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Sonnenkraft für die Energiepyramide

Februar 2007  


nach obenKollektoren statt Dacheindeckung

Sonnenkraft für die Energiepyramide
© Sonnenkraft
Sonnenkraft für die Energiepyramide
Das nächste Beispiel haben wir in St. Pölten in Österreich gefunden. Hier hat der Baumeister Peter Sonnleithner vom Team Wohlmeyer Bau eine Energiepyramide des 21. Jahrhunderts geschaffen.

Es ist ihm gelungen, mit einem zukunftsweisenden Gebäudekonzept neueste Technologien, Materialien und Arbeitsweisen in der Praxis einzusetzen. Das Konzept dieser Wohnpyramide zielt auf eine aktive und passive Wärmegewinnung. In die nach Süden gerichtete Dachfläche wurden 65 m² Solarkollektoren direkt anstelle der Eindeckung in die Dachhaut installiert. Die Form ist zwar bei der Dachsanierung selten nachvollziehbar. Aber die Idee, Solarkollektoren statt Pfannen zu verwenden, hat in Zeiten steigender Energiekosten etwas Bestechendes.

Das durch die Umwandlung der Sonnenstrahlen entstandene Warmwasser wird in einem isolierten Pufferspeicher mit 7.500 l Nutzinhalt gespeichert und kann bei Bedarf genutzt werden. Die Kraft der Sonne wird auch durch den an der Südseite gelegenen, über 3 Geschosse reichenden Wintergarten genutzt. Verstärkt wird die Wärmegewinnung noch durch die Reflexion der Wintersonne von der vorgelagerten Wasserfläche des Schwimmbiotops. Ein extrem sparsamer Energieverbrauch, baubiologisch einwandfreie Materialien, perfekte Planung, Haustechnik am neuesten Stand sowie der Einklang zwischen Mensch und Technik zeichnen dieses Vorzeigeprojekt für das Bauen von morgen aus.

nach obenUnterschlupf für kleine Vampire

Fledermaus-Dachpfannen für aktive Naturschützer
Unterschlupf für kleine Vampire
© Archiv
Unterschlupf für kleine Vampire
Mit Dracula haben Fledermäuse wenig gemein. Die "Akrobaten der Lüfte" sind harmlos und vom Aussterben bedroht. Ein Grund sind moderne Dachdämmungen, die den Bewohnern ein warmes Zuhause garantieren, den Fledermäusen jedoch Unterschlupfmöglichkeiten nehmen.

Spezielle Braas-Dachpfannen ermöglichen den Nachtschwärmern die Erschließung neuer Schlafplätze. Zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) entwickelten die Dachspezialisten passend für verschiedene Dachpfannentypen einen speziell erprobten Einschlupf-Dachstein für Fledermäuse, der gleichzeitig eine hohe Sicherheit gegen Witterungseinflüsse bietet. Drei Fledermaussteine pro Dachfläche – auch nachträglich eingebaut – reichen dabei aus. Am besten geeignet ist die untere Dachhälfte der wettergeschützten Hausseite. Darüber hinaus sollte die "Einflugschneise" frei von Bäumen sein.

Übrigens: Eine einzige Fledermaus kann im Verlauf eines Sommers eine halbe Million Stechmücken vertilgen. Und wer bedankt sich nicht für einen mückenfreien lauen Sommerabend?


Lesen Sie weiter:
  • Alternativen fürs Dach
    Glockendach, Zwiebeldach, Kegeldach, Kuppeldach, Walmdach, Pultdach. Es gibt so viele Formen der Kopfbedeckung eines Hauses, dass es schon verwundert, wie viele Satteldächer nach wie vor gebaut werden. Schiefer, Zink, Kupfer, Grün. Und es gibt so viele Varianten für die Eindeckung, dass es erstaunt, wie oft der gemeine Ziegel Verwendung findet. Irgendwann stellten wir fest, dass das Dach unseres Hauses nicht mehr so schmuck aussieht, wie damals, als wir es voller Stolz eindeckten. Aber nach dreißig Jahren ist das ja auch kein Wunder. Nun soll es aber nicht wieder die in unserem Ort weit verbreitete Betonpfanne sein. Nachfragen beim Bauamt zeigten uns, dass auch hier die Flexibilität eingezogen ist. Es gibt sogar Empfehlungen, die Bebauungsplan und Ortssatzung berücksichtigen. Daraus haben wir uns ein paar Möglichkeiten rausgesucht, die unser Dach in ein ganz anderes Licht stellen. Einige dieser Alternativen zeigen wir Ihnen auf diesen Seiten. Vielleicht findet sich ja für Sie die eine oder andere Anregung.
  • Sonnenkraft für die Energiepyramide
    • Solarkollektoren als Dacheindeckung
    • Fledermaus-Dachpfannen für aktive Naturschützer
  • Gesünder leben unterm Dach aus Natur
    Weg vom grauen Einerlei und hin zu einem farbigen Tummelplatz für Blumen und Gewächse: auf deutschen Dächern ist der Trend zur Begrünung unaufhaltsam. Die rosa Blüten der Japan-Fetthenne, das Gelb der Goldmoos-Fetthenne und scharfer Mauerpfeffer fügen sich zu einem bunten Vegetationsteppich an Orten, wo sich sonst monoton Ziegel an Ziegel reihte.
  • Hightech für das Dach: Star-Technologie
    Einen besonderen Schutz bietet die schmutzabweisende Braas Star-Technologie. Auf die Oberfläche dieser Dachsteine wird zunächst eine Schicht feinster, die Poren verschließender Mikromörtel aufgetragen. Diese Schicht glättet die Vertiefungen, in denen sich Schmutzpartikel festsetzen könnten, und stellt damit eine extrem gleichmäßige Oberflächenstruktur sicher.

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Dach, Dachdeckung, Fledermaus, Photovoltaik
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