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70 Jahre FuG

© Kristin Gründler/Fotolia

August 2017 "Familienheim und Garten" (FuG) feiert 70. Geburtstag. Zeit, um auf die bewegte Geschichte unserer Zeitschrift zurückzublicken.


Mit 70 Jahren zählt man heute zu den so genannten "Best Agern". Damit ist FuG also in den besten Jahren. Wir finden auch, dass sie sich gut gehalten hat! Dabei war der Beginn ein wenig holprig.

nach obenWie alles begann ...

Am Anfang war das Durcheinander: Schon vor der offiziellen Gründung des Deutschen Siedlerbundes (DSB), wie der Verband Wohneigentum früher hieß, gab es verschiedene Siedlervereinigungen und dazugehörige Veröffentlichungen, die man als Vorläufer unserer heutigen Zeitschrift verstehen kann. Z. B. die "Sächsische Siedlung" (ab 1923) und die bundesweit erscheinende "Deutsche Siedlung" (1933 ), die 1934 "Der Kleinsiedler" hieß. Nur ein Jahr nach der Gründung des DSBs im Jahre 1935, wurde die Bundeszeitschrift erneut umbenannt − in "Der deutsche Heimstättensiedler".

nach obenVom Blättchen in die TOP 10

Herzlichen Glückwunsch! Das Team von Familienheim und Garten feiert!
© Siegfried Mairboeck
Herzlichen Glückwunsch!
Das Team von Familienheim und Garten feiert!
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beschloss der Verband den Neuanfang der Zeitschrift unter dem schlichten Namen "Der Siedler". Dieser Name blieb 30 Jahre lang. Erst 1978 bekam das Verbandsmagazin seinen heutigen Titel "Familienheim und Garten".

Auch Aussehen und Umfang änderten sich über die Jahre. Lange war FuG nur ein "Blättchen" mit 16 Seiten in Schwarz-Weiß. Inzwischen erscheint sie Monat für Monat mit mindestens 40 Seiten und in Vollfarbe. Heute hat FuG eine verkaufte Auflage von 339.419 Exemplaren (IVW 1/17) und rangiert damit auf dem sechsten Platz unter den TOP 10 der deutschen Fachzeitschriften*. Seit 2016 wird das Angebot durch eine E-Paper-Ausgabe ergänzt.
*Quelle: W&V − Werben & Verkaufen − 21-2017.

"Meine schönste FuG-Erinnerung ...
... ist eine Rede, die Oda Scheibelhuber, damalige Ministerialdirektorin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), auf dem Bundesverbandstag 2013 in Lüneburg hielt. Sie erzählte, dass FuG ‚ein Knüller' in ihrem Ministerium sei, da sie ‚komplexe Themen sehr lebensnah' darstelle. Damals wurde mir die enorme Bedeutung der Zeitschrift als Sprachrohr unseres Verbandes erneut richtig bewusst. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich mich an Frau Scheibelhubers Worte erinnere."

Dr. Heinz Engelhaupt
Vorsitzender des Aufsichtsrates Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft

nach obenSprachrohr der Wohneigentümer

Monat für Monat recherchieren die Redakteure und Autoren der Zeitschrift zu den neuesten Entwicklungen in der Wohnungspolitik und auf dem Immobilienmarkt, spüren Trends für Heim und Hobby auf oder geben Verbrauchertipps rund ums Haus. Der Garten nimmt dabei traditionell einen besonderen Platz in der Zeitschrift ein. Denn obwohl sich Titel, Aussehen und Auflage im Laufe der Jahre stark verändert haben, ist FuG im Herzen immer vor allem eines geblieben: die Mitgliederzeitschrift des Verbands Wohneigentum, das unabhängige Sprachrohr für selbstnutzende Hauseigentümer in ganz Deutschland.

nach obenZeitleiste

  • 1936: In einer dunklen Zeit - alles in Schwarz-Weiß. | © Familienheim und Garten
  • 1968: Neuanfang: "Der Sieder" | © Familienheim und Garten
  • 1976: Das Titelbild wird bunt. | © Familienheim und Garten
  • 1978: Neuer Name: "Familienheim und Garten". Größtenteils in Schwarz- Weiß. | © Familienheim und Garten
  • 1994: Ein neuer Titelschriftzug | © Familienheim und Garten
  • 2004: Bis auf die Seiten mit den Landesmitteilungen wird alles farbig. | © Familienheim und Garten
  • 2012: Neue Titelgestaltung und innen komplett in Farbe. | © Familienheim und Garten
  • 2015: Von der Zeitschrift zum Magazin: ein ganz neues Design. | © Familienheim und Garten
  • 2016: FuG darf den "Blauen Engel" tragen. | © Der Blaue Engel
  • 2016: FuG als E-Paper für Smartphone, Tablet und Desktop. | © Familienheim und Garten
  • Extra: Jahresmagazin: Geballtes Gartenwissen mit Kalender | © Familienheim und Garten

