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Der große Regen

Blumenkohl
© Titze, Winfried
Blumenkohl

Januar 2008 Wasser ist Überlebensmittel für die Pflanze. Wasser kann für sie aber auch zur "Sterbehilfe" werden.


Dabei ist das Wasser nicht der unmittelbare Verursacher dieses Sterbens (Pflanzen gedeihen bekanntlich erfolgreich als Hydrokulturen in belüfteten Nährlösungen). Es verdrängt aber bei stagnierender Feuchtigkeit oder nach Überschwemmung der Pflanzen den Atmungssauerstoff völlig aus dem Boden und unterbindet dessen Luftzirkulation (den Gasaustausch). Außerdem entstehen wurzelschädliche Stoffe.

Die Wurzeln benötigen jedoch zur Erfüllung ihrer physiologischen Aufgaben erhebliche Mengen dieses Gases. Sobald deren Atmung blockiert wird, tritt Stoffabbau ein, dem die Zellen zum Opfer fallen. Unter Mitwirkung "luftfeindlicher" (anaerober) Bakterien faulen zunächst die Faserwurzeln, dann auch mehr und mehr das gröbere Geflecht. Bei Sprossteilen, die etwas länger im Wasser stehen, sieht das nicht viel anders aus. Das Resultat wird oberirdisch sehr schnell wahrnehmbar: Welken der Blätter und "Köpfe" beim Blumenkohl oder totales Absterben von Weiß- und Rosenkohl sind nur einige Beispiele.

Rosenkohl
© Titze, Winfried
Rosenkohl
Weißkohl
© Titze, Winfried
Weißkohl

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