erstrahlt in frischem Glanz. Somit sind Dachsteine in Star-Technologie ein Garant dafür, dass die "fünfte Fassade" des Hauses selbst nach Jahren noch ihren ursprünglichen Charakter behält.

nach obenTondachziegel unter der "Öko-Lupe"

Auch beim Dach sollte man großen Wert auf ökologisches Denken und Handeln legen.
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Auch beim Dach sollte man großen Wert auf ökologisches Denken und Handeln legen.
Bei Bodenbelag und Wandfarbe werden von "ökobewussten" Bauherren strengste Maßstäbe angelegt. Und das bei jeder turnusgemäßen Erneuerung. Beim Thema Dach – das am liebsten ein ganzes Hausleben lang zuverlässig seine Aufgabe erfüllen soll – ist für manche Planer und Bauherren die Ökologie auf einmal zweitrangig. Dicht muss es sein – aber ökologisch? "Die genauere Betrachtung lohnt sich.", meint Martin Zwislsperger, Marketingleiter beim oberbayerischen Dachziegelhersteller Meindl.

Wenn vernünftigerweise heimischen Hölzern der Vorrang einzuräumen ist gegenüber anderen Hölzern, muss ein solcher Maßstab auch konsequent für den Rohstoff der Dacheindeckung gelten. Tonvorkommen gibt es praktisch in der gesamten Bundesrepublik. Der Rohstoff wird überwiegend in kleinen Tongruben im Tagebau gewonnen. Bereits bei der Beantragung des Abbaus muss ein Renaturierungskonzept vorgelegt werden. Der für jedermann einsehbare Tagebau bietet zudem eine erstklassige Kontrollfunktion für Natur- und Umweltschutz, die im Untertagebau nicht ohne weiteres gegeben ist.

Keramische Dacheindeckung ist die älteste harte Eindeckung, die die Menschheit kennt.
© Braas
Keramische Dacheindeckung ist die älteste harte Eindeckung, die die Menschheit kennt.
Zur Herstellung der Tondachziegel ist zwar ein Brennen notwendig. Hierbei aber hat Meindl in Dorfen bereits in den 60er Jahren als einer der ersten Dachziegelhersteller einen Tunnelofen installiert, der mit umweltfreundlichem Erdgas betrieben wird. Nur zehn Jahre später kam eine energiesparende Gasturbinenanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung hinzu. Es lohnt sich bei der (ökologischen) Wahl des Tonziegelherstellers also auch, sich mit dem Herstellungsprozess zu beschäftigen.

Die keramische Dacheindeckung ist die älteste harte Eindeckung, die die Menschheit kennt. Trotz zunehmender Luftbelastung und sauren Regens sind Tonziegeldächer mit einem Alter von 60 bis 100 Jahren keine Seltenheit. Seine Entsorgung stellt keinerlei zusätzliche Umweltbelastung dar. So kann sowohl bedenkenlos eine Deponierung (z. B. zur Renaturierung von Abbaustätten) als auch eine Weiterverwertung (u. a. im Wege- und Straßenbau) erfolgen.

Für Martin Zwislsperger schließt sich damit der Kreis, der auch vom Bundesumweltamt in der eingangs erwähnten Definition vom ökologisch orientierten Bauen gefordert wird. Seine Empfehlung: Bauherren und Planer sollten auch beim Dach großen Wert auf ökologisches Denken und Handeln legen. Allerdings ist Tondachziegel nicht gleich Tondachziegel. Wer es mit der Ökolologie wirklich ernst meint, sollte sich daher auch mit den Herstellern befassen.

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