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Spanische Appetithäppchen: Tapas

Oktober 2008  




Fleischbällchen in Tomatensauce
© 2008 „Tapas“, UMSCHAU/Stephen Conroy
Fleischbällchen in Tomatensauce

nach obenFleischbällchen in Tomatensauce

Zutaten:
(für 8 bis 10 Portionen)

400 g mageres Rinderhackfleisch
300 g mageres Schweinehackfleisch
6 Anchovis-Filets aus der Dose, abgetropft und gehackt
25 g Paniermehl
3 Knoblauchzehen, gehackt
6 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, gehackt
1 kg Tomaten, gehäutet und gehackt
150 ml Weißwein
3 Lorbeerblätter
3 EL Tomatenmark
2 TL mildes süßes Paprikapulver
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
  1. Hackfleisch, Anchovis, Paniermehl, Knoblauch, Salz und Pfeffer in der Küchenmaschine zu einer glatten, dicken Paste verarbeiten (oder mit den Händen in einer Schüssel mischen). Aus der Mischung kleine, etwa 3 cm große Bällchen formen.
  2. 3 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Fleischbällchen unter häufigem Schütteln der Pfanne etwa 10 Minuten sachte braten, bis sie ringsherum braun sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen.
  3. Die Zwiebel in die Pfanne geben und weich braten. Tomaten, Wein, Lorbeerblätter, Tomatenmark, Paprika, das restliche Öl und etwas Salz und Pfeffer unterrühren. Aufkochen, die Hitze reduzieren und etwa 20 Minuten sanft köcheln und eindicken lassen.
  4. Die Fleischbällchen wieder in die Pfanne geben und 5 Minuten durchwärmen.

Die Anchovis verfeinern zwar das Aroma, können aber auch weggelassen werden.

Tipp: Lässt sich wunderbar im Voraus zubereiten und wieder aufwärmen.



Gedämpfte Miesmuscheln mit Paprika-Dressing
© 2008 „Tapas“, UMSCHAU/Stephen Conroy
Gedämpfte Miesmuscheln mit Paprika-Dressing

nach obenGedämpfte Miesmuscheln mit Paprika-Dressing

Zutaten:
(für 6 bis 8 Portionen)

4 EL Olivenöl
1 grüne Paprika, entkernt, fein gehackt
1 mittelscharfe grüne Chili, entkernt und fein gehackt
1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
fein geriebene Schale von 1 unbehandelten Limette oder Zitrone, zzgl. 1 EL Saft
1 TL klarer Honig
4 EL trockener Sherry
1 kg frische Miesmuscheln
Salz
Zubereitung:
  1. 2 EL Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Paprika, Chili und Zwiebel etwa 5 Minuten sanft braten, bis alles sehr weich ist. Den Knoblauch zugeben und 2 Minuten mitbraten. Vom Herd nehmen, Limetten- oder Zitronenschale und -saft, Honig und Sherry unterrühren und etwas salzen.
  2. Die Muscheln waschen, beschädigte Muscheln sowie offene, die sich durch festes Anklopfen mit dem Messer nicht wieder verschließen, wegwerfen.
  3. 2 EL Wasser in einem großen Topf erhitzen, die Muscheln hineinschütten, mit einem eng anliegenden Deckel zudecken und etwa 5 Minuten unter häufigem Schütteln des Topfes dämpfen, bis sich die Muscheln geöffnet haben.
  4. Die Muscheln in ein Sieb abgießen, in den Topf zurückgeben und noch verschlossene Muscheln wegwerfen. Das restliche Öl unterrühren, bis die Muscheln ringsherum überzogen sind. Die Sauce mit einem Löffel draufgeben und in kleine Schalen füllen.



Tapas – 80 moderne & klassische Rezepte
© 2008 „Tapas“, UMSCHAU/Stephen Conroy
Tapas – 80 moderne & klassische Rezepte

nach obenMorcilla mit Saubohnen

Zutaten:
(für 6 Portionen)

300 g Saubohnen
200 g Morcilla (spanische Blutwurst)
100 ml Olivenöl
1 kleine rote Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
3 EL gehackte Petersilie
fein geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone, zzgl. 1 EL Saft
Salz
Pfeffer
Zubereitung:
  1. Die Bohnen 3 bis 5 Minuten in kochendem Wasser zart kochen. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  2. Die Bohnen mit Daumen und Zeigefinger aus der Schale drücken. (Sie müssen nicht unbedingt geschält werden, doch lohnt es sich, wenn genügend Zeit ist, wegen ihrer hübschen Farbe und weil sie die Aromen geschält besser aufnehmen können.)
  3. Die Morcilla grob in 1 cm große Stücke schneiden, die Pelle wegwerfen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Morcilla hineingeben und unter häufigem Rühren 15 Minuten sachte braten, bis die Wurst zerfällt.
  4. Bohnen, Knoblauch, Petersilie, Zitronenschale und -saft in die Pfanne geben und 2 bis 3 Minuten kochen, bis alles durchgewärmt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und warm servieren.

Tipps:
  • Durch das langsame, schonende Kochen gelangt das Aroma der Blutwurst in das Öl, was eine köstliche Sauce ergibt, die man mit Brot aufsaugen kann.
  • Anstelle der Blutwurst kann man auch eine würzige Chorizo-Wurst verwenden.

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© 2008 „Tapas“, UMSCHAU/Stephen Conroy
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