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Kies − Deko für kleine Gartenecken

Mai 2014 Wer nicht jedes Jahr neu mulchen möchte, ist mit dekorativem Kies gut bedient. Die kleinen Steinchen eignen sich als Wegebelag, Bodenbelag unter Gehölzen oder verschönern unschöne Gartenecken, in denen kaum ein Pflänzchen wachsen möchte. Auch in asiatischen Gärten sind sie ein wichtiger Bestandteil.


Japangarten mit Kies
© Stein, Dagmar
Japangarten mit Kies

Schon Fürsten und Großgrundbesitzer schätzten die kleinen Steinchen aus zwei Gründen. Zum einen gibt es nichts Besseres, um herrschaftliche Gebäude in Szene zu setzen. Zum anderen ist ein Durchfahren oder Durchschreiten des Kiesbelags stets mit erheblichen Geräuschen verbunden. Kies setzt die Bewohner wirkungsvoll, aber dezent von Besuchern in Kenntnis, lange bevor sie die Tür erreichen.

Heute zählen aber vor allem andere Vorteile: Mit Kies kann man auf preiswerte Art und mit wenig Aufwand Wege, Plätze und Sitzecken belegen. Kleinflächig ausgelegt ist er eine dekorative Alternative zu Rasen, Klinker, Ziegeln oder Platten. Er erfüllt seinen Zweck vor allem auf Flächen, an denen sich häufig Wasser staut oder auf schlüpfrigen Lehm- und Tonböden, auf denen man nach Regen leicht kleben bleibt.

Allerdings kann man auf dem losen Kiesbelag nur mühsam gehen und das Schieben beladener Karren erfordert viel Kraft.

Dafür warten die dezent farbigen Steinchen mit anderen Pluspunkten auf: Pflanzen lieben das natürliche Material als flache, wärmende Bodenbedeckung (Mulch) und wachsen leicht hindurch, der Boden darunter trocknet langsamer aus und die Aktivitäten der nützlichen Bodenlebewesen bleiben weitgehend ungestört.

© terra-S GmbH

nach obenDekoration für kleine Ecken

Kies ziert vor allem kleine Gärten, Nischen, Vorgärten und formelle Beete. Er bietet die richtige Umgebung für nostalgische Statuen, Putten oder Sonnenuhren, für sorgfältig beschnittene Ornamente aus Buchs, Eiben, Kräutern oder Kriechspindel (Euonymus). Reizvolle Kontraste ergeben sich auch, wenn man Frühlings- und Sommerblumen in geschwungenen Formen pflanzt. Anregungen für komplizierte Muster, die in eine stilvoll wirkende Pflanzung verwandelt werden können, finden Sie in barocken Gartenvorlagen.

In vielen Gärten gibt es Schmuddelecken, die einer Verschönerung bedürfen. Mit Kies lässt sich das Problem bald beseitigen. Einige Gefäße, Tröge oder romantische Amphoren mit Stauden oder Sommerblumen daraufgestellt − schon präsentiert sich der Topfgarten in neuem Glanz. "Shabby Chic" wird solches Recyceln genannt und befindet sich gerade im Trend.

Steht Ihnen kein Garten zur Verfügung, dann können Sie auch Balkonkästen oder Terrakottagefäße mit Zierkies abdecken. Das hält den Boden feucht, spart Pflegearbeit und präsentiert die edlen Pflanzen in fürstlichem Rahmen − wie weiße Manschetten um einen Biedermeierstrauß. Wichtig ist dabei, dass die Pflanzen keinen Mangel leiden. Düngen Sie entweder nur flüssig beim Gießen oder bringen Sie die Nährstoffe noch vor der Kiesabdeckung aus.

Mit farbigen Steinchen lässt sich auch das symbolische Ying- und Yang-Zeichen in den Garten legen.
© terra-S GmbH
Mit farbigen Steinchen lässt sich auch das symbolische Ying- und Yang-Zeichen in den Garten legen.

nach obenAsiatische Gärten

Wasser, buntlaubige Gehölze und Kies sind in Japangärten unerlässlich.
© Stein, Dagmar
Wasser, buntlaubige Gehölze und Kies sind in Japangärten unerlässlich.
Kies findet vor allem Verwendung in Japanischen Gärten. Sie strahlen eine besondere Ruhe aus und beeindrucken mit dem Einklang von gedeckten Farbtönen, Wasser und Steinen. Grünund Brauntöne dominieren, als Kontrast dazu dienen helle Natursteinfarben. Vom mächtigen Naturfelsen bis zum feinen Sand − Steine finden hier in jeder Form und Größe Verwendung. Kies wird dabei vor allem für die Gestaltung von Wegen genutzt, aber auch als Bodenbelag, um exponiert ausgestellte asiatische Gehölze wie der rotblättrige Japanische Schlitz- Ahorn (Acer palmatum).