"Mein peinlichstes FuG-Erlebnis ...
... tut mir heute noch leid, denn der Fehler­teufel war gnadenlos: Ganz am Anfang meiner FuG-Karriere hatte einer unserer Fach­autoren in seinem Artikel eine Düngerempfehlung gegeben. Kurz darauf beschwerte sich ein empörter Leser über sein verbranntes Erdbeerbeet. Was war passiert? Im Artikel war unbemerkt die ­Kommastelle verrutscht und der arglose Mann hatte sich an die a­bgedruckten Angaben gehalten: Er brachte ein ganzes Kilo ­Dünger je Quadratmeter aus! Wir haben uns natürlich entschuldigt."

Gerd Böker
Geschäftsführer und Chefredakteur
"FuG ist für mich ...
... mehr als nur eine Informationsquelle. Seit 1982 bin ich treuer Leser unserer Verbandszeitschrift. ­Sicherlich gab es in dieser Zeit auch mal den ein oder anderen Artikel, den ich nicht so "prickelnd" fand. Entscheidend ist aber der richtige Mix. Diese Mischung aus Verbandsinformationen, wichtigen politischen Themen, Fachartikeln zu Haus und Garten, gepaart mit einer ansprechenden Präsentation von Beiträgen aus den Landesverbänden, bis hin zu einer hübsch gemachten Kinderseite. Ich denke, nicht nur für mich, sondern für viele Mitglieder ist dieses Medium mehr als nur Informationsquelle: FuG ist ein wichtiges Bindeglied zum Verband Wohneigentum."

Manfred Jost
Präsident Verband Wohneigentum

nach obenVon der Rolle ...

© WKS Gruppe
Für eine Zeitschrift müssen Artikel recherchiert und geschrieben werden − das weiß jeder. Aber was kommt dann? Ein kurzer Überblick über den Entstehungsprozess unserer Zeitschrift.

Am Anfang steht das Wort − und das Wissen, recherchiert und notiert von unseren zahlreichen Autoren. Deren Manuskripte landen dann in den E-Mail-Postfächern unserer Redakteure. Sie sichten das Material, korrigieren und passen die Texte in Form und Ausdruck an den Stil von "Familienheim und Garten" (FuG) an. Im Fachjargon nennt man das "Redigieren". Wichtigster Aspekt: Die Artikel müssen für den Leser verständlich sein.

Anschließend bereiten unsere Grafiker die Texte auf, suchen nach passenden Bildern und Illustrationen − denn oft sagt ein gutes Bild mehr als tausend Worte. Gemeinsam mit unserer Anzeigenabteilung platzieren die Grafiker dann die Anzeigen, ohne die der günstige Bezugspreis von FuG undenkbar wäre.

Das fertige Layout durchläuft mehrere Korrekturgänge, bevor alle fertigen Seiten an unseren Repropartner Kühl geschickt werden. In der sogenannten "Vorstufe" werden hier die letzten Farbkorrekturen vorgenommen und die Daten für den Druck optimiert.

"Mein schönstes und witzigstes FuG-Erlebnis ...
... war auf unserer Flusskreuzfahrt von Köln nach Amsterdam, im März 2013. Mehr als 200 Mitglieder des Verbands waren an Bord der Amelia zu einer ­exklusiven Flusskreuzfahrt. Die Reise war innerhalb weniger Stunden ausgebucht. Eine tolle Atmosphäre und ein herzliches Miteinander − daran erinnere ich mich immer wieder gerne. Und ich muss schmunzeln, wenn ich daran denke, dass mich an Bord ein Reisegast fragte: ‚Sagen Sie mal, bei dem vollen Schiff − fährt die Schiffsmannschaft eigentlich auch mit oder fahren die guten Geister hinter uns her?!'"

