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Waren Sie schon beim Glaukom-Check?

Mai 2003 Hochdruck im Auge kann jeden treffen. Bei rund 800.000 Bundesbürgern ist es durch einen zu hohen Augeninnendruck bereits zu schweren und nicht mehr rückgängig zu machenden Schäden am Sehnerv gekommen. Diese Menschen leiden am Grünen Star, medizinisch genauer als Glaukom bezeichnet.


Experten warnen allerdings: Mindestens einer weiteren Million Deutschen droht ein ähnliches Schicksal, denn auch bei ihnen steigt der Augendruck auf bedenkliche Werte. Die Betroffenen bemerken das aber meist erst viel zu spät, da das Glaukom nicht weh tut, und das Sehvermögen nur langsam schwindet.

Wirkliche Sicherheit kann nur die Früherkennungsuntersuchung beim Augenarzt liefern. Auch wenn man keinerlei Beschwerden verspürt, sollte jeder spätestens ab dem 35. bis 40. Lebensjahr regelmäßig alle ein bis zwei Jahre den Augeninnendruck, den Sehnervenkopf und das Gesichtsfeld von einem Fachmann überprüfen lassen. Die Kosten der Glaukom-Früherkennungsuntersuchung von etwa 16 Euro werden zwar leider derzeit nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, doch sollte einem der Erhalt seines Augenlichtes so viel wert sein.

Im Falle eines Glaukom-Verdachts kann es sich lohnen ein spezielles Augendiagnostikcenter (ADC) aufzusuchen. Dort verfügen die Augenärzte über modernste Diagnosegeräte, mit denen das Ausmaß der Erkrankung und der Erfolg der Behandlung optimal kontrolliert werden können. Solche ADC finden sich inzwischen in mehr als 40 Städten und ihre Zahl wächst weiter, sodass bald schon mit einer flächendeckenden Versorgung zu rechnen ist.

Hauptursache des Glaukoms ist ein Störung des Abflusses von Flüssigkeit aus dem vorderen Teil des Auges. Dies führt zu dem bereits erwähnten gefährlichen Druckanstieg im Auge, der dann auf Dauer die besonders empfindlichen Fasern des Sehnerven zerstört. In schweren und problematischen Fällen kann versucht werden, den Abfluss operativ wieder zu öffnen. Gewöhnlich besteht die Glaukom-Therapie allerdings aus drucksenkenden Augentropfen, die in der Regel lebenslang verwendet werden müssen. Mit diesen Augentropfen kann das Fortschreiten des Glaukoms verhindert werden.

Gerade in den letzten Jahren wurden neue, wirksamere und vor allem besser verträgliche Medikamente entwickelt. Den neuen Standard bilden jetzt die sogenannten Prostaglandinanaloga mit dem weltweit am häufigsten verordneten Wirkstoff Latanoprost. Diese modernen Augentropfen muss man nur noch einmal täglich einträufeln. Den Patienten erleichtert dies die Einhaltung der Anwendungsvorschriften erheblich. Und das wiederum ist Grundvoraussetzung für den Erfolg der Therapie.

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Schlagworte dieser Seite:

Augen, Glaukom, Grüner Star

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