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Verschlossen oder offen? − Über Garagen und Carports

© Dacapo-Holzbau GmbH

März 2006 Eine Garage ist eine abschließbare überdachte und durch feste Wände (mit Tor) umschlossene Abstellmöglichkeit für Fahrzeuge, meist PKWs, meint Wikipedia, die schlaue Internet-Enzyklopädie (www.wikipedia.org). Aber eine Garage ist noch viel mehr. Nämlich Lagerraum, Mini-Werkstatt, oberirdischer Partykeller oder sogar Regenwasser-Sammelstation. Der eine schwört auf gemauerten Stein, der andere auf fertigen Beton. Und auch für die Stahlgarage können sich viele erwärmen.


Garagen mit verschlossenen Toren bieten bei richtiger Nutzung hervorragenden Diebstahlschutz. Dafür lässt sich die Feuchtigkeit des Autos nach einer Regen- oder Schneefahrt schlecht entsorgen. Hier sind die offenen, luftdurchfluteten Carports eindeutig im Vorteil. Diese Unterstellplätze haben meist ein Flachdach, aber auch Giebel- oder Walmdächer kommen immer mehr in Mode.

© Dacapo
Carport
© Dacapo
Ein Raum voller Möglichkeiten ist dieser Geräte-Teil von Plus. Im Standard-Lieferumfang ist eine Einzeltür und ein Fensterelement enthalten. Die Position der Tür lässt sich nach Bedarf ändern.
© Plus Garden System
Ein Raum voller Möglichkeiten ist dieser Geräte-Teil von Plus. Im Standard-Lieferumfang ist eine Einzeltür und ein Fensterelement enthalten. Die Position der Tür lässt sich nach Bedarf ändern.
Der Varioport-Carport von Plus hat eine Landhausblende in Schieferoptik.
© Plus Garden System
Der Varioport-Carport von Plus hat eine Landhausblende in Schieferoptik.
Letztlich sind Carports attraktive Alternativen zur Garage. Ob als unkomplizierte, natürlich passende Anbauten an bestehende Gebäude oder als freistehende Einheit liegen ihre Vorteile auf der Hand. Das Auto ist bei ständiger Luftzirkulation gut geschützt vor Wind und Wetter. Für Autozubehör, Schneeräumgeräte oder andere Dinge im Zusammenhang mit Auto und Außenbereich sind integrierte Geräteräume für Carports ideal. In der Regel besteht ein Carport aus Holz, Stahl oder Aluminium.

Erfüllung hoher Qualitätsansprüche

Grundsolide konstruierte Carports haben wir bei Dacapo gefunden. Die Verbindungen sind exakt gezapft. Das solide Holzdach mit Profilschalung und dauerhaften Anschlüssen scheint für die Ewigkeit gemacht. Das technisch getrocknete Leimholz ist sehr riss- und schwundarm. Die stabile Holzausführung mit 120er, 140er oder 160er Pfosten steht auf frostsicheren Punktfundamenten. Dacapo verwendet ausschließlich ausgewählte Fichte oder Lärche. Alle Leistungen kommen aus einer Hand – vom Bauantrag bis zur Finanzierung. Dazu gibt es einen bundesweiten Liefer- und Montageservice.

nach obenNutzflächenvergleich spricht für Fertiggarage

Bei Garagen ist es wie bei anderen Produkten auch – in den meisten Fällen verlangt man eine Standardgröße, die ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis bietet. Das private "Auto-Haus" ist demnach in der Regel drei Meter breit und sechs Meter lang. Trotzdem gibt es beim Platz in dieser Garage gehörige Unterschiede. So bieten Beton-Fertiggaragen im Vergleich zu gemauerten Auto-Unterkünften mehr Nutzfläche.

