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Die schönsten Rosenbegleiter

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Juni 2016 Endlich fangen sie an zu blühen - die Rosen! Mit ihren majes­tätischen Blüten und bezauberndem Duft betören sie jeden Gartenliebhaber. Doch welche Pflanzen gesellen sich gut zu ihnen? Wir stellen Ihnen die besten Begleitpflanzen vor.


Die Königin der Blumen steht nicht gern allein. Gönnen Sie ihr einen Hofstaat, der ihre Blüten richtig in Szene setzt und in Blühpausen für Farbzauber sorgt. Reine Rosenbeete sind "out", statt dessen haben Gärtner die Mischung mit abwechslungsreichen Stauden entdeckt. Je nach Kombination lassen sich prächtige Gartenbilder gestalten − entweder romantisch-verspielt in zarten rosa Tönen, kühlem Weiss und in modischem Apricot oder mit starken Kontrasten, zum Beispiel mit kräftigem Rot, dunklem Kirschrosa und kräftigem Orange. Eine edle Wirkung erzielen Sie auch mit Weinrot und trendigem Violett. Wichtig bei der Pflanzung ist, dass nach bewährter englischer Art immer in Gruppen von mehreren Exemplaren gepflanzt wird, also nicht durcheinander. Beachten Sie auch die Staffelung nach der Höhe.

Bild 1: Rosen und Lavendel
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Bild 1: Rosen und Lavendel

nach obenBlaue Nachbarn

Fast schon ein Oldie, aber immer noch wunderschön und zudem ökologisch sinnvoll ist die klassische Partnerschaft von Rosen und Lavendel Bild 1. Das herrliche Blau der Lavendelblüten und das Silber der zierlichen Blätter steigert als Umrandung gepflanzt die Pracht der blühenden Rosen, und der würzige Lavendelduft weist Schadschmetterlinge und Läuse ab. Werden zum blau-violetten Lavendel weisse Rosen kombiniert, erzielt man eine edel anmutende zurückhaltende Wirkung.

Bild 2: Blütenstände der zartblauen Katzenminze
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Bild 2: Blütenstände der zartblauen Katzenminze
Als Alternative zum Lavendel bieten sich mit straffen Stielen die dunkelblauen oder violetten Sorten des Steppensalbeis (Salvia nemorosa) an, ebenso die weichen Blütenstände der zartblauen Katzenminze Bild 2 (Nepeta faassenii). Beide Stauden werden nur etwa 50 cm hoch und sollten nach der ersten Blüte handhoch zurückgeschnitten werden. Dann blühen sie bald wieder bis zum Herbst.

Bild 3: Mehrfach blühende niedrige Glockenblumen
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Bild 3: Mehrfach blühende niedrige Glockenblumen
Traumhaft schön sind am Rand des Rosenbeetes mehrfach blühende niedrige Glockenblumen Bild 3: wählen Sie zwischen den himmelblauen Dalmatiner Glockenblumen (Campanula portenschlagiana), die buschig kompakt wachsen oder wagen Sie die höchst romantische Kombination mit am Boden rankenden Hänge-Glockenblumen (Campanula poscharskyana).

Bild 4: Duftige Frauenmantel
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Bild 4: Duftige Frauenmantel

nach obenAltes und Neues in duftigen Farben

Unter den besonders pflegeleichten Dauerblühern ist der duftige Frauenmantel Bild 4 (Alchemilla) erste Wahl. Knausern Sie nicht mit dieser heimischen Heilpflanze, denn mit ihren gelbgrünen Blütenwolken bildet sie einen ruhigen Kontrast und hebt damit die Schönheit der Rosen aufs Eleganteste hervor. Kürzt man die Blütenstände Ende Juli bis zum Boden zurück, bildet sich bald wieder ein Teppich aus neuen frischgrünen Blättern.

Bild 5: Staudenschleierkräuter
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Bild 5: Staudenschleierkräuter
Lieben Sie eher zierliche Kombinationen, zum Beispiel zu Beetrosen, bieten sich Staudenschleierkräuter Bild 5 an − das zauberhafte Rosenschleierkraut Gypsophila rosea und das weisse Gypsophila paniculata. Sie hüllen die staksigen Rosenstiele in weiße Blütenwolken ein, lassen aber darüber die Rosenblüten voll zur Geltung kommen.

Wollen Sie etwas Neues probieren, ist die einjährige Euphorbie Zauberschnee 'Diamond Frost' eine tolle und genauso zierliche Alternative zum Schleierkraut. Wie selbstverständlich füllen die vielen weichen Triebe mit weissen Blütchen daran jede Lücke − sie sind auch eine sehr gute Unterpflanzung für Rosen in Kübeln.