Feine Kiesel eignen sich hervorragend, um damit ein Bachbett zu imitieren oder die Fläche mit Feng-Shui-Zeichen zu verzieren. Ein schöner Blickfang ist auch ein Ying und Yang-Zeichen, das mit verschiedenfarbigen Kieseln gestaltet wird.

Modern wirkt ein Steppengarten mit Kies.
© Stein, Dagmar
Modern wirkt ein Steppengarten mit Kies.

nach obenKies für jeden Geschmack

Kies gibt es in zahlreichen Steinarten, Farbschattierungen und Siebgrößen. Ob rund, in ewigen Zeiten durch Wasserkraft rund geschliffen in Bächen oder vom Strand, ob eckig gesplittet aus industrieller Produktion oder selber gesammelt in den Ferien − Kies regt die Phantasie an zum Gestalten mit Formen und dezenten Farben. Er passt zu Mauern und verbindet mit den Böden und Materialien der Nachbarschaft.

Eine Zeitlang galten Waschbetonplatten mit Kiesbelag als Nonplusultra jeder Gartengestaltung, dann hatte man sich daran satt gesehen. Heute sind die praktischen Steinchen als Blickfang wieder höchst "trendy", vor allem in eleganten Minigärten, wo es auf jedes Detail ankommt.

Wer heute zu Kies greift, schätzt vor allem die Farbe Weiß − Kalkstein ist viel mehr gefragt als grauer Granit, roter Sandstein oder blauer Schiefer (obwohl auch von diesen Natursteinen entsprechende Größen gebrochen und im Baustoffhandel vermarktet werden). Handlich abgepackt, gibt es die Ziersteine sogar in Zooabteilungen oder im Gartencenter zu kaufen.

nach obenWas sollte man beachten?

Kies braucht zwar wenig Betreuung, das setzt jedoch voraus, dass keine Laubbäume in der Nähe mit Fallaub die Pracht bedecken. Wählen Sie einen möglichst sonnigen Standort, damit sich keine Unkräuter und Gräser ansiedeln. Trocknet der Belag an heißen Tagen durch, stirbt unerwünschte Vegetation ab. Gelegentliches Durchharken stellt dann das saubere Aussehen wieder her. Wollen Sie jeden Unkrautwuchs vermeiden, decken Sie die Wegflächen mit Geovlies ab (wird als Schutzlage unter Teichfolie verwendet) und bringen erst dann den Kies auf.

nach obenFormschöne Einfassung

Abgrenzung
© terra-S GmbH
Abgrenzung
Wichtig ist eine Einfassung durch Pflanzen oder Ziegel, damit die Kiesränder nicht ausufern und die Eleganz der Dekoration nicht verloren geht. Dem Trend der formalen Gartengestaltung entsprechen Beetkanten aus Metall wie das "gartenprofil 3000" von terra-S. Mit den dauerhaften Kanten aus unverwüstlichem Edelstahl, Aluminium oder Antikstahl im trendigen Rostlook lässt sich eine klare saubere Trennung von Kiesflächen zu Rasen, Wegen oder anderen Bodenbelägen schaffen.

Die biegsamen, gerillten und deshalb besonders stabilen Profile können auf beliebige Länge miteinander verschraubt und in Kreisen, Geraden oder fantasievollen Formen im Garten verlegt werden. Sie werden auf einfache Weise mit einem Kunststoffhammer direkt in den feuchten Boden geschlagen oder in Beton versetzt. Wie in historischen Parks, lassen sich damit im Garten leicht kunstvolle Ideen umsetzen.

Maritime Kerzen selbst gemacht
Maritime Kerzen gießen
In einem bequemen Sessel kann man sich entspannt zurückziehen.
„Hyggeliges“ Zuhause: Entspannt Wohnen auf Dänisch / Seite 2
Bild 1
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Bodenbelag, Dekoration, Einfassung, Feng-Shui, Geovlies, Japangarten, Kalkstein, Kies, Recyceln, Shabby Chic, Wegebelag, asiatischen Gärten

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