Ein Nutzflächenvergleich: Im Vergleich zu einer gemauerten Garage mit den äußeren Abmessungen von 3 × 6 Metern bietet eine gleich große Beton-Fertiggarage rund zweieinhalb Quadratmeter mehr Fläche. Wie das möglich ist? Bei Garagen aus Betonfertigteilen sind die Wände mit sechs bzw. acht Zentimetern deutlich schlanker. Demgegenüber ist die gemauerte Wand in der Regel 24 Zentimeter stark. So bleiben in der Länge, wie auch der Breite fast 25 cm mehr Raum. Und gerade die Breite spielt für den Komfort beim Ein- und Aussteigen eine große Rolle.

Neben dem positiven Nutzflächenvergleich spricht auch der Preis für Beton-Fertiggaragen. Kosten diese doch laut einer unabhängigen Studie nur etwa die Hälfte dessen, was für eine gemauerte Garage bezahlt werden muss. Auch die "Bauzeit" ist im Gegensatz zum gemauerten "Autohaus" extrem kurz. Mit einem Spezialfahrzeug angeliefert und schlüsselfertig aufgestellt sind sie in etwa einer Stunde nutzbar. Das Genehmigungsverfahren im Vorfeld verläuft rasch und reibungslos, da alle Unterlagen – statische Berechnungen, Bauzeichnungen und -beschreibungen – bei Herstellern wie zum Beispiel Zapf bereits vorliegen. Auch die Mobilität spricht für fertige Garagen. Wird der Außenbereich einmal umgeplant, lässt sich die Fertiggarage meist problemlos umsetzen, denn gute Fertiggaragen sind aus einem Stück gefertigt.

nach obenFertiggaragen aus Stahl

Fertiggarage aus Stahl
© Sieba
Fertiggarage aus Stahl
Längst vorbei sind die Zeiten der nach heutigen Maßstäben unattraktiv wirkenden Blechgaragen. Immerhin wurden erste Fertiggaragen aus Wellblechelementen bereits Anfang des letzten Jahrhunderts gebaut – lange bevor es Fertiggaragen aus anderen Werkstoffen gab. Noch heute kann man vereinzelt Exemplare dieser "frühepochalen Garagenzeit" bestaunen. Ein beeindruckendes Indiz für die Langlebigkeit von Stahlfertiggaragen.

Neue Fertigungs- und Veredelungstechniken in der Herstellung machen es möglich: optisch gibt es kaum erkennbare Unterschiede zur "Gemauerten". Neben der üblichen Flachdachbauweise werden Dachformen wie Sattel-, Bogen- oder Giebeldachvarianten angeboten, die für ein besonders architektonisch-harmonisches Gesamtwohnbild sorgen. Unterstützt wird dies durch weitere gestalterische Möglichkeiten, wie Pfannendachoptik, umweltfreundlicher Dachbegrünung, Struktur- oder Flachwandoptik, farblich angepasster Fassadenputze sowie vielfältiger Torgestaltung durch Sektional- bzw. Schwingtore mit Stahl-/Holzfüllung und unterschiedlichsten Motiven (Kassette, Fischgrät, usw.) in allen denkbaren Farbvariationen.

Hinsichtlich der Raumgestaltung ist die Stahlfertiggarage gegenüber anderen Garagenbauweisen vielfach deutlich im Vorteil. Sei es als Einzel-, Doppel- oder Reihenanlage, mit Lückenüberbauung zu angrenzenden Gebäuden, Übereckbebauung, schrägwinkeliger Grenzbebauung, Carportanbau oder sonstiger Anpassungen – viele Bauherrenwünsche können in konstruktiv-gestalterischer Einheit kostenmäßig sinnvoll nur in Stahlfertigbauweise realisiert werden.