Anja Monschau
stv. Geschäftsführerin

nach obenAusgezeichnet gedruckt

Gedruckt wird FuG im Rollenoffsetdruck bei der Essener Druckerei Westend (WKS Gruppe). Die riesigen Maschinen fressen für eine 48-seitige Ausgabe rund 41 Tonnen Papier und 1.000 kg Farbe, um jeden Monat rund 340.000 Hefte zu drucken. Dafür laufen sie acht Stunden nonstop.

Da sich der Verband Wohneigentum traditionell für den Schutz der Umwelt einsetzt, legen wir großen Wert auf ein möglichst schonendes Produktionsverfahren von FuG. Die Zeitschrift wird auf einem hochwertigen Recyclingpapier − mit dem schönen Namen "Charisma" der Firma Steinbeis aus Glückstadt − gedruckt, das zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt ist. Auch die Belastung bei der Druckproduktion durch Papierabfall, Energieeinsatz, Luft und Wasser wurde weitestgehend minimiert, damit FuG so umweltfreundlich wie möglich produziert werden kann. Dies garantiert der "Blaue Engel", den die Zeitschrift seit Januar 2016 tragen darf. Um das Zertifikat zu bekommen, musste unsere Druckerei etliche Auflagen erfüllen. Die Jury des Umweltzeichens hat sie alle geprüft und für gut befunden.

"Meine schönsten FuG-Erlebnisse ...
... habe ich immer wieder am Telefon, wenn Mitglieder mir erzählen, wo und wie sie FuG im Alltag einsetzen. So rief mich kürzlich ein Leser in einer geschäftlichen Angelegenheit an. Dabei fragte er beiläufig: "Raten Sie mal, wo ich gerade bin! Ich stehe im Garten und arbeite mich gleich durch die ‚Grünen Termine' aus FuG. Das Heft habe ich auf meinen Smart­phone dabei; so kann ich die Infos bequem vor Ort abgleichen." Es sind oft diese spontanen Rückmeldungen unserer ­Mitglieder, die einfach gut tun."

Helena Stegmann
Vertrieb
"Mein lustigster FuG-Moment ...
... liegt schon einige Jahre zurück. ­Damals gestaltete ich eine Anzeige für den Verkauf unseres Jahrbuchs. Eigentlich wollte ich die Nummer für die telefonische Bestellung einsetzen. Aber leider veröffentlichte ich − ganz auto­matisch − die Nummer meiner damaligen Freundin. Den Fehler bemerkten wir erst, als sie diverse Anrufe von L­esern erhielt, die das Buch bestellen wollten. Zum Glück nahm sie diese unfreiwillige ­Kontaktanzeige mit Humor!"

Christian Lentner
Grafiker

nach obenNun geht's zum Leser

Mit dem anschließenden Verpacken und dem Versand folgt ein enormer logistischer Aufwand. Die Fäden dafür laufen in unserem Vertrieb zusammen. Hier werden die Auflagendaten ermittelt und mit speziellen Programmen die jeweils kostengünstigste Versandvariante errechnet. Dabei kann der kleinste Fehler zu einem heillosen Durcheinander führen! Nach den Vorgaben unseres Vertriebs füllt und adressiert unser Versandspezialist jeden Monat gut 5.000 Pakete und über 30.000 Einzelsendungen. Zwei Sattelschlepper transportieren die fertige Zeitschrift zum DHL-Frachtzentrum nach Dorsten, von wo sie an die Leser in ganz Deutschland verschickt werden. Die pünktliche Zustellung übernehmen dann entweder Postboten oder − noch in vielen Gemeinschaften üblich − ehrenamtliche Austräger. Und dann liegt sie endlich druckfrisch in Ihrem Briefkasten: unsere FuG!


nach obenFuG in Zahlen

© Lentner

Produktion

1 Ausgabe: Familienheim und Garten
Umfang: 48 Seiten, 4-farbig
Druckauflage: ca. 340.000

Versand

Gesamte Auflage:
2 Sattelzüge, die bei DHL angeliefert werden. Die Versanddauer beträgt 4 Tage.

Dazu brauchen wir

Papier: 41 Tonnen
Das sind etwa: 26 Rollen ­Papier mit jeweils 1.570 kg Gewicht und etwa 20 km Länge. Insgesamt also ca. 520 km.
Druckfarbe: 1.000 kg
Druckdauer: 8 Stunden

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Jetzt mit Blauem Engel - Der Umwelt zuliebe

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70 Jahre FuG, Druck, Fachartikeln, Themen, Verbreitung, Zeitschrift

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