Feuer und Flamme / Seite 4

Dezember 2017

Richtig heizen mit Holz nach oben

Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern erkennt man am PEFC-Logo. Die meisten Wälder in Deutschland sind PEFC-zertifiziert. Das Holz ist regional vor Ort verfügbar – wodurch lange Transportwege und ein weiterer CO2-Ausstoß entfallen.

  • Schlagen, spalten und lagern: Heizholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen. Das Holz vor dem Lagern unbedingt in Scheite oder Stücke von maximal 10 bis 20 cm Umfang spalten, um ein schnelles Austrocknen zu ermöglichen. Anschließend luftig lagern und niemals in Plastikfolie packen.
  • Trockenes Holz: Zum Heizen eignen sich getrocknete Laubhölzer wie Ahorn, Birke und Buche. Das Brennholz sollte mindestens zwei Jahre lagern. Einige Tage vor der Nutzung ins Haus holen, dann ist bei nasskaltem Wetter auch die Außenseite trocken.
  • Richtige Menge: Zu wenig Brennholz lässt die Scheibe verrußen. Die Emissionswerte steigen, was die Umwelt unnötig belastet. Eine Überladung hingegen kann den Ofen durch Überhitzung schädigen. Über die optimale Menge informiert der Ofenbauer oder der Schornsteinfeger.
  • Ausreichend Verbrennungsluft: Zu Beginn und während der Feuerung benötigt die Verbrennung besonders viel Sauerstoff. Der Luftschieber sollte maximal geöffnet sein. In der Ausbrand- und Glutphase die Verbrennungsluft etwas drosseln.
  • Oben anzünden: Als unterste Schicht legt man zwei bis drei Holzscheite in den Brennraum. Darauf kommen Anzünder und gitterartig mehrere Anzündhölzer. Diese sind deutlich dünner als Holzscheite, bestehen oft aus Weichholz und brennen daher schnell an. Wichtig ist, dass die Luftregler geöffnet sind, damit genügend Verbrennungsluft zuströmen kann. Erst wenn das Feuer gut brennt, sollte die Luftzufuhr nach Herstellerangaben wieder verringert werden.

Webtipp nach oben

Umfassende Informationen zu technischen Details, die verschiedenen Bauarten oder Brennstoffe finden Sie auf dieser gut gestalteten Website: www.ofenwelten.de Ein Branchenbuch der Ofenbauer aus dem gesamten Bundesgebiet komplettiert das Angebot.

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