nach obenRegenwasser unter der Garage sammeln

Regenwasser unter der Garage sammeln
© Zapf
Regenwasser unter der Garage sammeln
Der Sommer kommt und viele hoffen auf ähnlich heiße Wochen wie im Jahr 2003. Lange Hitzeperioden bergen aber auch Nachteile. Der Trinkwasserverbrauch steigt dramatisch an, die Wasservorräte sinken ab. Um die Ressource Wasser – und den Geldbeutel – zu schonen, setzen immer mehr Menschen auf die Regenwassernutzung. Die Zisterne "Hydria", die platzsparend unter der Garage untergebracht wird, macht mit ihrem Fassungsvermögen von bis zu 38.000 Litern Regenwassernutzung wirklich sinnvoll. Der Speicher ist exakt so groß wie die Garage, die darüber steht. In dem Becken wird das Regenwasser gesammelt, das vom Haus- und Garagendach abfließt und über ein Filtersystem in die Zisterne geleitet wird. Je kleiner die Fläche der Dächer ist, desto größer muss die Zisterne sein, damit immer genügend Regenwasser vorhanden ist. Die Kombination von Garage und Zisterne ist ideal: Der Platz unter der Garage ist meist ungenutzt. Zudem bildet die Zisterne gleichzeitig das Fundament für das Autohaus. Mit einem Pumpsystem, das Zapf auf Wunsch mitliefert, wird das gesammelte Regenwasser dann zur Gartenbewässerung – oder auch für die Toilettenspülung und den Betrieb der Waschmaschine – genutzt.

nach obenElegant und günstig

Heidelberg 15° von 3S-Garagen als Garage-Carport-Kombination
© 3S-Garagen
Heidelberg 15° von 3S-Garagen als Garage-Carport-Kombination
Das schicke Quersatteldach der Heidelberg 15° von 3S ist ein Blickfang und schützt Ihr Grundstück vor Lärm, indem es Schallwellen reflektiert. Seitlich reicht die massive Wand bis unter das Dach und untermauert so ihren soliden Charakter. Und da seitlich weder Regenrinne noch Dach überstehen, kann man diese Garage ganz einfach auf die Grenze bauen. Beim Standard-Dach haben Sie sogar noch einen zusätzlichen Vorteil. Die für die Lebensdauer von Autos so wichtige Belüftung verbessert sich noch durch den glatten Dachabschluss oben.

nach obenEdles Dach

Carport "Loom stop & go"
© Welcomp
Carport "Loom stop & go"
Der Carport "Loom stop & go" ist in Material und Ausführung sehr hochwertig und kommt so auch anspruchsvollen Erwartungen entgegen. Die modulare Systemlösung ermöglicht Längen von drei bis zehn Meter in einem Raster von zwei Metern. Durch die unterschiedlichen Füllungsmaterialien und Dachformen entstehen viele Varianten, die sich in jede Architektur einbeziehen lassen. Die Stellplatz-Typen "Single", "Single Plus", "Double", und "Double Plus" stehen für intelligente Lösungen, da sie den jeweiligen Verwendungszweck und die Grundstücksgröße berücksichtigen.

nach obenAdressen

  • 3S-Garagen GmbH & Co. KG, Maschmühlenweg 97-99, 37081 Göttingen
  • Dacapo Holzbau GmbH, Verdiweg 4, 15345 Eggersdorf
  • Hörmann KG, Upheider Weg 94 – 98, 33803 Steinhagen
  • Normstahl GmbH, Normstahlstraße 1-3, 85366 Moosburg
  • Overmann GmbH & Co. KG, Lange Straße 15, 74889 Sinsheim
  • Plus Garden System A/S, DK-6600 Vejen
  • Siebau GmbH, Heesstraße 5, 57223 Kreuztal
  • Tekla-Technik, Tor + Tür GmbH & Co. KG, Industriestraße 50, 33415 Verl-Sürenheide
  • Welcomp AG, Leitenweg 15, 83703 Gmund
  • Zapf GmbH, Nürnberger Straße 38, 95440 Bayreuth


Lesen Sie weiter:

Regenspeicher Alana
Alles Gute kommt von oben: Regenwasser optimal nutzen / Seite 3
Nachher
Geschützt parken / Seite 3
Geschützt parken / Seite 2

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Carport, Garage, Regenwasser, Regenwassertank

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