Nicht protzig, sondern eher natürlich kommen die im Winde wehenden weissen oder rosa Blüten der Prachtkerze (Gaura lindheimeri) einher. Diese schöne blühwillige Staude aus Nordamerikas Steppenflora blüht dauerhaft von Juni bis Oktober − ein idealer Partner zu Beet- und Bodendeckerrosen.

Bild 6: Rittersporn
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Bild 6: Rittersporn

nach obenRittersporn

Was wären Rosengärten ohne Rittersporn Bild 6? Mit seinen majestätischen Blütenkerzen bringt er die nötige Dynamik ein, damit sich aus der Kombination von Rosen und ihren Begleitern ein wundervoller Blickfang ergibt. In stattlichen Gruppen setzen die Pflanzen wuchtige Akzente in herrlichem Himmelblau, Weiß oder Violett. Schneidet man die langen Blütenrispen nach der Juniblüte zurück, blühen sie bald schon wieder bis in den Herbst hinein. Suchen Sie nach höheren Rosenbegleitern, sind die Riesen − oder Kuppelglockenblumen (Campanula lactiflora 'Loddon Anne', hellblau oder 'Pritchard', violett) unbedingt empfehlenswert. Besonders auf lehmigen Böden und in der Sonne oder im Halbschatten entwickeln sie sich prächtig. Auch zu Strauchrosen oder Englischen Rosen sind die auf der Insel sehr beliebten und pflegeleichten Stauden eine herrliche Ergänzung.

Bild 7: Rosa oder blauer Storchenschnabel
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Bild 7: Rosa oder blauer Storchenschnabel

nach obenPartner im Bauerngarten

Interessiert an den vorgestellten Sorten?

Sie erhalten sie im Handel sowie im Versandhandel wie z. B. Amazon.de. Die orange-markierten Sorten führen Sie direkt zur Fundstelle bei Amazon.de.
Viel Spaß beim Gärtnern!
Die Auswahl unter den empfehlenswerten Rosenbegleitern ist gross. Für Gärten im Bauerngartencharakter empfehlen sich Feinstrahl (Erigeron), rosa oder blauer Storchenschnabel Bild 7 (Geranium), das charmante gelbe Mädchenauge (Coreopsis verticillata) oder die Sonnenbraut (Helenium). Eine tolle Kombination bietet sich auch mit der neuartigen rosafarbenen Zweizahn-Sorte 'Pink Princess'. Ihre weiß und rossgestreiften Blüten untermalen intensiv rosafarbene oder weiße Rosen. Fürs Frühjahr − wenn die Rosen noch nicht blühen − violetter Zierlauch (Allium) und Tulpen oder Hornveilchen.

Sind Sie auf der Suche nach weiteren Extras? Dann empfehlen wir Ihnen Lilien, von denen es wunderbare grossblütige Sorten gibt in allen Regenbogenfarben, mit und ohne Duft.

Am besten gelingt das Experiment, wenn Sie blühend angebotene Töpfe passend in Höhe und Farbe zu Ihren Rosen kaufen und dort im Boden einsenken, wo sie Ihnen besonders gut gefallen.

Bild 8: Süß duftende Orient-Lilie
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Bild 8: Süß duftende Orient-Lilie
Lockern Sie dafür die Erde und geben Sie etwas Hornspäne und nährstoffreiche Pflanzerde hinzu, dann werden sie einwachsen und jahrelang Freude bereiten. Besonders schöne, häufig in Töpfen angebotene Sorten sind die herrlich süß duftenden Orient-Lilien 'Casablanca' (reinweiss), 'Stargazer' (dunkelrosa) Bild 8, 'Muscadet' (weiss-gepunktet) und 'Coral Queen' (rosa-gelb).

nach obenDas gewisse Extra

Ein noch wenig bekannter Geheimtipp unter den Rosenbegleitern ist die Bergminze oder Kalaminthe (Calamintha grandiflora). Von Juni bis zum Frost webt sie aufregend duftende Wolken von zierlichen zartrosa Blütchen, die monatelang blühen. Mit nur 40 cm Höhe eignen sich die robusten Pflanzen sehr gut für die Ränder von Rosenbeeten.

Im Trend zu Rosen liegen auch zierliche Gräser aller Art, vorzugsweise solche, die wie das Lampenputzer 'Little Bunny' oder Chinaschilf erst im Herbst ihre Blütenstände entfalten, also nicht mehr aussamen können.

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Weiß-gelbe Chrysanthemen passen zur Rose 'Mirato'.
Rosen und ihre Begleiter
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Rosensirup
Süße Blütenträume

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Bergminze, Chinaschilf, Feinstrahl, Frauenmantel, Glockenblume, Kalaminthe, Katzenminze, Kuppelglockenblumen, Lampenputzer, Lavendel, Lilie, Mädchenauge, Prachtkerze, Rittersporn, Rose, Rosenbeet, Steppensalbeis

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