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Gut geschnitten, Mäher − Geräte im Langzeittest

Mai 2006 Nachdem das erste Grün kräftig sprießt, ist es an der Zeit, ans Mähen zu denken. Und wenn der alte Mäher nicht mehr so will wie sein Herr und Gebieter, kann man durchaus über ein neues Gerät nachdenken. Wir haben für Sie im letzten Jahr einige Geräte in einem Langzeittest auf Herz und Nieren geprüft. Zu welchen Ergebnissen unsere Tester gekommen sind, sagen wir im Folgenden.


Bild 1: Electrolux Automower
© Eckermeier, Manfred
Bild 1: Electrolux Automower
Bild 2: Roth Friendly Robotics
© Eckermeier, Manfred
Bild 2: Roth Friendly Robotics
Albert und Hermann haben wir die beiden Kleinen genannt, die monatelang unsere Testflächen bemähten. Mit zwei völlig unterschiedlichen Konzepten flitzten der Electrolux Automower 1 und der Roth Friendly Robotics 2 über den grünen Teppich. Zwei Flächen hatten wir mit einem Kontaktdraht umrahmt, damit nicht Büsche und Beete mitgemäht wurden. Der Electrolux zog seine Bahnen in stoischer Ruhe von morgens sieben bis abends acht. Auch an Sonn- und Feiertagen war er unterwegs, denn seine geringen Geräusche störten niemand. Mit gerade mal 20 cm Schnittfläche musste er auch permanent arbeiten, sonst wäre das Gras schnell zu hoch gewachsen. Wenn er Lust auf Strom hatte, fuhr er automatisch zur Ladestation und füllte seinen Akku auf. Der freundliche Roboter von Roth musste da schon zum Ladegerät manövriert werden. Dazu diente eine mit einem Spiralkabel versehende Steuerung am Gerät. Etwas umständlich war dieser Vorgang schon, vor allem, weil die nächste Steckdose nicht in direkter Reichweite war und so der mit Akku 36 kg schwere Roboter hingetragen werden musste. Das 56 cm breite Mulchmähwerk des RL 500 Mähroboters kam zwar nur zweimal pro Woche auf der Testfläche zum Einsatz, schaffte aber den gesamten Rasen in gut zwei Stunden. Electrolux kostet um 2.000 Euro, Roth um 1.100 Euro.

Bild 3: Elektro-Rasenmäher evolution 36 EF von Brill
© Eckermeier, Manfred
Bild 3: Elektro-Rasenmäher evolution 36 EF von Brill
1.300 Watt Elektro-Power reichten aus, um mit dem Brill evolution 36 EF 3, 500 m² Rasen bequem zu mähen. Aber wichtig ist es den Experten von Brill, dass dieser Mäher platzsparend aufrecht abgestellt werden kann. Ein Vorzug, den unsere Tester zwar erkannten, aber seltener nutzten. Die meisten waren mit genügend Abstellfläche gesegnet. Dass der Fangkorb problemlos im Stehen entnommen werden kann, empfindet die 50+-Generation sicherlich als rückenschonend. Gut ist, dass Gras, Staub und Pollen bis zum Entleeren fast vollständig zurückgehalten werden. Um 210 Euro.

Bild 4: Elektro-Lenkmäher 38 E easyMove von Gardena
© Eckermeier, Manfred
Bild 4: Elektro-Lenkmäher 38 E easyMove von Gardena
Bild 5: Akku-Rasenmäher 34 A easyMove von Gardena
© Gardena
Bild 5: Akku-Rasenmäher 34 A easyMove von Gardena
Zum spaßigen Mäherlebnis soll die Rasenpflege mit dem Elektro-Lenkmäher 38 E easyMove 4 und 34 A easyMove mit Akku 5 laut Gardena werden. Zumindest sieht es lustig aus, wenn man um Lampen, Büsche und Beete kurvt. Die Geräte mähen durch das außergewöhnliche Lenksystem tatsächlich problemlos um die kniffligsten Ecken und Kurven. Allerdings schafften dies unsere Tester mit den anderen Handmähern auch. Gut fanden wir, dass der einarmige Bügelholm nicht nur stufenlos an die Körpergröße des Anwenders angepasst werden kann, sondern auch schwenkbar ist. Man kann so wie beim großen Viking (siehe unten) randnah an Hecken und Gartenzäunen entlang mähen. Um 230 bzw. 360 Euro.

Bild 6: Benzin-Rasenmäher MB 858 von VIKING
© Eckermeier, Manfred
Bild 6: Benzin-Rasenmäher MB 858 von VIKING
Der VIKING MB 858 6 ist ein Profi auf der ganzen Linie. Wir haben ihn auf Spielplätzen und bei der Grünpflege entlang von Straßen und Wegen getestet. Hier fiel er vor allem durch seine enorme Leistung, seine Robustheit sowie das gute Handling auf. Gut fanden wir, dass sich die gesamte Bedieneinheit beim Mähen unter Büschen zur Seite schwenken ließ. Die Schutzkanten an den Seiten vermieden Beschädigungen am Blech, wenn’s denn mal hart an Bordsteinkanten entlang ging. Alles in allem der richtige Mäher für die Siedlergemeinschaft wenn es darum geht, Kosten und Kraft bei der Arbeit zu sparen. Um 3.000 Euro.

Bild 7: Benzin-Rasenmäher Power Edition 46 TMA von WOLF-Garten
© Böker
Bild 7: Benzin-Rasenmäher Power Edition 46 TMA von WOLF-Garten
Der WOLF-Garten Power Edition 46 TMA 7 ist ein komfortabler Quickstart Rasenmäher mit Briggs und Stratton Touch-N-Mow System und Vario Antrieb. Hier zeigt das Touch-N-Mow System – im Gegensatz zu früher getesteten Geräten anderer Hersteller – sicheres und zuverlässiges Starten ohne Kraftanstrengung, einfach per Knopfdruck wie beim Elektromäher. Wir empfanden den 46 TMA als besonders wendig und leistungsstark auch für große Rasenflächen. Daran hatten die Schnittbreite von 46 cm sowie der kraftvolle 6,0-PS-4-Takter erheblichen Anteil. Im Tagesbetrieb gefielen uns die zentrale Schnitthöheneinstellung sowie der Vario Radantrieb. Um 950 Euro.

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